SOMI medical GmbH Adresse & Kontakt
SOMI medical GmbH
Die SOMI medical GmbH mit Sitz in Pforzheim, Baden-Württemberg, entwickelt und vertreibt Produkte für die Schmerztherapie, Rehabilitation und Physikalische Medizin. Das Portfolio richtet sich an Kliniken, Physiotherapeuten und den häuslichen Bereich. Der Standort in einer Region mit ausgeprägter Industrie- und Fertigungstradition prägt die Fertigung der Geräte.
Leistungen und Produkte
SOMI medical bietet Therapiegeräte für verschiedene Bereiche der physikalischen Therapie. Dazu zählen:
- Elektrotherapie: Bei der Elektrotherapie werden elektrische Impulse eingesetzt, um Schmerzen zu lindern und die Heilung von Gewebe zu fördern.
- Ultraschall-Therapie: Diese Technologie nutzt hochfrequente Schallwellen zur Schmerzlinderung und zur Beeinflussung von Entzündungsprozessen.
- Magnetfeldtherapie: Diese Methode zielt darauf ab, die Zellregeneration zu fördern und die Durchblutung zu verbessern, indem sie ein elektromagnetisches Feld erzeugt.
- Thermoanwendungen: Thermische Therapien nutzen Wärme zur Entspannung von Muskeln und zur Schmerzlinderung.
Die Produkte sind auf evidenzbasierte Ansätze in der physiotherapeutischen Praxis ausgelegt. Die Zusammenarbeit mit Fachleuten soll dafür sorgen, dass die Geräte dem aktuellen wissenschaftlichen Kenntnisstand entsprechen.
Regulatorische Einordnung
SOMI medical GmbH unterliegt den europäischen Vorschriften für Medizintechnik, insbesondere der EU-Medizinprodukteverordnung (MDR). Alle Produkte des Unternehmens sind CE-zertifiziert und entsprechen damit den Sicherheits- und Leistungsanforderungen für die Anwendung in der Medizin. Das schafft die Grundlage dafür, dass Ärzte und Therapeuten die Geräte einsetzen können.
Regionale Bedeutung
Pforzheim liegt in Baden-Württemberg, einer der wichtigen Regionen für Medizintechnik in Deutschland. Der Standort profitiert von einer hohen Dichte an Fachkräften und einem Netzwerk von Unternehmen aus verwandten Branchen wie Maschinenbau und Metallverarbeitung. Hochschulen und Forschungseinrichtungen in der Umgebung fördern den Austausch zwischen Wissenschaft und Industrie.
Besonderheiten der SOMI medical GmbH
Ein Merkmal der SOMI medical GmbH ist die Anpassung der Therapiegeräte an die jeweiligen Anforderungen der Kunden. Das Unternehmen investiert in Forschung und Entwicklung, um technologische Entwicklungen in die Produkte zu übernehmen. Zusätzlich bietet SOMI Schulungen und Unterstützung für Fachleute zum Einsatz der Geräte an.
Darüber hinaus legt das Unternehmen Wert auf Nachhaltigkeit. Die Produktionsprozesse sind auf einen schonenden Ressourceneinsatz ausgelegt, und es wird auf umweltfreundliche Materialien geachtet. Dieser Ansatz ist Bestandteil des unternehmerischen Selbstverständnisses von SOMI medical.
Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Medizintechnik Baden-Württemberg | Sanitätshäuser
```Häufige Fragen zu SOMI medical GmbH
Was macht SOMI medical GmbH?
SOMI medical GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Pforzheim. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.
Wo ist SOMI medical GmbH ansässig?
SOMI medical GmbH hat seinen Sitz in Pforzheim. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.
In welchem Bereich der Medizintechnik ist SOMI medical GmbH tätig?
SOMI medical GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.
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Über Medizintechnik
Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.
Deutschland als Medizintechnik-Standort
Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche
Regionale Cluster und Hochburgen
Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland
Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen
Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED
Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA
Herausforderungen der Branche
Medizintechnikunternehmen gezielt finden
Was umfasst die Medizintechnik-Branche?
Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.
Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?
Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).
Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?
Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.
Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?
Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.
Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?
Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.
Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?
Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.
Was ist EUDAMED?
EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.
Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?
Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).
Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?
Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.
Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?
Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.
Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?
Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.
Relevante Fachbegriffe & Vorschriften
Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.