KLINGEL medical metal GmbH

Medizintechnik · Pforzheim

KLINGEL medical metal GmbH ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Pforzheim, Baden-Württemberg. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

KLINGEL medical metal GmbH Adresse & Kontakt

Adresse

Hanauer Straße 5-7
75181 Pforzheim

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KLINGEL medical metal GmbH

KLINGEL medical metal GmbH ist ein Auftragsfertiger für metallische Präzisionsbauteile aus Pforzheim, Baden-Württemberg. Das Unternehmen stellt Komponenten für die Medizintechnik sowie verwandte Industriezweige her, in denen enge Toleranzen und zuverlässige Materialien gefragt sind. Pforzheim ist als Standort der Schmuck- und Präzisionstechnik bekannt und verfügt über ein dichtes Netz qualifizierter Metallverarbeiter und Zulieferer. Daraus ergibt sich für KLINGEL medical metal GmbH ein etabliertes Umfeld in der Region.

Leistungen und Produkte

Das Leistungsspektrum der KLINGEL medical metal GmbH umfasst Verfahren wie CNC-Zerspanung, Drehen, Fräsen und Schleifen von Materialien wie Stahl, Titan und Edelstahl. Damit lassen sich medizinische Implantate, chirurgische Instrumente und Gerätegehäuse fertigen. Die Produkte sind für den Einsatz in sterilen und regulierten Umgebungen konzipiert und erfüllen geltende Normen wie ISO 13485 für das Qualitätsmanagement in der Medizintechnik.

  • Medizinische Implantate: Das Unternehmen fertigt maßgeschneiderte Implantate für verschiedene medizinische Anwendungen, einschließlich Orthopädie und Kardiologie.
  • Chirurgische Instrumente: Dazu gehören Instrumente für die minimal-invasive Chirurgie und für offene Eingriffe.
  • Gerätegehäuse: Gehäuse für medizinische Geräte, die den Anforderungen der Branche entsprechen.

Kunden von KLINGEL medical metal GmbH sind primär Medizintechnikhersteller, die präzise gefertigte Einzelteile oder Kleinserien benötigen. Die Fertigung ist auf die Qualitätsanforderungen der Medizintechnik ausgelegt. Die Produktionsphasen und das Endprodukt werden durch interne und externe Audits überprüft.

Regulatorische Einordnung

KLINGEL medical metal GmbH unterliegt aufgrund seiner Produktherstellung den Regularien der Medizintechnik. Die Einhaltung der Normen, die Herstellung, Prüfung und Vertrieb von Medizinprodukten regeln, ist für das Unternehmen verpflichtend. Dazu zählt die Medizinprodukteverordnung (MDR), die Hersteller dazu anhält, ihre Produkte hinsichtlich Sicherheit und Wirksamkeit regelmäßig zu evaluieren. Über ein Risikomanagementsystem und Konformitätsbewertungen stellt das Unternehmen sicher, dass die Produkte den geltenden Anforderungen entsprechen.

Standort Pforzheim / Baden-Württemberg

Pforzheim liegt am Nordrand des Schwarzwalds und bietet Zugang zur Medizintechnikregion rund um Tuttlingen, die für ihre Expertise in der Chirurgie bekannt ist. Hinzu kommt die Nähe zu den Automobilzulieferern entlang der A8, was den Austausch von Technologien und Fachwissen erleichtert. Baden-Württemberg zählt zu den großen Medizintechnikstandorten Deutschlands und verfügt über zahlreiche Unternehmen und Forschungseinrichtungen. Die Lage in Pforzheim ermöglicht es KLINGEL medical metal GmbH, mit anderen Branchenpartnern zusammenzuarbeiten und neue Märkte zu erschließen.

Weitere Medizintechnikunternehmen in der Region: Medizintechnik in Baden-Württemberg oder alle Medizintechnik in Deutschland auf Sanoliste.

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Häufige Fragen zu KLINGEL medical metal GmbH

Was macht KLINGEL medical metal GmbH?

KLINGEL medical metal GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Pforzheim. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist KLINGEL medical metal GmbH ansässig?

KLINGEL medical metal GmbH hat seinen Sitz in Pforzheim. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist KLINGEL medical metal GmbH tätig?

KLINGEL medical metal GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Standort

Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche

Regionale Cluster und Hochburgen

Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland

Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen

Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED

Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA

Herausforderungen der Branche

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.

Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?

Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).

Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?

Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.

Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.

Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.

Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?

Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.

Was ist EUDAMED?

EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.

Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?

Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.

Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?

Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Relevante Fachbegriffe & Vorschriften

Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.

Zuletzt aktualisiert: 23.06.2026 · Kategorie: Medizintechnik