HIPP medical AG Adresse & Kontakt
HIPP medical AG aus Tuttlingen
Die HIPP medical AG ist ein Medizintechnikunternehmen im Tuttlinger Cluster in Baden-Württemberg. Sie entwickelt, produziert und vertreibt medizintechnische Produkte für den klinischen Einsatz. HIPP medical entstand als Familienunternehmen und ist Teil der Tuttlinger Medizintechnikbranche. Die Verbindung zur Region und die laufende Produktentwicklung prägen die Ausrichtung des Unternehmens.
Leistungen und Produkte
HIPP medical bietet medizinische Geräte und chirurgische Instrumente für Kliniken und medizinische Fachbetriebe. Das Sortiment umfasst Produkte für operative Disziplinen wie Orthopädie, Allgemeinchirurgie und Gynäkologie sowie Instrumente für diagnostische Anwendungen. Die Qualitätssicherung stützt sich auf die CE-Zertifizierung und die Einhaltung der ISO 13485-Norm. Diese Zertifizierungen dokumentieren die rechtlichen Anforderungen sowie die Sicherheit und Zuverlässigkeit der Produkte. Zudem passt HIPP medical seine Produktlinien an die Anforderungen im Gesundheitswesen an.
Regulatorische Einordnung
Die Medizintechnik unterliegt strengen regulatorischen Rahmenbedingungen, die die Sicherheit und Wirksamkeit der Produkte sicherstellen sollen. HIPP medical befolgt die geltenden Zulassungsrichtlinien. Das Unternehmen entspricht den Anforderungen der europäischen Medizinprodukteverordnung (MDR), die seit 2021 in Kraft ist und die Regularien für das Inverkehrbringen von Medizinprodukten innerhalb der Europäischen Union verschärft hat. HIPP medical steht im Austausch mit benannten Stellen sowie Aufsichtsbehörden, um die Compliance mit den gesetzlichen Vorgaben einzuhalten und Anpassungen umzusetzen.
Regionale Bedeutung
Tuttlingen ist ein internationaler Standort für Medizintechnik und chirurgische Instrumente. Über 500 Unternehmen sind in dieser Branche ansässig, woraus sich eine hohe Dichte an Fachkompetenz ergibt. HIPP medical profitiert von diesem Umfeld, das Zugang zu qualifiziertem Personal sowie eine Infrastruktur für Forschung und Entwicklung bietet. In diesem Netzwerk aus Partnern und Zulieferern können Unternehmen wie HIPP medical Lösungen entwickeln. Dieser Standortvorteil trägt zur Wettbewerbsfähigkeit sowie zur regionalen Wirtschaft und zu Arbeitsplätzen bei.
Besonderheiten von HIPP medical
HIPP medical reagiert flexibel auf den sich ändernden Bedarf im Gesundheitswesen. Das Unternehmen investiert in Forschung und Entwicklung, um Produkte an wissenschaftliche Erkenntnisse und technologische Fortschritte anzupassen. Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein sind in den Geschäftsprozessen und der Produktentwicklung verankert. So sollen Materialien und Prozesse effizient und umweltfreundlich sein. HIPP medical will damit als verantwortungsbewusster Hersteller auftreten.
Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Pharmaunternehmen | Labore
```Häufige Fragen zu HIPP medical AG
Was macht HIPP medical AG?
HIPP medical AG ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Tuttlingen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.
Wo ist HIPP medical AG ansässig?
HIPP medical AG hat seinen Sitz in Tuttlingen. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.
In welchem Bereich der Medizintechnik ist HIPP medical AG tätig?
HIPP medical AG ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.
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Weitere Medizintechnik in Tuttlingen
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Medizintechnik nach Standort
Über Medizintechnik
Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.
Deutschland als Medizintechnik-Standort
Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche
Regionale Cluster und Hochburgen
Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland
Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen
Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED
Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA
Herausforderungen der Branche
Medizintechnikunternehmen gezielt finden
Was umfasst die Medizintechnik-Branche?
Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.
Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?
Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).
Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?
Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.
Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?
Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.
Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?
Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.
Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?
Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.
Was ist EUDAMED?
EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.
Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?
Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).
Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?
Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.
Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?
Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.
Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?
Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.
Relevante Fachbegriffe & Vorschriften
Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.