Interlock Medizintechnik GmbH

Medizintechnik · Ostholstein

Interlock Medizintechnik GmbH ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Ostholstein, Schleswig-Holstein. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

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Zum Windpark 1
23738 Ostholstein

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Interlock Medizintechnik GmbH

Die Interlock Medizintechnik GmbH mit Sitz im Kreis Ostholstein in Schleswig-Holstein ist im Vertrieb und Service von Medizintechnik in Norddeutschland tätig. Das Unternehmen richtet sich an Kliniken und Arztpraxen der Region und deckt deren technische Anforderungen ab. Der Schwerpunkt liegt auf dem Vertrieb medizintechnischer Geräte sowie der technischen Betreuung der Kunden.

Leistungen und Produkte

Interlock vertreibt Diagnose- und Therapiegeräte für den Einsatz in medizinischen Einrichtungen. Die Produktpalette umfasst unter anderem:

  • Infusionspumpen: Geräte für die kontrollierte Medikamentengabe in der Infusionstherapie.
  • Patientenmonitore: Systeme zur Überwachung lebenswichtiger Funktionen im stationären und ambulanten Einsatz.
  • Laborgeräte: Geräte für medizinische Analyse und Diagnostik in Labors von Krankenhäusern und Arztpraxen.

Darüber hinaus führt Interlock regelmäßige Gerätewartungen gemäß den Anforderungen der MPBetreibV durch. Wartung und Instandhaltung dienen der Betriebssicherheit der Geräte. Ergänzend bietet Interlock Einweisungen für medizinisches Personal an, damit die Geräte sicher bedient werden können.

Regulatorische Einordnung

Die Interlock Medizintechnik GmbH ist gemäß den deutschen und europäischen Richtlinien für Medizintechnik zertifiziert. Produkte, die über Interlock vertrieben werden, unterliegen der Medizinprodukteverordnung (MDR) und häufig auch der Norm ISO 13485, die Anforderungen an Qualitätssicherungssysteme in der Medizintechnik festlegt. Diese Vorgaben sollen sicherstellen, dass die angebotenen Produkte sicher und wirksam sind und den Anforderungen der medizinischen Fachkräfte entsprechen.

Regionale Bedeutung und Integration

Der Landkreis Ostholstein, in dem das Unternehmen ansässig ist, trägt zur medizinischen Versorgung in der Region bei. Die Lage am Ostseegebiet sowie die touristische Bedeutung der Lübecker Bucht und des Fehmarnsunds ziehen neben Touristen auch Fachpersonal in den medizinischen Sektor. Medizinisch wird die Region von mehreren Einrichtungen wie dem Krankenhaus Eutin (Teil der Ostholstein-Klinik) sowie dem Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH) in Lübeck versorgt. Solche Kliniken zählen zum potenziellen Kundenkreis im Bereich der Medizintechnik.

Besonderheiten und Innovationskraft

Interlock Medizintechnik arbeitet eng mit Herstellern und Entwicklern medizintechnischer Produkte zusammen. Dadurch kann das Unternehmen aktuelle Technologien und Produkte anbieten, die den geltenden medizinischen Standards entsprechen. Über den Austausch mit der Fachcommunity verfolgt Interlock Trends und Entwicklungen in der Medizintechnik und greift sie in der Produkt- und Dienstleistungspalette auf. Zudem bietet das Unternehmen Schulungs- und Weiterbildungsmaßnahmen für medizinisches Fachpersonal an, die den Umgang mit Medizintechnik unterstützen.

Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Pharmaunternehmen | Labore

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Häufige Fragen zu Interlock Medizintechnik GmbH

Was macht Interlock Medizintechnik GmbH?

Interlock Medizintechnik GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Ostholstein. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist Interlock Medizintechnik GmbH ansässig?

Interlock Medizintechnik GmbH hat seinen Sitz in Ostholstein. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist Interlock Medizintechnik GmbH tätig?

Interlock Medizintechnik GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Standort

Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche

Regionale Cluster und Hochburgen

Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland

Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen

Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED

Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA

Herausforderungen der Branche

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.

Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?

Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).

Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?

Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.

Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.

Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.

Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?

Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.

Was ist EUDAMED?

EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.

Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?

Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.

Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?

Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Relevante Fachbegriffe & Vorschriften

Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.

Zuletzt aktualisiert: 23.06.2026 · Kategorie: Medizintechnik