Telos GmbH

Medizintechnik · Marburg-Biedenkopf

Telos GmbH ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Marburg-Biedenkopf, Hessen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Telos GmbH Adresse & Kontakt

Adresse

Bismarckstrasse 18
35037 Marburg-Biedenkopf

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Telos GmbH: Profil

Die Telos GmbH ist ein Medizintechnikunternehmen aus dem Landkreis Marburg-Biedenkopf in Hessen mit Schwerpunkt auf Orthopädie und Radiologiesystemen. Das Unternehmen entwickelt und produziert Stressaufnahme-Geräte für die funktionelle Diagnostik von Gelenken und Wirbelsäule. Ergänzend bietet es radiologische Hilfsmittel für die orthopädische Diagnostik an. Der Fokus liegt auf präziser Technik und Nutzerfreundlichkeit.

Leistungen und Produkte

Das Hauptprodukt ist das gleichnamige Stressaufnahme-Gerät, das für standardisierte funktionelle Röntgenaufnahmen der Knie-, Sprunggelenke und Wirbelsäule unter definierten Belastungsbedingungen entwickelt wurde. Es dient der Beurteilung von Gelenkfunktion und Stabilität. Daneben bietet Telos radiologische Hilfsmittel für die Orthopädie an, darunter spezielle Röntgenpositionierungshilfen und Softwarelösungen zur Bildbearbeitung.

Zudem ist Telos im Bereich telemedizinischer Lösungen zur Fernüberwachung von Patienten aktiv, die eine Patientenversorgung über große Distanzen ermöglichen. Diese digitalen Lösungen sollen die Patientenversorgung und die Abläufe im Klinikalltag unterstützen.

Regulatorische Einordnung

Die Telos GmbH unterliegt den regulatorischen Anforderungen der Europäischen Union für Medizinprodukte. Das Unternehmen arbeitet nach den Richtlinien der europäischen Medizinprodukteverordnung (MDR) und verfügt über die erforderlichen Zertifizierungen, einschließlich ISO 13485. Diese Norm regelt die Qualitätssicherung in der medizinischen Produktentwicklung und -produktion. Durch regelmäßige Audits und Überprüfungen stellt Telos die fortlaufende Einhaltung der Standards sicher. Dies dient der Sicherheit der Patienten und der medizintechnischen Anwender.

Regionale Bedeutung und Kooperationen

Der Landkreis Marburg-Biedenkopf in Hessen ist durch die Universität Marburg und das Universitätsklinikum Marburg geprägt. Diese Lage ist für die Telos GmbH relevant, da die Nähe zur Universität den Zugang zur medizinischen Forschung und Entwicklung erleichtert. Kooperationen mit wissenschaftlichen Einrichtungen und Kliniken haben bereits zur Entwicklung von Produkten und Lösungen geführt, die sich an den Bedürfnissen von Patienten und Ärzten orientieren. Mediziner können Telos-Produkte zudem unter realen Bedingungen testen und Feedback für die Weiterentwicklung geben.

Besonderheiten und Entwicklung

Telos investiert kontinuierlich in Forschung und Entwicklung. Ein Team aus Ingenieuren und Medizinern arbeitet an der Weiterentwicklung bestehender Produkte sowie an neuen Lösungen. Dies umfasst technische Weiterentwicklungen ebenso wie die Verbesserung bestehender Prozesse und Dienstleistungen. So werden etwa regelmäßig Schulungen für medizinisches Personal angeboten, um die Nutzung der Geräte und die Diagnostik zu unterstützen.

Telos richtet die Produktpalette laufend an aktuellen Technologien sowie an den Anforderungen von Medizinern und Patienten aus. Nachhaltigkeit spielt dabei eine zunehmende Rolle, was sich in der Verwendung umweltfreundlicher Materialien und energieeffizienter Produktionsprozesse zeigt.

Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Medizintechnik Hessen | Sanitätshäuser

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Häufige Fragen zu Telos GmbH

Was macht Telos GmbH?

Telos GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Marburg-Biedenkopf. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist Telos GmbH ansässig?

Telos GmbH hat seinen Sitz in Marburg-Biedenkopf. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist Telos GmbH tätig?

Telos GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Standort

Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche

Regionale Cluster und Hochburgen

Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland

Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen

Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED

Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA

Herausforderungen der Branche

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.

Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?

Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).

Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?

Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.

Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.

Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.

Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?

Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.

Was ist EUDAMED?

EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.

Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?

Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.

Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?

Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Relevante Fachbegriffe & Vorschriften

Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.

Zuletzt aktualisiert: 22.06.2026 · Kategorie: Medizintechnik