Klindwort-Medical GmbH

Medizintechnik · Ostholstein

Klindwort-Medical GmbH ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Ostholstein, Schleswig-Holstein. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Klindwort-Medical GmbH Adresse & Kontakt

Adresse

Knickrehm 1
23611 Ostholstein

Klindwort-Medical GmbH im Überblick

Die Klindwort-Medical GmbH wurde im Jahr 2005 von Thomas Klindwort gegründet und hat ihren Sitz im malerischen Kreis Ostholstein in Schleswig-Holstein. In den letzten 18 Jahren hat sich das Unternehmen darauf spezialisiert, qualitativ hochwertige Dienstleistungen und Produkte im Bereich Medizintechnik anzubieten. Durch die Kombination aus technischem Know-how und einem tiefen Verständnis für die Bedürfnisse von Gesundheitseinrichtungen hat sich Klindwort-Medical in der Region einen soliden Ruf erarbeitet. Das Unternehmen leistet einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der Patientensicherheit und der Effizienz in der Gesundheitsversorgung, indem es Wartung, Schulung und Unterstützung für medizinische Geräte bietet.

Leistungen und Produkte

Die Klindwort-Medical GmbH führt regelmäßige Sicherheits- und Leistungskontrollen nach den Vorgaben der Medizinprodukte-Betreiberverordnung (MPBetreibV) durch. Dies umfasst sowohl die Durchführung von Sicherheitsprüfungen (STK) als auch von Medizintechnischen Kontrollen (MTK). Die Reparatur und Wartung medizintechnischer Geräte sind weitere wichtige Dienstleistungen, die in-house oder durch qualifizierte Partnerunternehmen bereitgestellt werden. Zu den speziellen Geräten, die überwacht und gewartet werden, zählen unter anderem Anästhesiegeräte, Ultraschallgeräte und Elektrochirurgiegeräte. Neben den Wartungs- und Reparaturdiensten übernimmt Klindwort-Medical auch die Geräteverwaltung, einschließlich der Dokumentation und der Bereitstellung von Schulungen für das medizinische Personal.

Das Unternehmen vertreibt zudem eine Auswahl an Medizintechnikprodukten, die für Gesundheitseinrichtungen unverzichtbar sind. Dazu gehören beispielsweise Verbrauchsmaterialien für die Hygiene, medizinische Messgeräte und Zubehör für die Patientenversorgung. Durch die enge Zusammenarbeit mit renommierten Herstellern ist Klindwort-Medical in der Lage, Produkte von höchster Qualität anzubieten.

Standort Ostholstein / Schleswig-Holstein

Der Kreis Ostholstein, wo die Klindwort-Medical GmbH ansässig ist, zeichnet sich durch seine vielfältige Landschaft und eine lange Küstenlinie an der Ostsee aus. Diese Region verfügt über eine gut ausgebaute Gesundheitsinfrastruktur, die unter anderem durch das Universitätsklinikum Schleswig-Holstein Campus Lübeck und weitere Kreiskrankenhäuser in Eutin und Oldenburg in Holstein ergänzt wird. Klindwort-Medical ist stolz darauf, als regionaler Medizintechnikdienstleister eine zentrale Rolle im Gesundheitswesen des Kreises zu spielen und die örtlichen Einrichtungen mit professionellen Dienstleistungen zu unterstützen. Das Unternehmen ist bekannt für seine kurzen Reaktionszeiten und den persönlichen Service, den es seinen Partnern anbietet.

Durch den Fokus auf Qualität und Zuverlässigkeit hat Klindwort-Medical nicht nur das Vertrauen von Ärzten und Pflegepersonal gewonnen, sondern auch entscheidend zur Sicherheit und Gesundheit der Patienten in der Region beigetragen. Die enge Zusammenarbeit mit lokalen Kliniken und Gesundheitseinrichtungen ermöglicht es dem Unternehmen, maßgeschneiderte Lösungen zu entwickeln, die den spezifischen Bedürfnissen und Herausforderungen vor Ort gerecht werden.

Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Medizintechnik Schleswig-Holstein | Pflegeheime Übersicht

Häufige Fragen zu Klindwort-Medical GmbH

Was macht Klindwort-Medical GmbH?

Klindwort-Medical GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Ostholstein. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist Klindwort-Medical GmbH ansässig?

Klindwort-Medical GmbH hat seinen Sitz in Ostholstein. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist Klindwort-Medical GmbH tätig?

Klindwort-Medical GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnik reicht von In-vitro-Diagnostika über bildgebende Systeme und Implantate bis zu chirurgischen Instrumenten und medizinischer Software (SaMD). Geregelt ist das alles in der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Deutschland ist mit rund 36 Milliarden Euro Jahresumsatz und über 1.400 Unternehmen der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023), beschäftigt sind mehr als 150.000 Menschen. Etwa zwei Drittel der Produktion gehen in den Export. Die Cluster sitzen in Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen) und Nordrhein-Westfalen. Tuttlingen gilt weltweit als Hochburg der chirurgischen Instrumente. Im Verzeichnis: Hersteller, Händler und Zulieferer mit CE-Kennzeichen, Risikoklasse und Kontaktdaten für Einkäufer, Kliniken, Praxen und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Leitmarkt

Die deutsche Medizintechnikbranche gehört zu den stärksten der Welt. Mit einem Jahresumsatz von rund 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen ist Deutschland nach den USA und China der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der Branche beschäftigt. Deutsche Unternehmen sind führend in Bereichen wie Bildgebung, Kardiologie, Orthopädie, In-vitro-Diagnostik, Dentalmedizin und medizinischer Software. Bedeutende Standorte sind Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen), Nordrhein-Westfalen sowie das Rhein-Main-Gebiet. Tuttlingen gilt als weltweites Zentrum für chirurgische Instrumente.

MDR-Zulassung und CE-Kennzeichen für Medizinprodukte

Medizinprodukte, die in Deutschland und der EU in Verkehr gebracht werden, müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse (I, IIa, IIb oder III) ist eine Konformitätsbewertung durch eine benannte Stelle (Notified Body) erforderlich. In-vitro-Diagnostika (IVD) unterliegen zusätzlich der IVDR 2017/746. Die Marktüberwachung in Deutschland obliegt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Hersteller müssen zudem ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 vorhalten und in der EUDAMED-Datenbank registriert sein.

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Hersteller, Händler und Zulieferer der deutschen Medizintechnik liegen hier mit Profil, Standort und Kontakt vor. Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen suchen gezielt: Welcher Anbieter führt eine bestimmte Produktkategorie? Welcher Partner sitzt in der eigenen Region? Jeder Eintrag enthält Adresse, Telefon, Website und Ansprechpartner.

Innovationsfelder und Zukunftstechnologien

Die deutsche Medizintechnikbranche treibt zahlreiche Zukunftsfelder voran. KI-gestützte Diagnostik und Bildauswertung revolutionieren die Radiologie und Pathologie; Algorithmen zur Früherkennung von Krebs und Herzerkrankungen erhalten zunehmend CE-Zulassungen als Software as a Medical Device (SaMD). Robotergestützte Chirurgiesysteme, allen voran Systeme von Siemens Healthineers, Brainlab und Karl Storz, verbessern die Präzision bei komplexen Eingriffen. Minimalinvasive Technologien, implantierbare Herzschrittmacher und intelligente Prothesen mit sensorischer Rückkopplung zeigen die Bandbreite der Innovation. Point-of-Care-Diagnostik ermöglicht Schnelltests direkt in der Arztpraxis oder am Krankenbett. Telemedizin und digitale Patientenakte fördern die Vernetzung zwischen Medizinprodukt und klinischem Workflow. Das Förderprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt gezielt die Entwicklung innovativer Medizintechnikprodukte durch Kooperationen zwischen Industrie und Hochschulen.

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Instrumenten, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Deutschland ist einer der führenden Standorte weltweit.

Wie werden Medizintechnikprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung (MDR 2017/745) erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist die Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten. EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind alle deutschen Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Was unterscheidet Klasse I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I, niedriges Risiko: Pflaster, Brillenrahmen, oft genügt die Selbsterklärung des Herstellers. Klasse IIa: Hörgeräte, Ultraschallgeräte, eine Benannte Stelle muss beteiligt werden. Klasse IIb: Defibrillatoren, Beatmungsgeräte, mit strengerer Prüfung. Klasse III, höchstes Risiko: Herzklappen, aktive Implantate, vollständige Prüfung der technischen und klinischen Dokumentation durch die Benannte Stelle.

Was ist EUDAMED und warum ist die Datenbank wichtig?

EUDAMED (European Database on Medical Devices) ist die zentrale EU-Datenbank für Medizinprodukte. Sie sammelt Informationen zu Herstellern, Produkten, Benannten Stellen, Konformitätsbescheinigungen und Vigilanzdaten. Seit Mai 2021 ist die Befüllung schrittweise verpflichtend. EUDAMED schafft Transparenz für Behörden, Versorger und Patienten und erleichtert die Marktüberwachung. Hersteller müssen vor Markteintritt einen Unique Device Identifier (UDI) registrieren.

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard, eigens für die Branche entwickelt. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746. Software als Medizinprodukt (SaMD) muss nach IEC 62304 entwickelt sein. Cybersecurity gewinnt an Gewicht: vernetzte Geräte unterliegen IEC 81001-5-1, das BSI veröffentlicht Leitlinien für IT-Sicherheit in Medizinprodukten.

Zuletzt aktualisiert: 07.05.2026 · Kategorie: Medizintechnik