Intermedica GmbH

Medizintechnik · Mainz-Bingen

Intermedica GmbH ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Mainz-Bingen, Rheinland-Pfalz. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Intermedica GmbH Adresse & Kontakt

Adresse

Raiffeisenstrasse 2
55270 Mainz-Bingen

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Intermedica GmbH im Überblick

Die Intermedica GmbH ist ein Medizintechnikunternehmen aus dem Landkreis Mainz-Bingen, Rheinland-Pfalz. Seit ihrer Gründung hat sich die Intermedica GmbH auf die Entwicklung und den Vertrieb medizintechnischer Produkte spezialisiert und bietet umfassende Serviceleistungen für Gesundheitseinrichtungen in der Rhein-Nahe-Region an. Das Unternehmen verfolgt das Ziel, die Effizienz und Qualität der Patientenversorgung zu verbessern. Durch innovative Technologien und eine enge Zusammenarbeit mit medizinischen Fachkräften wird sichergestellt, dass die Produkte den Bedürfnissen der Gesundheitsversorgung gerecht werden.

Leistungen und Produkte

Intermedica GmbH bietet eine breite Palette von Medizintechnikprodukten und -zubehör, die sowohl für die Diagnose als auch für die Therapie eingesetzt werden. Zu den Hauptproduktbereichen zählen:

  • Überwachungs- und Diagnosegeräte: Hierunter fallen Monitore für Vitalzeichen, EKG-Geräte und Ultraschallgeräte, die in der Patientenüberwachung und Diagnostik von Krankheiten eingesetzt werden.
  • Therapeutische Geräte: Dazu zählen Geräte für die Physiotherapie, Schmerztherapie und Rehabilitation, die in Kliniken und Praxen zur Unterstützung der Patienten verwendet werden.
  • OP-Technologie: Intermedica liefert auch Ausstattungen für Operationssäle, wie Chirurgenlampen und elektrochirurgische Systeme, die für eine sichere und präzise Durchführung von Eingriffen notwendig sind.
  • Medizinische Verbrauchsmaterialien: Das Unternehmen vertreibt zudem eine Vielzahl von verbrauchbaren Artikeln, darunter sterile Produkte, Kunststoffartikel und spezielle Verbrauchsmaterialien für verschiedene medizinische Geräte.

Zusätzlich zu den Produkten bietet Intermedica GmbH technische Serviceleistungen an, die von der Installation bis zur Wartung und Reparatur von medizinischen Geräten reichen. Durch ein spezialisiertes Team von Technikern wird gewährleistet, dass alle Geräte stets betriebsbereit und auf dem neuesten Stand der Technik sind.

Regulatorische Einordnung

Die Produkte der Intermedica GmbH unterliegen strengen regulatorischen Anforderungen, die von Behörden wie dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) festgelegt werden. Das Unternehmen stellt sicher, dass alle Medizinprodukte den europäischen Richtlinien für Medizinprodukte (MDR) entsprechen. Jedes Produkt wird vor der Markteinführung umfassend getestet und evaluiert, um die Sicherheit und Effektivität zu gewährleisten. Intermedica ist zudem in verschiedenen Qualitätssicherungssystemen, wie ISO 13485, zertifiziert, was die hohen Standards in der Medizintechnik unterstreicht.

Regionale Bedeutung und Besonderheiten

Der Landkreis Mainz-Bingen umgibt die kreisfreie Stadt Mainz, in der sich das renommierte Universitätsklinikum Mainz befindet. Diese unmittelbare Nähe zu einer der größten medizinischen Einrichtungen Deutschlands ermöglicht der Intermedica GmbH den Zugang zu einem breiten Netzwerk von Fachleuten und Einrichtungen im Gesundheitswesen. Die Rhein-Main-Region, bekannt für ihre exzellente medizinische Infrastruktur, erweist sich als wichtiger Standort für Medizintechnikunternehmen, da sie gleichzeitig ein großes Potenzial für Forschung und Entwicklung bietet.

Besonders hervorzuheben ist auch das Engagement der Intermedica GmbH in der Ausbildung und Weiterbildung von medizinischem Fachpersonal. In Kooperation mit regionalen Kliniken werden Workshops und Schulungen angeboten, die den Teilnehmern einen umfassenden Umgang mit neuen Technologien und Produkten näherbringen. Damit trägt Intermedica aktiv zur Stärkung des medizinischen Know-hows in der Region bei.

Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Medizintechnik Rheinland-Pfalz | Pflegeheime Übersicht

``` In diesem erweiterten Text werden sowohl die Produkte als auch die regionalen Gegebenheiten und regulatorischen Vorgaben detaillierter beschrieben, um dem Leser ein umfassenderes Bild der Intermedica GmbH und ihrer Bedeutung im Bereich Medizintechnik zu vermitteln.

Häufige Fragen zu Intermedica GmbH

Was macht Intermedica GmbH?

Intermedica GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Mainz-Bingen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist Intermedica GmbH ansässig?

Intermedica GmbH hat seinen Sitz in Mainz-Bingen. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist Intermedica GmbH tätig?

Intermedica GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnik reicht von In-vitro-Diagnostika über bildgebende Systeme und Implantate bis zu chirurgischen Instrumenten und medizinischer Software (SaMD). Geregelt ist das alles in der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Deutschland ist mit rund 36 Milliarden Euro Jahresumsatz und über 1.400 Unternehmen der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023), beschäftigt sind mehr als 150.000 Menschen. Etwa zwei Drittel der Produktion gehen in den Export. Die Cluster sitzen in Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen) und Nordrhein-Westfalen. Tuttlingen gilt weltweit als Hochburg der chirurgischen Instrumente. Im Verzeichnis: Hersteller, Händler und Zulieferer mit CE-Kennzeichen, Risikoklasse und Kontaktdaten für Einkäufer, Kliniken, Praxen und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Leitmarkt

Die deutsche Medizintechnikbranche gehört zu den stärksten der Welt. Mit einem Jahresumsatz von rund 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen ist Deutschland nach den USA und China der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der Branche beschäftigt. Deutsche Unternehmen sind führend in Bereichen wie Bildgebung, Kardiologie, Orthopädie, In-vitro-Diagnostik, Dentalmedizin und medizinischer Software. Bedeutende Standorte sind Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen), Nordrhein-Westfalen sowie das Rhein-Main-Gebiet. Tuttlingen gilt als weltweites Zentrum für chirurgische Instrumente.

MDR-Zulassung und CE-Kennzeichen für Medizinprodukte

Medizinprodukte, die in Deutschland und der EU in Verkehr gebracht werden, müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse (I, IIa, IIb oder III) ist eine Konformitätsbewertung durch eine benannte Stelle (Notified Body) erforderlich. In-vitro-Diagnostika (IVD) unterliegen zusätzlich der IVDR 2017/746. Die Marktüberwachung in Deutschland obliegt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Hersteller müssen zudem ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 vorhalten und in der EUDAMED-Datenbank registriert sein.

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Hersteller, Händler und Zulieferer der deutschen Medizintechnik liegen hier mit Profil, Standort und Kontakt vor. Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen suchen gezielt: Welcher Anbieter führt eine bestimmte Produktkategorie? Welcher Partner sitzt in der eigenen Region? Jeder Eintrag enthält Adresse, Telefon, Website und Ansprechpartner.

Innovationsfelder und Zukunftstechnologien

Die deutsche Medizintechnikbranche treibt zahlreiche Zukunftsfelder voran. KI-gestützte Diagnostik und Bildauswertung revolutionieren die Radiologie und Pathologie; Algorithmen zur Früherkennung von Krebs und Herzerkrankungen erhalten zunehmend CE-Zulassungen als Software as a Medical Device (SaMD). Robotergestützte Chirurgiesysteme, allen voran Systeme von Siemens Healthineers, Brainlab und Karl Storz, verbessern die Präzision bei komplexen Eingriffen. Minimalinvasive Technologien, implantierbare Herzschrittmacher und intelligente Prothesen mit sensorischer Rückkopplung zeigen die Bandbreite der Innovation. Point-of-Care-Diagnostik ermöglicht Schnelltests direkt in der Arztpraxis oder am Krankenbett. Telemedizin und digitale Patientenakte fördern die Vernetzung zwischen Medizinprodukt und klinischem Workflow. Das Förderprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt gezielt die Entwicklung innovativer Medizintechnikprodukte durch Kooperationen zwischen Industrie und Hochschulen.

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Instrumenten, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Deutschland ist einer der führenden Standorte weltweit.

Wie werden Medizintechnikprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung (MDR 2017/745) erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist die Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten. EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind alle deutschen Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Was unterscheidet Klasse I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I, niedriges Risiko: Pflaster, Brillenrahmen, oft genügt die Selbsterklärung des Herstellers. Klasse IIa: Hörgeräte, Ultraschallgeräte, eine Benannte Stelle muss beteiligt werden. Klasse IIb: Defibrillatoren, Beatmungsgeräte, mit strengerer Prüfung. Klasse III, höchstes Risiko: Herzklappen, aktive Implantate, vollständige Prüfung der technischen und klinischen Dokumentation durch die Benannte Stelle.

Was ist EUDAMED und warum ist die Datenbank wichtig?

EUDAMED (European Database on Medical Devices) ist die zentrale EU-Datenbank für Medizinprodukte. Sie sammelt Informationen zu Herstellern, Produkten, Benannten Stellen, Konformitätsbescheinigungen und Vigilanzdaten. Seit Mai 2021 ist die Befüllung schrittweise verpflichtend. EUDAMED schafft Transparenz für Behörden, Versorger und Patienten und erleichtert die Marktüberwachung. Hersteller müssen vor Markteintritt einen Unique Device Identifier (UDI) registrieren.

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard, eigens für die Branche entwickelt. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746. Software als Medizinprodukt (SaMD) muss nach IEC 62304 entwickelt sein. Cybersecurity gewinnt an Gewicht: vernetzte Geräte unterliegen IEC 81001-5-1, das BSI veröffentlicht Leitlinien für IT-Sicherheit in Medizinprodukten.

Zuletzt aktualisiert: 05.05.2026 · Kategorie: Medizintechnik