TRACOE medical GmbH

Medizintechnik · Mainz-Bingen

TRACOE medical GmbH ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Mainz-Bingen, Rheinland-Pfalz. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

TRACOE medical GmbH Adresse & Kontakt

Telefon

Website

Adresse

Reichelsheimer Strasse 1
55268 Mainz-Bingen

```html

TRACOE medical GmbH im Überblick

Die TRACOE medical GmbH im Landkreis Mainz-Bingen, Rheinland-Pfalz, ist ein führender Hersteller von Tracheostoma-Produkten und Laryngektomiezubehör. Seit ihrer Gründung hat sich TRACOE auf die Entwicklung innovativer Lösungen spezialisiert, die den spezifischen Bedürfnissen von Patienten gerecht werden, die auf Atemunterstützung angewiesen sind. Durch jahrelange Forschung und enge Zusammenarbeit mit medizinischen Fachkräften hat das Unternehmen ein umfangreiches Produktportfolio aufgebaut, das in der Logopädie, Phoniatrie und HNO-Chirurgie hohe Anerkennung gefunden hat.

Leistungen und Produkte

TRACOE medical produziert eine Vielzahl von Produkten, die entscheidend für die Versorgung tracheostomierter und laryngektomierter Patienten sind. Zu den Kernprodukten zählen:

  • Trachealkanülen: Diese kommen in verschiedenen Designs und Materialien, um den unterschiedlichen Bedürfnissen der Patienten gerecht zu werden.
  • Sprechventile: Sie ermöglichen es laryngektomierten Patienten, ihre Stimme wiederzuerlangen, indem sie den Luftstrom während der Sprachbildung regeln.
  • Stimmprothesen: Diese Prothesen werden implantiert und ermöglichen die Sprachproduktion bei Laryngektomie-Patienten.
  • Trachealfilter: Diese Produkte filtern die Luft, die in die Lunge gelangt, und bieten zusätzlichen Schutz vor Schmutz und Allergenen.
  • Humidifikatoren: Sie sind entscheidend, um den Luftweg zu befeuchten und Irritationen zu vermeiden, insbesondere in trockenen Umgebungen.

Das Portfolio von TRACOE deckt die gesamte Versorgungskette ab: von der Akutversorgung nach Operationen über die Langzeitversorgung bis zur Stimmrehabilitation. Hierbei richtet sich das Unternehmen gezielt an HNO-Kliniken, Logopäden und Pflegedienste, die direkt mit den Patienten arbeiten. Darüber hinaus bietet TRACOE auch umfassende Schulungen und Workshops an, um Fachkräfte in der korrekten Anwendung und Versorgung zu unterstützen.

Regulatorische Einordnung

TRACOE medical unterliegt strengen regulatorischen Anforderungen im Bereich der Medizintechnik. Alle Produkte sind gemäß der europäischen Medizinprodukteverordnung (MDR) zertifiziert. Dies garantiert, dass die Produkte nicht nur sicher sind, sondern auch höchste Qualitätsstandards erfüllen. Das Unternehmen führt laufend interne und externe Audits durch, um die Einhaltung dieser Standards zu gewährleisten. Darüber hinaus investiert TRACOE in Forschung und Entwicklung, um innovative Produkte im Einklang mit den neuesten medizinischen Erkenntnissen zu entwickeln.

Standort Mainz-Bingen / Rheinland-Pfalz

Der Landkreis Mainz-Bingen liegt am Rhein gegenüber von Hessen und profitiert von der Nähe zum dynamischen Rhein-Main-Gebiet, einem wichtigen Markt für Medizintechnik. Die Uniklinik Mainz (Unimedizin Mainz) fungiert als bedeutender klinischer Partner, wodurch TRACOE direkten Zugang zu qualifizierten Fachkräften und wertvollem Feedback aus erster Hand erhält.

Die Anbindung an die A60, A63 und A61 ermöglicht es dem Unternehmen, nicht nur national, sondern auch international effizient zu agieren und seine Produkte schnell zu verteilen. TRACOE ist zudem in verschiedenen internationalen Märkten aktiv und trägt dadurch zur Verbesserung der Patientenversorgung auch über die deutschen Grenzen hinaus bei.

Besonderheiten

Eine der herausragenden Eigenschaften von TRACOE ist das Engagement für die Patientenbedürfnisse. Das Unternehmen führt regelmäßig Umfragen und Nutzer-Feedbackgremien durch, um seine Produkte fortlaufend zu optimieren und an die sich wandelnden Anforderungen der medizinischen Praxis anzupassen. Außerdem legt TRACOE großen Wert auf die Schulung von Fachpersonal, um sicherzustellen, dass die Anwender optimal mit den Produkten umgehen können und so die Lebensqualität der Patienten verbessert wird.

Weitere Medizintechnikunternehmen in der Region: Medizintechnik in Rheinland-Pfalz oder alle Medizintechnik in Deutschland auf Sanoliste.

```

Häufige Fragen zu TRACOE medical GmbH

Was macht TRACOE medical GmbH?

TRACOE medical GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Mainz-Bingen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist TRACOE medical GmbH ansässig?

TRACOE medical GmbH hat seinen Sitz in Mainz-Bingen. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist TRACOE medical GmbH tätig?

TRACOE medical GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

✓ Profil vollständig ☎ Telefon 🌐 Website Logo

Über Medizintechnik

Medizintechnik reicht von In-vitro-Diagnostika über bildgebende Systeme und Implantate bis zu chirurgischen Instrumenten und medizinischer Software (SaMD). Geregelt ist das alles in der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Deutschland ist mit rund 36 Milliarden Euro Jahresumsatz und über 1.400 Unternehmen der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023), beschäftigt sind mehr als 150.000 Menschen. Etwa zwei Drittel der Produktion gehen in den Export. Die Cluster sitzen in Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen) und Nordrhein-Westfalen. Tuttlingen gilt weltweit als Hochburg der chirurgischen Instrumente. Im Verzeichnis: Hersteller, Händler und Zulieferer mit CE-Kennzeichen, Risikoklasse und Kontaktdaten für Einkäufer, Kliniken, Praxen und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Leitmarkt

Die deutsche Medizintechnikbranche gehört zu den stärksten der Welt. Mit einem Jahresumsatz von rund 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen ist Deutschland nach den USA und China der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der Branche beschäftigt. Deutsche Unternehmen sind führend in Bereichen wie Bildgebung, Kardiologie, Orthopädie, In-vitro-Diagnostik, Dentalmedizin und medizinischer Software. Bedeutende Standorte sind Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen), Nordrhein-Westfalen sowie das Rhein-Main-Gebiet. Tuttlingen gilt als weltweites Zentrum für chirurgische Instrumente.

MDR-Zulassung und CE-Kennzeichen für Medizinprodukte

Medizinprodukte, die in Deutschland und der EU in Verkehr gebracht werden, müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse (I, IIa, IIb oder III) ist eine Konformitätsbewertung durch eine benannte Stelle (Notified Body) erforderlich. In-vitro-Diagnostika (IVD) unterliegen zusätzlich der IVDR 2017/746. Die Marktüberwachung in Deutschland obliegt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Hersteller müssen zudem ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 vorhalten und in der EUDAMED-Datenbank registriert sein.

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Hersteller, Händler und Zulieferer der deutschen Medizintechnik liegen hier mit Profil, Standort und Kontakt vor. Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen suchen gezielt: Welcher Anbieter führt eine bestimmte Produktkategorie? Welcher Partner sitzt in der eigenen Region? Jeder Eintrag enthält Adresse, Telefon, Website und Ansprechpartner.

Innovationsfelder und Zukunftstechnologien

Die deutsche Medizintechnikbranche treibt zahlreiche Zukunftsfelder voran. KI-gestützte Diagnostik und Bildauswertung revolutionieren die Radiologie und Pathologie; Algorithmen zur Früherkennung von Krebs und Herzerkrankungen erhalten zunehmend CE-Zulassungen als Software as a Medical Device (SaMD). Robotergestützte Chirurgiesysteme, allen voran Systeme von Siemens Healthineers, Brainlab und Karl Storz, verbessern die Präzision bei komplexen Eingriffen. Minimalinvasive Technologien, implantierbare Herzschrittmacher und intelligente Prothesen mit sensorischer Rückkopplung zeigen die Bandbreite der Innovation. Point-of-Care-Diagnostik ermöglicht Schnelltests direkt in der Arztpraxis oder am Krankenbett. Telemedizin und digitale Patientenakte fördern die Vernetzung zwischen Medizinprodukt und klinischem Workflow. Das Förderprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt gezielt die Entwicklung innovativer Medizintechnikprodukte durch Kooperationen zwischen Industrie und Hochschulen.

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Instrumenten, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Deutschland ist einer der führenden Standorte weltweit.

Wie werden Medizintechnikprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung (MDR 2017/745) erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist die Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten. EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind alle deutschen Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Was unterscheidet Klasse I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I, niedriges Risiko: Pflaster, Brillenrahmen, oft genügt die Selbsterklärung des Herstellers. Klasse IIa: Hörgeräte, Ultraschallgeräte, eine Benannte Stelle muss beteiligt werden. Klasse IIb: Defibrillatoren, Beatmungsgeräte, mit strengerer Prüfung. Klasse III, höchstes Risiko: Herzklappen, aktive Implantate, vollständige Prüfung der technischen und klinischen Dokumentation durch die Benannte Stelle.

Was ist EUDAMED und warum ist die Datenbank wichtig?

EUDAMED (European Database on Medical Devices) ist die zentrale EU-Datenbank für Medizinprodukte. Sie sammelt Informationen zu Herstellern, Produkten, Benannten Stellen, Konformitätsbescheinigungen und Vigilanzdaten. Seit Mai 2021 ist die Befüllung schrittweise verpflichtend. EUDAMED schafft Transparenz für Behörden, Versorger und Patienten und erleichtert die Marktüberwachung. Hersteller müssen vor Markteintritt einen Unique Device Identifier (UDI) registrieren.

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard, eigens für die Branche entwickelt. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746. Software als Medizinprodukt (SaMD) muss nach IEC 62304 entwickelt sein. Cybersecurity gewinnt an Gewicht: vernetzte Geräte unterliegen IEC 81001-5-1, das BSI veröffentlicht Leitlinien für IT-Sicherheit in Medizinprodukten.

Zuletzt aktualisiert: 08.05.2026 · Kategorie: Medizintechnik