INTERCUS GmbH

Medizintechnik · Saalfeld-Rudolstadt

INTERCUS GmbH ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Saalfeld-Rudolstadt, Thüringen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

INTERCUS GmbH Adresse & Kontakt

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Zu den Pfarreichen 5
07422 Saalfeld-Rudolstadt

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INTERCUS GmbH im Überblick

INTERCUS GmbH aus dem Landkreis Saalfeld-Rudolstadt in Thüringen ist ein angesehener Hersteller von Implantaten und chirurgischen Instrumenten, spezialisiert auf die orthopädische und unfallchirurgische Versorgung. Seit der Gründung hat sich das Unternehmen durch kontinuierliche Innovation und den Fokus auf Qualität einen Namen gemacht. INTERCUS entwickelt und produziert innovative Marknagelsysteme, Platten und Schrauben für die Osteosynthese, die den höchsten Standards der Medizintechnik entsprechen. Ein zentrales Anliegen von INTERCUS ist die enge Zusammenarbeit mit medizinischen Fachkräften, um sicherzustellen, dass die Produkte den Bedürfnissen und Anforderungen in der Klinikpraxis entsprechen. Dank dieser Praxisnähe und des stetigen Austauschs kann INTERCUS seine Produkte konstant weiterentwickeln und auf aktuelle medizinische Herausforderungen reagieren.

Leistungen und Produkte

Das Sortiment von INTERCUS umfasst hochentwickelte Implantat- und Instrumentensysteme für die Traumatologie und Orthopädie. Zu den Hauptprodukten gehören:

  • Marknägel: Diese Produkte werden zur Frakturversorgung und Stabilisierung von Knochen eingesetzt und zeichnen sich durch ihre hohe Qualität und Langlebigkeit aus.
  • Winkelplatten: Die Winkelplatten bieten eine hervorragende Stabilität und sind besonders für komplexe Frakturen geeignet. Sie ermöglichen eine präzise Anpassung an den individuellen Knochenverlauf.
  • Kleinfragmentschrauben: Diese Schrauben sind für die Fixation von kleinen Knochenteilen konzipiert und tragen zur optimalen Heilung bei.
  • Chirurgische Instrumente: INTERCUS stellt auch eine Vielzahl von Instrumenten her, die für die Implantation unerlässlich sind, darunter spezielle Bohrer, Schraubendreher und Zangen.

Des Weiteren ist INTERCUS nach ISO 13485 zertifiziert, was die Qualität und Sicherheit in der Produktentwicklung unterstreicht. Alle Produkte sind CE-gekennzeichnet und werden weltweit vermarktet. Das Unternehmen legt großen Wert auf regulatorische Konformität, um die hohen Anforderungen der verschiedenen internationalen Märkte zu erfüllen. INTERCUS arbeitet eng mit den zuständigen Aufsichtsbehörden zusammen, um sicherzustellen, dass alle Produkte sicher und effektiv sind. Zudem bietet das Unternehmen Schulungen für medizinisches Personal an, um eine sachgemäße Anwendung der Produkte zu gewährleisten.

Standort Saalfeld-Rudolstadt / Thüringen

Der Landkreis Saalfeld-Rudolstadt liegt im südöstlichen Thüringen entlang der Saale und verfügt über eine lange industrielle Tradition. Diese Region hat sich in den letzten Jahren zu einem bedeutenden Standort für die Medizintechnik entwickelt, was durch zahlreiche lokale Unternehmen unterstützt wird. INTERCUS profitiert von der Innovationskraft und dem Know-how, das in dieser Region vorhanden ist.

Die geografische Lage ermöglicht es INTERCUS, internationale Märkte effizient zu bedienen, während gleichzeitig die enge Zusammenarbeit mit lokalen Forschungseinrichtungen und Hochschulen gestärkt wird. Dies fördert nicht nur die Forschung und Entwicklung neuer Produkte, sondern bringt auch frische Ideen in die Produktgestaltung und -verbesserung.

Ein besonderes Highlight für die Region ist die Förderung der Medizintechnik durch verschiedene staatliche Initiativen, die auf eine Stärkung der Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit abzielen. INTERCUS spielt hierbei eine führende Rolle, indem es aktiv an Projekten zur Verbesserung der medizinischen Versorgung teilnimmt und neue Standards in der Orthopädie und Traumatologie setzt.

Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Pharmaunternehmen | Labore

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Häufige Fragen zu INTERCUS GmbH

Was macht INTERCUS GmbH?

INTERCUS GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Saalfeld-Rudolstadt. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist INTERCUS GmbH ansässig?

INTERCUS GmbH hat seinen Sitz in Saalfeld-Rudolstadt. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist INTERCUS GmbH tätig?

INTERCUS GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnik reicht von In-vitro-Diagnostika über bildgebende Systeme und Implantate bis zu chirurgischen Instrumenten und medizinischer Software (SaMD). Geregelt ist das alles in der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Deutschland ist mit rund 36 Milliarden Euro Jahresumsatz und über 1.400 Unternehmen der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023), beschäftigt sind mehr als 150.000 Menschen. Etwa zwei Drittel der Produktion gehen in den Export. Die Cluster sitzen in Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen) und Nordrhein-Westfalen. Tuttlingen gilt weltweit als Hochburg der chirurgischen Instrumente. Im Verzeichnis: Hersteller, Händler und Zulieferer mit CE-Kennzeichen, Risikoklasse und Kontaktdaten für Einkäufer, Kliniken, Praxen und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Leitmarkt

Die deutsche Medizintechnikbranche gehört zu den stärksten der Welt. Mit einem Jahresumsatz von rund 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen ist Deutschland nach den USA und China der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der Branche beschäftigt. Deutsche Unternehmen sind führend in Bereichen wie Bildgebung, Kardiologie, Orthopädie, In-vitro-Diagnostik, Dentalmedizin und medizinischer Software. Bedeutende Standorte sind Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen), Nordrhein-Westfalen sowie das Rhein-Main-Gebiet. Tuttlingen gilt als weltweites Zentrum für chirurgische Instrumente.

MDR-Zulassung und CE-Kennzeichen für Medizinprodukte

Medizinprodukte, die in Deutschland und der EU in Verkehr gebracht werden, müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse (I, IIa, IIb oder III) ist eine Konformitätsbewertung durch eine benannte Stelle (Notified Body) erforderlich. In-vitro-Diagnostika (IVD) unterliegen zusätzlich der IVDR 2017/746. Die Marktüberwachung in Deutschland obliegt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Hersteller müssen zudem ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 vorhalten und in der EUDAMED-Datenbank registriert sein.

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Hersteller, Händler und Zulieferer der deutschen Medizintechnik liegen hier mit Profil, Standort und Kontakt vor. Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen suchen gezielt: Welcher Anbieter führt eine bestimmte Produktkategorie? Welcher Partner sitzt in der eigenen Region? Jeder Eintrag enthält Adresse, Telefon, Website und Ansprechpartner.

Innovationsfelder und Zukunftstechnologien

Die deutsche Medizintechnikbranche treibt zahlreiche Zukunftsfelder voran. KI-gestützte Diagnostik und Bildauswertung revolutionieren die Radiologie und Pathologie; Algorithmen zur Früherkennung von Krebs und Herzerkrankungen erhalten zunehmend CE-Zulassungen als Software as a Medical Device (SaMD). Robotergestützte Chirurgiesysteme, allen voran Systeme von Siemens Healthineers, Brainlab und Karl Storz, verbessern die Präzision bei komplexen Eingriffen. Minimalinvasive Technologien, implantierbare Herzschrittmacher und intelligente Prothesen mit sensorischer Rückkopplung zeigen die Bandbreite der Innovation. Point-of-Care-Diagnostik ermöglicht Schnelltests direkt in der Arztpraxis oder am Krankenbett. Telemedizin und digitale Patientenakte fördern die Vernetzung zwischen Medizinprodukt und klinischem Workflow. Das Förderprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt gezielt die Entwicklung innovativer Medizintechnikprodukte durch Kooperationen zwischen Industrie und Hochschulen.

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Instrumenten, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Deutschland ist einer der führenden Standorte weltweit.

Wie werden Medizintechnikprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung (MDR 2017/745) erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist die Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten. EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind alle deutschen Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Was unterscheidet Klasse I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I, niedriges Risiko: Pflaster, Brillenrahmen, oft genügt die Selbsterklärung des Herstellers. Klasse IIa: Hörgeräte, Ultraschallgeräte, eine Benannte Stelle muss beteiligt werden. Klasse IIb: Defibrillatoren, Beatmungsgeräte, mit strengerer Prüfung. Klasse III, höchstes Risiko: Herzklappen, aktive Implantate, vollständige Prüfung der technischen und klinischen Dokumentation durch die Benannte Stelle.

Was ist EUDAMED und warum ist die Datenbank wichtig?

EUDAMED (European Database on Medical Devices) ist die zentrale EU-Datenbank für Medizinprodukte. Sie sammelt Informationen zu Herstellern, Produkten, Benannten Stellen, Konformitätsbescheinigungen und Vigilanzdaten. Seit Mai 2021 ist die Befüllung schrittweise verpflichtend. EUDAMED schafft Transparenz für Behörden, Versorger und Patienten und erleichtert die Marktüberwachung. Hersteller müssen vor Markteintritt einen Unique Device Identifier (UDI) registrieren.

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard, eigens für die Branche entwickelt. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746. Software als Medizinprodukt (SaMD) muss nach IEC 62304 entwickelt sein. Cybersecurity gewinnt an Gewicht: vernetzte Geräte unterliegen IEC 81001-5-1, das BSI veröffentlicht Leitlinien für IT-Sicherheit in Medizinprodukten.

Zuletzt aktualisiert: 06.05.2026 · Kategorie: Medizintechnik