Jahn Medical GmbH

Medizintechnik · Neu-Ulm

Jahn Medical GmbH ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Neu-Ulm, Baden-Württemberg. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Jahn Medical GmbH Adresse & Kontakt

Adresse

Karlstrasse 13
89231 Neu-Ulm

```html

Jahn Medical GmbH im Überblick

Die Jahn Medical GmbH ist ein Medizintechnikunternehmen aus Neu-Ulm, das medizintechnische Produkte und Serviceleistungen für Gesundheitseinrichtungen im Großraum Ulm und im schwäbischen Raum anbietet. Neu-Ulm liegt auf der bayerischen Seite der Donau direkt gegenüber von Ulm, der Universitäts- und Klinikumsstadt. Gegründet wurde das Unternehmen vor mehr als zwei Jahrzehnten mit dem Ziel, qualitativ hochwertige medizinische Produkte anzubieten und den wachsenden Anforderungen in einer sich ständig weiterentwickelnden Medizinlandschaft gerecht zu werden.

Leistungen und Produkte

Jahn Medical bietet ein breites Spektrum an medizintechnischen Produkten, darunter moderne Diagnosegeräte, chirurgische Instrumente und hochwertige Verbrauchsmaterialien für Arztpraxen, Kliniken und Pflegeeinrichtungen im Raum Ulm-Neu-Ulm an. Das Unternehmen fokussiert sich insbesondere auf Produkte, die den aktuellen regulatorischen Anforderungen entsprechen, und erfüllt die Richtlinien der Medizinprodukterichtlinie 93/42/EWG sowie die neue EU-Verordnung über Medizinprodukte (MDR 2017/745). Die persönliche Beratung und die zuverlässigen Lieferservices, die speziell auf die Bedürfnisse der Gesundheitsdienstleister abgestimmt sind, stellen sicher, dass alle Produkte effizient eingesetzt werden können. Besonders hervorzuheben ist der erstklassige Kundendienst, der eine individuelle Anpassung der Angebote auf Basis von Klinik- und Praxisbeschreibungen ermöglicht.

Produktbereiche

  • Diagnosetechnologie: Umfasst hochmoderne Geräte zur Patientenüberwachung sowie zur bildgebenden Diagnostik, die mit neuester Sensortechnologie ausgestattet sind.
  • Operationstechnik: Angefangen von Handinstrumenten bis hin zu komplexen chirurgischen Systemen wird die gesamte Bandbreite abgedeckt, die für die verschiedenen Fachrichtungen der Chirurgie nötig ist.
  • Verbrauchsmaterialien: Dazu zählen Verbandsmaterialien, Spritzen, Kanülen und andere wichtige Güter, die im täglichen Praxis- und Klinikbetrieb unverzichtbar sind.
  • Rehatechnik: Produkte in diesem Bereich helfen dabei, Patienten nach Eingriffen oder Erkrankungen die nötige Mobilität zurückzugewinnen und fördern eine schnelle Genesung.

Regulatorische Einordnung

Die medizintechnischen Produkte der Jahn Medical GmbH sind nach den geltenden europäischen und nationalen Richtlinien zertifiziert. Das Unternehmen legt großen Wert darauf, sämtliche gesetzlichen Anforderungen zur Sicherheit, Leistung und Qualität einzuhalten. Darin eingebettet ist ein strenges Qualitätsmanagementsystem, das regelmäßig auditiert wird, um die hohen Industriestandards sicherzustellen. Durch die enge Zusammenarbeit mit Herstellern und Zulieferern kann Jahn Medical stets aktuelle Informationen über die neuesten regulatorischen Entwicklungen und Technologien bereitstellen, was einen entscheidenden Vorteil für seine Kunden darstellt.

Regionale Bedeutung

Neu-Ulm und die angrenzende Stadt Ulm sind nicht nur geographisch, sondern auch wirtschaftlich bedeutend. Mit dem Universitätsklinikum Ulm und dem Bundeswehrkrankenhaus Ulm in unmittelbarer Nähe sind große Kunden in der Medizintechnik angesiedelt. Die Region fungiert als wichtiges Industrie- und Gesundheitszentrum in Süddeutschland. Jahn Medical nimmt dabei eine Schlüsselrolle ein, indem es die lokale Gesundheitsversorgung durch qualitativ hochwertige Produkte unterstützt und zur Effizienzsteigerung im Gesundheitswesen beiträgt. Darüber hinaus schätzt die Region die persönliche Nähe und die kurzen Entscheidungswege, die eine schnelle Reaktion auf Kundenanfragen und Veränderungen im Markt ermöglichen.

Besonderheiten

Besonders hervorzuheben bei der Jahn Medical GmbH ist das Engagement für Nachhaltigkeit. Das Unternehmen verfolgt Best Practices zur Reduzierung des ökologischen Fußabdrucks und setzt auf nachhaltige Beschaffungspraktiken. Ein weiterer bemerkenswerter Aspekt ist die kontinuierliche Fortbildung des Fachpersonals, sowohl der eigenen Mitarbeiter als auch deren Kunden. Durch regelmäßige Schulungsangebote und Informationsveranstaltungen werden die Gesundheitsdienstleister in den neuesten Entwicklungen der Medizintechnik auf dem Laufenden gehalten.

Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Medizintechnik Ulm | Medizintechnik Bayern

```

Häufige Fragen zu Jahn Medical GmbH

Was macht Jahn Medical GmbH?

Überblick über Jahn Medical GmbH Jahn Medical GmbH ist ein renommiertes Unternehmen, das sich auf die Bereitstellung qualitativ hochwertiger medizinischer Dienstleistungen und Pro

Wo befindet sich Jahn Medical GmbH?

Jahn Medical GmbH hat seinen Sitz in Neu-Ulm (Baden-Württemberg). Detaillierte Kontaktdaten, Adresse und Telefonnummer finden Sie auf dieser Seite.

In welchem Bereich ist Jahn Medical GmbH tätig?

Jahn Medical GmbH ist in der Medizintechnik-Branche tätig und bietet spezialisierte Produkte und Dienstleistungen für das deutsche Gesundheitswesen an.

Was ist die EU-Medizinprodukteverordnung (MDR)?

Die MDR (Medical Device Regulation, EU 2017/745) ist seit Mai 2021 die maßgebliche Verordnung für Medizinprodukte in der EU. Sie ersetzt die frühere Richtlinie 93/42/EWG und stellt strengere Anforderungen an klinische Bewertungen, Post-Market-Surveillance und Rückverfolgbarkeit. Unternehmen wie Jahn Medical GmbH müssen die MDR-Konformität für alle Produkte nachweisen.

Was bedeutet CE-Kennzeichnung bei Medizinprodukten?

Die CE-Kennzeichnung bestätigt, dass ein Medizinprodukt die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung erfüllt. Für Produkte der Risikoklassen Is, Im, Ir, IIa, IIb und III ist die Einschaltung einer Benannten Stelle (Notified Body) erforderlich, die die Konformitätsbewertung durchführt.

Welche Risikoklassen gibt es bei Medizinprodukten?

Medizinprodukte werden in vier Risikoklassen eingeteilt: Klasse I (geringes Risiko, z.B. Verbandmaterial), Klasse IIa (mittleres Risiko, z.B. Hörgeräte), Klasse IIb (erhöhtes Risiko, z.B. Infusionspumpen) und Klasse III (hohes Risiko, z.B. Herzschrittmacher). Die Klassifizierung bestimmt den Umfang der Konformitätsbewertung.

Profil unvollständig 🌐 Website

Über Medizintechnik

Medizintechnik reicht von In-vitro-Diagnostika über bildgebende Systeme und Implantate bis zu chirurgischen Instrumenten und medizinischer Software (SaMD). Geregelt ist das alles in der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Deutschland ist mit rund 36 Milliarden Euro Jahresumsatz und über 1.400 Unternehmen der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023), beschäftigt sind mehr als 150.000 Menschen. Etwa zwei Drittel der Produktion gehen in den Export. Die Cluster sitzen in Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen) und Nordrhein-Westfalen. Tuttlingen gilt weltweit als Hochburg der chirurgischen Instrumente. Im Verzeichnis: Hersteller, Händler und Zulieferer mit CE-Kennzeichen, Risikoklasse und Kontaktdaten für Einkäufer, Kliniken, Praxen und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Leitmarkt

Die deutsche Medizintechnikbranche gehört zu den stärksten der Welt. Mit einem Jahresumsatz von rund 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen ist Deutschland nach den USA und China der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der Branche beschäftigt. Deutsche Unternehmen sind führend in Bereichen wie Bildgebung, Kardiologie, Orthopädie, In-vitro-Diagnostik, Dentalmedizin und medizinischer Software. Bedeutende Standorte sind Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen), Nordrhein-Westfalen sowie das Rhein-Main-Gebiet. Tuttlingen gilt als weltweites Zentrum für chirurgische Instrumente.

MDR-Zulassung und CE-Kennzeichen für Medizinprodukte

Medizinprodukte, die in Deutschland und der EU in Verkehr gebracht werden, müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse (I, IIa, IIb oder III) ist eine Konformitätsbewertung durch eine benannte Stelle (Notified Body) erforderlich. In-vitro-Diagnostika (IVD) unterliegen zusätzlich der IVDR 2017/746. Die Marktüberwachung in Deutschland obliegt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Hersteller müssen zudem ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 vorhalten und in der EUDAMED-Datenbank registriert sein.

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Hersteller, Händler und Zulieferer der deutschen Medizintechnik liegen hier mit Profil, Standort und Kontakt vor. Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen suchen gezielt: Welcher Anbieter führt eine bestimmte Produktkategorie? Welcher Partner sitzt in der eigenen Region? Jeder Eintrag enthält Adresse, Telefon, Website und Ansprechpartner.

Innovationsfelder und Zukunftstechnologien

Die deutsche Medizintechnikbranche treibt zahlreiche Zukunftsfelder voran. KI-gestützte Diagnostik und Bildauswertung revolutionieren die Radiologie und Pathologie; Algorithmen zur Früherkennung von Krebs und Herzerkrankungen erhalten zunehmend CE-Zulassungen als Software as a Medical Device (SaMD). Robotergestützte Chirurgiesysteme, allen voran Systeme von Siemens Healthineers, Brainlab und Karl Storz, verbessern die Präzision bei komplexen Eingriffen. Minimalinvasive Technologien, implantierbare Herzschrittmacher und intelligente Prothesen mit sensorischer Rückkopplung zeigen die Bandbreite der Innovation. Point-of-Care-Diagnostik ermöglicht Schnelltests direkt in der Arztpraxis oder am Krankenbett. Telemedizin und digitale Patientenakte fördern die Vernetzung zwischen Medizinprodukt und klinischem Workflow. Das Förderprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt gezielt die Entwicklung innovativer Medizintechnikprodukte durch Kooperationen zwischen Industrie und Hochschulen.

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Instrumenten, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Deutschland ist einer der führenden Standorte weltweit.

Wie werden Medizintechnikprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung (MDR 2017/745) erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist die Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten. EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind alle deutschen Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Was unterscheidet Klasse I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I, niedriges Risiko: Pflaster, Brillenrahmen, oft genügt die Selbsterklärung des Herstellers. Klasse IIa: Hörgeräte, Ultraschallgeräte, eine Benannte Stelle muss beteiligt werden. Klasse IIb: Defibrillatoren, Beatmungsgeräte, mit strengerer Prüfung. Klasse III, höchstes Risiko: Herzklappen, aktive Implantate, vollständige Prüfung der technischen und klinischen Dokumentation durch die Benannte Stelle.

Was ist EUDAMED und warum ist die Datenbank wichtig?

EUDAMED (European Database on Medical Devices) ist die zentrale EU-Datenbank für Medizinprodukte. Sie sammelt Informationen zu Herstellern, Produkten, Benannten Stellen, Konformitätsbescheinigungen und Vigilanzdaten. Seit Mai 2021 ist die Befüllung schrittweise verpflichtend. EUDAMED schafft Transparenz für Behörden, Versorger und Patienten und erleichtert die Marktüberwachung. Hersteller müssen vor Markteintritt einen Unique Device Identifier (UDI) registrieren.

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard, eigens für die Branche entwickelt. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746. Software als Medizinprodukt (SaMD) muss nach IEC 62304 entwickelt sein. Cybersecurity gewinnt an Gewicht: vernetzte Geräte unterliegen IEC 81001-5-1, das BSI veröffentlicht Leitlinien für IT-Sicherheit in Medizinprodukten.

Zuletzt aktualisiert: 17.04.2026 · Kategorie: Medizintechnik