Mitras Composites Systems GmbH

Medizintechnik · Meißen

Mitras Composites Systems GmbH ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Meißen, Sachsen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Mitras Composites Systems GmbH Adresse & Kontakt

Adresse

Bahnhofstrasse 32
01471 Meißen

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Mitras Composites Systems GmbH

Die Mitras Composites Systems GmbH mit Sitz in Meißen in Sachsen stellt Faserverbundwerkstoffe und Composite-Bauteile für industrielle Anwendungen her, unter anderem in der Medizintechnik, im Automobilbau und in der Luftfahrt. Verarbeitet werden carbonfaserverstärkte Kunststoffe (CFK) und glasfaserverstärkte Kunststoffe (GFK), die sich durch ihre mechanischen Eigenschaften und ihr geringes Gewicht auszeichnen. Meißen, traditionell für Keramik- und Kunstproduktion bekannt, ist heute auch Standort von Industrieunternehmen und profitiert von seiner Lage an der Elbe für Logistik und Transport.

Leistungen und Produkte

Mitras Composites Systems bietet Produkte und Dienstleistungen, die auf die Anforderungen der Medizintechnik ausgerichtet sind. Zu den wichtigsten Produkten zählen:

  • Röntgenliegen: Diese Liegen ermöglichen die Positionierung von Patienten für bildgebende Verfahren, wobei das röntgentransparente Material die Bildqualität nicht beeinträchtigt.
  • Patiententische: Mit flexiblen und stabilen Konstruktionen fertigt Mitras Patiententische, die den Anforderungen in Kliniken und Praxen entsprechen.
  • Strukturteile für Bildgebungsgeräte: Durch den Einsatz von CFK-Werkstoffen entwickelt Mitras Strukturteile, die hohen Belastungen standhalten und zugleich Gewicht sparen, was in der Medizintechnik eine Rolle spielt.

Das Unternehmen deckt den gesamten Produktlebenszyklus ab, von der Ideenfindung über den Prototypenbau bis zur Serienproduktion. So lassen sich Bauteile an spezifische Kundenwünsche anpassen und die regulatorischen Vorgaben der Medizintechnik einhalten.

Regulatorische Einordnung

Die Produkte von Mitras Composites Systems unterliegen den Anforderungen der europäischen Medizinprodukteverordnung (MDR), die Sicherheits- und Leistungsstandards für medizinische Geräte festlegt. Das Unternehmen investiert in Qualitätssicherung und -management, um die geltenden Normen und Richtlinien einzuhalten. Die Qualifikation der Materialien und die Validierung der Produktionsprozesse erfolgen gemäß den ISO 13485 Standards, die für Medizintechnikunternehmen gelten.

Standort Meißen / Sachsen

Meißen liegt verkehrsgünstig und beherbergt Unternehmen, die sich auf Materialien und Technologien spezialisieren. In der Region finden sich Kooperationspartner wie das Universitätsklinikum Dresden, das Fraunhofer-Institut für Keramische Technologien und Systeme sowie weitere Forschungseinrichtungen, die einen Austausch von Wissen und Ressourcen ermöglichen. Dieses Umfeld unterstützt die Entwicklung neuer Lösungen, wobei Mitras von der Verfügbarkeit von Fachwissen und Fachkräften profitiert.

Mitras engagiert sich zudem in lokalen Wirtschaftsverbänden und Netzwerken. Unternehmen in der Umgebung setzen verstärkt auf nachhaltige und ressourcenschonende Produktionsmethoden, was auch für Mitras von Bedeutung ist. Der Einklang mit ökologischen Standards und eine verantwortungsvolle Materialverwendung prägen die Unternehmensphilosophie.

Weitere Medizintechnikunternehmen in der Region: Medizintechnik in Sachsen oder alle Medizintechnik in Deutschland auf Sanoliste.

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Häufige Fragen zu Mitras Composites Systems GmbH

Was macht Mitras Composites Systems GmbH?

Mitras Composites Systems GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Meißen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist Mitras Composites Systems GmbH ansässig?

Mitras Composites Systems GmbH hat seinen Sitz in Meißen. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist Mitras Composites Systems GmbH tätig?

Mitras Composites Systems GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

Weitere Medizintechnik in Meißen

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Über Medizintechnik

Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Standort

Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche

Regionale Cluster und Hochburgen

Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland

Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen

Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED

Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA

Herausforderungen der Branche

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.

Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?

Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).

Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?

Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.

Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.

Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.

Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?

Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.

Was ist EUDAMED?

EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.

Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?

Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.

Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?

Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Relevante Fachbegriffe & Vorschriften

Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.

Zuletzt aktualisiert: 23.06.2026 · Kategorie: Medizintechnik