OPEN MIND Technologies AG

Medizintechnik · Starnberg

OPEN MIND Technologies AG ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Starnberg, Bayern. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

OPEN MIND Technologies AG Adresse & Kontakt

Adresse

Argelsrieder Feld 5
82234 Starnberg

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OPEN MIND Technologies AG: Profil

Die OPEN MIND Technologies AG aus Starnberg entwickelt CAM-Software für die CNC-Bearbeitung. Mit über 25 Jahren Erfahrung steht hinter dem Unternehmen die CAM-Software hyperMILL, die in der Medizintechnik zur Fräsbearbeitung von Implantaten, Prothesen und medizintechnischen Bauteilen eingesetzt wird. OPEN MIND ist in mehr als 50 Ländern tätig. Das Unternehmen begleitet damit Anwendungen rund um die digitale Fertigung in der Medizintechnik.

Leistungen und Produkte

Kernprodukt von OPEN MIND ist hyperMILL, eine CAM-Software, die neben 2,5-Achsen auch 3-, 4- und 5-Achsen-Simultanbearbeitung unterstützt. Diese Bandbreite deckt die Anforderungen in der Medizintechnik ab. Eingesetzt wird die Software für die Fertigung von Knie- und Hüftimplantaten, Zahnersatz aus Titan und Zirkonoxid sowie orthopädischen Instrumenten. Ergänzend bietet OPEN MIND Schulungen, Application Engineering und technischen Support. Die Zusammenarbeit mit den Kunden ist auf angepasste Lösungen und die Fertigungsabläufe ausgerichtet.

Unternehmen der Medizintechnikbranche nutzen die Funktionen von hyperMILL, darunter Module für die Verarbeitung leichter und biokompatibler Materialien. Diese Materialien sind für die Herstellung langlebiger und sicherer medizinischer Produkte relevant. Die Software unterstützt zudem die Abstimmung des Fertigungsprozesses im Hinblick auf Effizienz und Produktivität.

Regulatorische Einordnung

OPEN MIND Technologies AG richtet sich an den regulatorischen Anforderungen der Medizintechnik aus. Die Produkte sind auf die Einhaltung internationaler Standards wie ISO 13485 ausgelegt, die für das Qualitätsmanagement von Medizinprodukten gilt. Diese Zertifizierung soll sicherstellen, dass die Software den Richtlinien der Branche entspricht. Daneben hält das Unternehmen die CE-Kennzeichnung ein, die die Konformität der Produkte mit der europäischen Gesetzgebung belegt. Solche Anforderungen sind maßgeblich für die Zusammenarbeit mit Kunden und Partnern und für die Sicherheit der Produkte.

Standort Starnberg / Bayern

Starnberg liegt am Starnberger See, südwestlich von München. Die Nähe zu München, einem Life-Science- und Technologiestandort, verschafft OPEN MIND Zugang zu Kunden in der Medizintechnikbranche sowie zu einem Netzwerk aus Partnern und Fachleuten. Bayern zählt zu den wichtigen Bundesländern für Präzisionstechnik und Medizintechnik in Deutschland, was für die Lage des Unternehmens von Bedeutung ist. Die Region begünstigt zudem den Wissensaustausch zwischen den Akteuren der Branche.

OPEN MIND unterhält in Starnberg eigene Forschungs- und Entwicklungsteams, die an der Weiterentwicklung der hyperMILL-Software arbeiten. Ansätze wie Künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen werden eingebunden, um die Bedienung zu verbessern und neue Funktionen in der CAM-Technologie zu erschließen. Damit orientiert sich OPEN MIND Technologies AG an den Anforderungen des Marktes und an Entwicklungen in der Medizintechnik.

Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Pharmaunternehmen | Lohnhersteller

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Häufige Fragen zu OPEN MIND Technologies AG

Was macht OPEN MIND Technologies AG?

OPEN MIND Technologies AG ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Starnberg. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist OPEN MIND Technologies AG ansässig?

OPEN MIND Technologies AG hat seinen Sitz in Starnberg. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist OPEN MIND Technologies AG tätig?

OPEN MIND Technologies AG ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Standort

Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche

Regionale Cluster und Hochburgen

Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland

Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen

Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED

Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA

Herausforderungen der Branche

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.

Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?

Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).

Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?

Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.

Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.

Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.

Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?

Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.

Was ist EUDAMED?

EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.

Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?

Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.

Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?

Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Relevante Fachbegriffe & Vorschriften

Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.

Zuletzt aktualisiert: 23.06.2026 · Kategorie: Medizintechnik