NGL CLEANING GmbH

Medizintechnik · Borken

NGL CLEANING GmbH ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Borken, Nordrhein-Westfalen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

NGL CLEANING GmbH Adresse & Kontakt

Adresse

Schlavenhorst 15
46395 Borken

NGL CLEANING GmbH im Überblick

NGL CLEANING GmbH ist ein renommierter Hersteller und Anbieter von Reinigungs- und Hygieneprodukten für die Medizin- und Pharmaindustrie mit Sitz in Borken, Nordrhein-Westfalen. Das Unternehmen wurde im Jahr 2010 gegründet und hat sich seither einen Namen gemacht, insbesondere durch die Entwicklung innovativer Reinigungs- und Desinfektionsmittel sowie durch die Bereitstellung von Reinigungssystemen zur hygienischen Aufbereitung von Medizinprodukten und Pharmaprodukten. Die Gründung der NGL CLEANING GmbH war eine Reaktion auf den steigenden Bedarf an qualitativ hochwertigen Hygienelösungen in einem sich ständig weiterentwickelnden Gesundheitssektor.

Leistungen und Produkte

NGL CLEANING bietet eine Vielzahl spezifischer Produkte, darunter Reinigungs- und Desinfektionsmittel, die für die automatische und manuelle Aufbereitung von Medizinprodukten entwickelt wurden. Besonders hervorzuheben sind die innovativen Lösungen für die risikominimierte Hygiene in Einrichtungen wie Zentralen Sterilgutversorgungs-Abteilungen (ZSVA), Laboren und der Pharmaproduktion. Neben den konventionellen Reinigungs- und Desinfektionsmitteln hat NGL CLEANING auch Systeme für Reinigungsvalidierung und Rückstandsanalytik im Portfolio. Diese Produkte sind nach den neuesten europäischen Normen (EN) zertifiziert und erfüllen die strengen Richtlinien der Medizintechnik, die von der Europäischen Union und den nationalen Gesundheitsbehörden vorgegeben werden. Damit trägt NGL CLEANING maßgeblich zur Sicherheit und Qualität im Gesundheitswesen bei.

Standort Borken / Nordrhein-Westfalen

Borken, im malerischen Münsterland gelegen, bietet NGL CLEANING einen strategisch günstigen Standort in der Nähe der niederländischen Grenze. Diese grenzüberschreitende Lage in der Euregio Rhein-Waal ermöglicht es dem Unternehmen, enge Beziehungen zu Kliniken, pharmazeutischen Unternehmen und ZSVA-Abteilungen sowohl auf deutscher als auch auf niederländischer Seite zu pflegen. Die Region zeichnet sich durch eine dynamische Wirtschaftsstruktur im Gesundheits- und Pharmasektor aus, was NGL CLEANING zusätzliche Möglichkeiten bietet, seine Produkte und Dienstleistungen zu vermarkten. Der Standort hat eine wichtige Bedeutung für die Förderung regionaler Innovationen im Bereich der Medizintechnik und Hygiene.

Besonderheiten und Innovationskraft

NGL CLEANING hebt sich durch sein starkes Engagement für Forschung und Entwicklung im Bereich der Medizintechnik ab. Das Unternehmen investiert kontinuierlich in innovative Technologien, um Produkte zu entwickeln, die den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen gerecht werden. Dies umfasst insbesondere die Entwicklung von Produkten mit umweltfreundlichen Inhaltsstoffen sowie biologisch abbaubaren Formulierungen, die den Anforderungen an Nachhaltigkeit im Gesundheitssektor gerecht werden. Die Qualität und Wirksamkeit der Produkte werden regelmäßig durch interne und externe Labortests überprüft, sodass NGL CLEANING in der Lage ist, stets gleichbleibend hohe Standards zu gewährleisten.

Regulatorische Einordnung

Die Produkte von NGL CLEANING unterliegen strengen regulatorischen Anforderungen. Das Unternehmen ist nach ISO 13485 zertifiziert, einer Norm, die speziell für Hersteller von Medizinprodukten entwickelt wurde und sicherstellt, dass ihre Produkte konsequent die höchsten Qualitätsstandards erfüllen. Zusätzlich sind alle Desinfektionsmittel entsprechend den europäischen Chemikalienverordnungen (REACH und CLP) klassifiziert und zugelassen, was die Marktakzeptanz der Produkte fördert. Auch Mitgliedschaften in relevanten Fachverbänden belegen die Compliance mit den geltenden rechtlichen Rahmenbedingungen und stärken die Marktposition des Unternehmens.

Bedeutung für die Region

Die NGL CLEANING GmbH hat dank ihrer beeindruckenden Produkte und Dienstleistungen nicht nur zur Verbesserung der Hygienestandards in der Medizin- und Pharmaindustrie beigetragen, sondern auch zur regionalen Wirtschaftsentwicklung. Das Unternehmen schafft Arbeitsplätze nicht nur in Borken, sondern in der gesamten Region, und kooperiert mit vielen lokalen Betrieben, insbesondere im Zulieferbereich. So wird die lokale Wirtschaft gestärkt und die Innovationskraft der Region gefördert. Die Expertise und das Engagement von NGL CLEANING in der Medizintechnik bilden zudem einen wichtigen Beitrag zur Sicherstellung der Gesundheitsversorgung in der Region und darüber hinaus.

Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Medizintechnik Nordrhein-Westfalen | Pharmaunternehmen

Häufige Fragen zu NGL CLEANING GmbH

Was macht NGL CLEANING GmbH?

NGL CLEANING GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Borken. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist NGL CLEANING GmbH ansässig?

NGL CLEANING GmbH hat seinen Sitz in Borken. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist NGL CLEANING GmbH tätig?

NGL CLEANING GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

Was ist die EU-Medizinprodukteverordnung (MDR)?

Die MDR (Medical Device Regulation, EU 2017/745) ist seit Mai 2021 die maßgebliche Verordnung für Medizinprodukte in der EU. Sie ersetzt die frühere Richtlinie 93/42/EWG und stellt strengere Anforderungen an klinische Bewertungen, Post-Market-Surveillance und Rückverfolgbarkeit. Unternehmen wie NGL CLEANING GmbH müssen die MDR-Konformität für alle Produkte nachweisen.

Was bedeutet CE-Kennzeichnung bei Medizinprodukten?

Die CE-Kennzeichnung bestätigt, dass ein Medizinprodukt die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung erfüllt. Für Produkte der Risikoklassen Is, Im, Ir, IIa, IIb und III ist die Einschaltung einer Benannten Stelle (Notified Body) erforderlich, die die Konformitätsbewertung durchführt.

Welche Risikoklassen gibt es bei Medizinprodukten?

Medizinprodukte werden in vier Risikoklassen eingeteilt: Klasse I (geringes Risiko, z.B. Verbandmaterial), Klasse IIa (mittleres Risiko, z.B. Hörgeräte), Klasse IIb (erhöhtes Risiko, z.B. Infusionspumpen) und Klasse III (hohes Risiko, z.B. Herzschrittmacher). Die Klassifizierung bestimmt den Umfang der Konformitätsbewertung.

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Über Medizintechnik

Medizintechnik reicht von In-vitro-Diagnostika über bildgebende Systeme und Implantate bis zu chirurgischen Instrumenten und medizinischer Software (SaMD). Geregelt ist das alles in der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Deutschland ist mit rund 36 Milliarden Euro Jahresumsatz und über 1.400 Unternehmen der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023), beschäftigt sind mehr als 150.000 Menschen. Etwa zwei Drittel der Produktion gehen in den Export. Die Cluster sitzen in Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen) und Nordrhein-Westfalen. Tuttlingen gilt weltweit als Hochburg der chirurgischen Instrumente. Im Verzeichnis: Hersteller, Händler und Zulieferer mit CE-Kennzeichen, Risikoklasse und Kontaktdaten für Einkäufer, Kliniken, Praxen und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Leitmarkt

Die deutsche Medizintechnikbranche gehört zu den stärksten der Welt. Mit einem Jahresumsatz von rund 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen ist Deutschland nach den USA und China der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der Branche beschäftigt. Deutsche Unternehmen sind führend in Bereichen wie Bildgebung, Kardiologie, Orthopädie, In-vitro-Diagnostik, Dentalmedizin und medizinischer Software. Bedeutende Standorte sind Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen), Nordrhein-Westfalen sowie das Rhein-Main-Gebiet. Tuttlingen gilt als weltweites Zentrum für chirurgische Instrumente.

MDR-Zulassung und CE-Kennzeichen für Medizinprodukte

Medizinprodukte, die in Deutschland und der EU in Verkehr gebracht werden, müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse (I, IIa, IIb oder III) ist eine Konformitätsbewertung durch eine benannte Stelle (Notified Body) erforderlich. In-vitro-Diagnostika (IVD) unterliegen zusätzlich der IVDR 2017/746. Die Marktüberwachung in Deutschland obliegt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Hersteller müssen zudem ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 vorhalten und in der EUDAMED-Datenbank registriert sein.

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Hersteller, Händler und Zulieferer der deutschen Medizintechnik liegen hier mit Profil, Standort und Kontakt vor. Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen suchen gezielt: Welcher Anbieter führt eine bestimmte Produktkategorie? Welcher Partner sitzt in der eigenen Region? Jeder Eintrag enthält Adresse, Telefon, Website und Ansprechpartner.

Innovationsfelder und Zukunftstechnologien

Die deutsche Medizintechnikbranche treibt zahlreiche Zukunftsfelder voran. KI-gestützte Diagnostik und Bildauswertung revolutionieren die Radiologie und Pathologie; Algorithmen zur Früherkennung von Krebs und Herzerkrankungen erhalten zunehmend CE-Zulassungen als Software as a Medical Device (SaMD). Robotergestützte Chirurgiesysteme, allen voran Systeme von Siemens Healthineers, Brainlab und Karl Storz, verbessern die Präzision bei komplexen Eingriffen. Minimalinvasive Technologien, implantierbare Herzschrittmacher und intelligente Prothesen mit sensorischer Rückkopplung zeigen die Bandbreite der Innovation. Point-of-Care-Diagnostik ermöglicht Schnelltests direkt in der Arztpraxis oder am Krankenbett. Telemedizin und digitale Patientenakte fördern die Vernetzung zwischen Medizinprodukt und klinischem Workflow. Das Förderprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt gezielt die Entwicklung innovativer Medizintechnikprodukte durch Kooperationen zwischen Industrie und Hochschulen.

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Instrumenten, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Deutschland ist einer der führenden Standorte weltweit.

Wie werden Medizintechnikprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung (MDR 2017/745) erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist die Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten. EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind alle deutschen Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Was unterscheidet Klasse I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I, niedriges Risiko: Pflaster, Brillenrahmen, oft genügt die Selbsterklärung des Herstellers. Klasse IIa: Hörgeräte, Ultraschallgeräte, eine Benannte Stelle muss beteiligt werden. Klasse IIb: Defibrillatoren, Beatmungsgeräte, mit strengerer Prüfung. Klasse III, höchstes Risiko: Herzklappen, aktive Implantate, vollständige Prüfung der technischen und klinischen Dokumentation durch die Benannte Stelle.

Was ist EUDAMED und warum ist die Datenbank wichtig?

EUDAMED (European Database on Medical Devices) ist die zentrale EU-Datenbank für Medizinprodukte. Sie sammelt Informationen zu Herstellern, Produkten, Benannten Stellen, Konformitätsbescheinigungen und Vigilanzdaten. Seit Mai 2021 ist die Befüllung schrittweise verpflichtend. EUDAMED schafft Transparenz für Behörden, Versorger und Patienten und erleichtert die Marktüberwachung. Hersteller müssen vor Markteintritt einen Unique Device Identifier (UDI) registrieren.

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard, eigens für die Branche entwickelt. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746. Software als Medizinprodukt (SaMD) muss nach IEC 62304 entwickelt sein. Cybersecurity gewinnt an Gewicht: vernetzte Geräte unterliegen IEC 81001-5-1, das BSI veröffentlicht Leitlinien für IT-Sicherheit in Medizinprodukten.

Zuletzt aktualisiert: 17.04.2026 · Kategorie: Medizintechnik