Jüttner Orthopädie KG Adresse & Kontakt
Website
Jüttner Orthopädie KG
Die Jüttner Orthopädie KG ist im Bereich der orthopädietechnischen Versorgung tätig und im Unstrut-Hainich-Kreis in Thüringen ansässig. Das Unternehmen arbeitet eng mit medizinischen Fachleuten wie Orthopäden, Unfallchirurgen und Rehabilitationsmedizinern zusammen, um die Versorgung der Patienten abzustimmen. Ein Schwerpunkt liegt auf individuell angepassten Lösungen für die unterschiedlichen Bedürfnisse der Patienten.
Leistungen und Produkte
Die Produktpalette von Jüttner Orthopädie umfasst eine Vielzahl von orthopädischen Hilfsmitteln. Dazu zählen:
- Individuelle Prothesen: Speziell angefertigt für Arm- und Beinamputierte und auf die Bedürfnisse der Patienten abgestimmt. Die Umsetzung erfolgt mit Materialien und Technologien, die auf Funktionalität und Tragekomfort ausgelegt sind.
- Orthesen: Diese stabilisierenden Hilfsmittel kommen sowohl für den Rumpf als auch für die Extremitäten zum Einsatz. Sie unterstützen bei der Rehabilitation und der Rückkehr zu mehr Mobilität.
- Rehabilitationshilfsmittel: Bereitgestellt werden Unterstützungsgeräte und -systeme, die den Heilungsprozess begleiten und die Selbstständigkeit der Patienten fördern.
Zusätzlich bietet das Unternehmen Beratungsgespräche und Anpassungsservices an, um die Versorgung und Anpassung der Hilfsmittel für Patienten mit Mobilitätseinschränkungen abzustimmen. Über die persönliche Beratung werden die Kunden zu den passenden Lösungen informiert.
Regulatorische Einordnung
Die Produkte von Jüttner Orthopädie unterliegen den Vorgaben der europäischen Medizinprodukteverordnung (MDR), die Sicherheits- und Qualitätsstandards für Medizintechnikprodukte festlegt. Das Unternehmen führt regelmäßige Qualitätskontrollen und -sicherungen durch, um diese Anforderungen zu erfüllen. Die Zertifizierung nach ISO 13485 belegt das Qualitätsmanagementsystem des Unternehmens und die Einhaltung der regulatorischen Vorgaben.
Regionale Bedeutung
Der Unstrut-Hainich-Kreis und insbesondere die Stadt Mühlhausen nehmen eine zentrale Rolle für die Gesundheitsversorgung in Nordthüringen ein. Jüttner Orthopädie KG arbeitet mit dem Hufeland-Klinikum in Bad Langensalza und anderen medizinischen Einrichtungen zusammen, was die orthopädische Fachversorgung mit den behandelnden Ärzten verbindet. Diese Kooperationen tragen zur schnellen und gezielten Behandlung von Patienten bei, die auf spezialisierte orthopädische Hilfsmittel angewiesen sind.
Besonderheiten der Jüttner Orthopädie KG
Kennzeichnend für die Jüttner Orthopädie KG ist die enge Zusammenarbeit mit den Patienten. Die individuellen Bedürfnisse der Menschen stehen im Mittelpunkt der Arbeit. Die Anpassungsprozesse gelten oft als anspruchsvoll; über die Erfahrung des Teams und den Einsatz aktueller Technologien wird eine hohe Lebensqualität angestrebt. Neben der Produktentwicklung engagiert sich das Unternehmen in der Weiterbildung der Fachkräfte der Branche, um beim Stand der Technik und der medizinischen Erkenntnisse zu bleiben.
Über regionale Partnerschaften lässt sich zudem eine zeitnahe Versorgung sicherstellen. Der Standort im Unstrut-Hainich-Kreis ermöglicht eine schnelle Anlieferung und Anpassung von Hilfsmitteln, sodass die Patienten zügig Unterstützung in ihrem Rehabilitationsprozess erhalten.
Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Medizintechnik Thüringen | Sanitätshäuser Übersicht
```Häufige Fragen zu Jüttner Orthopädie KG
Was macht Jüttner Orthopädie KG?
Jüttner Orthopädie KG ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Unstrut-Hainich-Kreis. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.
Wo ist Jüttner Orthopädie KG ansässig?
Jüttner Orthopädie KG hat seinen Sitz in Unstrut-Hainich-Kreis. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.
In welchem Bereich der Medizintechnik ist Jüttner Orthopädie KG tätig?
Jüttner Orthopädie KG ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.
Was ist die EU-Medizinprodukteverordnung (MDR)?
Die MDR (Medical Device Regulation, EU 2017/745) ist seit Mai 2021 die maßgebliche Verordnung für Medizinprodukte in der EU. Sie ersetzt die frühere Richtlinie 93/42/EWG und stellt strengere Anforderungen an klinische Bewertungen, Post-Market-Surveillance und Rückverfolgbarkeit. Unternehmen wie Jüttner Orthopädie KG müssen die MDR-Konformität für alle Produkte nachweisen.
Was bedeutet CE-Kennzeichnung bei Medizinprodukten?
Die CE-Kennzeichnung bestätigt, dass ein Medizinprodukt die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung erfüllt. Für Produkte der Risikoklassen Is, Im, Ir, IIa, IIb und III ist die Einschaltung einer Benannten Stelle (Notified Body) erforderlich, die die Konformitätsbewertung durchführt.
Welche Risikoklassen gibt es bei Medizinprodukten?
Medizinprodukte werden in vier Risikoklassen eingeteilt: Klasse I (geringes Risiko, z.B. Verbandmaterial), Klasse IIa (mittleres Risiko, z.B. Hörgeräte), Klasse IIb (erhöhtes Risiko, z.B. Infusionspumpen) und Klasse III (hohes Risiko, z.B. Herzschrittmacher). Die Klassifizierung bestimmt den Umfang der Konformitätsbewertung.
Medizintechnik in Deutschland
Verwandte Bereiche im Gesundheitswesen
Medizintechnik nach Standort
Über Medizintechnik
Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.
Deutschland als Medizintechnik-Standort
Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche
Regionale Cluster und Hochburgen
Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland
Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen
Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED
Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA
Herausforderungen der Branche
Medizintechnikunternehmen gezielt finden
Was umfasst die Medizintechnik-Branche?
Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.
Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?
Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).
Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?
Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.
Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?
Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.
Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?
Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.
Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?
Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.
Was ist EUDAMED?
EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.
Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?
Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).
Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?
Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.
Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?
Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.
Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?
Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.
Relevante Fachbegriffe & Vorschriften
Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.