IBP Medical GmbH

Medizintechnik · Hannover

IBP Medical GmbH ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Hannover, Niedersachsen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

IBP Medical GmbH Adresse & Kontakt

Adresse

Ikarusallee 15
30179 Hannover

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IBP Medical GmbH: Profil

Die IBP Medical GmbH mit Sitz in Hannover, Niedersachsen, entwickelt und vermarktet medizintechnische Lösungen für das Gesundheitswesen. Das Unternehmen wurde 2005 gegründet und beliefert Kliniken sowie ambulante Einrichtungen. Als Teil der Medizintechnikindustrie arbeitet IBP Medical an Produkten für die Patientenversorgung und medizinische Abläufe.

Leistungen und Produkte

IBP Medical entwickelt und vertreibt medizintechnische Produkte für spezialisierte Fachanwender. Zu den Hauptproduktbereichen zählen:

  • Patientenmonitore: Geräte zur kontinuierlichen Überwachung der Vitalzeichen.
  • Infusionspumpen: Pumpensysteme für die Medikamentenadministration, die in kritischen Behandlungssituationen Anwendung finden.
  • Respiratorische Geräte: Systeme zur Unterstützung der Atmung, die sowohl in der Intensivmedizin als auch in der Heimcare eingesetzt werden.
  • Desinfektionssysteme: Verfahren und Produkte zur hygienischen Aufbereitung von Medizingeräten und Räumlichkeiten gemäß den Regulierungsstandards der Branche.

Das Unternehmen bietet Beratung, Produktschulungen und einen After-Sales-Service an, um Kundenbeziehungen langfristig zu begleiten. Diese Aspekte sollen den effizienten und sicheren Einsatz der Produkte unterstützen. IBP Medical tritt dabei nicht nur als Anbieter, sondern auch als Entwickler individuell angepasster Lösungen für die Anforderungen seiner Kunden auf.

Regulatorische Einordnung und Qualitätsstandards

IBP Medical ist nach den Richtlinien der Europäischen Union zertifiziert und erfüllt die Anforderungen der Medizinprodukteverordnung (MDR). Das Unternehmen richtet sich nach internationalen Standards wie der ISO 13485 für Qualitätsmanagementsysteme in der Herstellung von Medizinprodukten. Diese Einordnung soll die Sicherheit und Wirksamkeit der Produkte gewährleisten, was in der Medizintechnik zentral ist. Darüber hinaus betreibt IBP Medical Forschung und Entwicklung, um den technologischen Stand der eigenen Produkte fortzuführen.

Standort Hannover / Niedersachsen

Hannover ist die Landeshauptstadt Niedersachsens und ein Wirtschaftsstandort mit ausgebauter Infrastruktur. Mit der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) befindet sich vor Ort eine akademische Klinik, von deren wissenschaftlichem und medizinischem Umfeld Unternehmen wie die IBP Medical GmbH profitieren. Die Nähe zu Messen wie der Hannover Messe und der BIOTECHNICA ermöglicht IBP Medical den Austausch mit anderen Branchenakteuren und die frühzeitige Beobachtung von Markttrends.

Die Lage Hannovers ist zudem für Logistik und Transport von Vorteil. Die A2 (Berlin-Dortmund) und A7 (Hamburg-München) sowie das zentrale ICE-Kreuz sorgen für eine gute Erreichbarkeit für Kunden aus ganz Deutschland und darüber hinaus.

Die Tätigkeit von IBP Medical in der Region hat darüber hinaus eine gesellschaftliche Komponente: Über Initiativen und Partnerschaften im Gesundheitssektor beteiligt sich das Unternehmen an Gesundheitsförderung und Wissenstransfer in Niedersachsen.

Weitere Medizintechnikunternehmen in der Region: Medizintechnik in Niedersachsen oder alle Medizintechnik in Deutschland auf Sanoliste.

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Häufige Fragen zu IBP Medical GmbH

Was macht IBP Medical GmbH?

Überblick über die IBP Medical GmbH IBP Medical GmbH ist ein renommiertes Unternehmen, das sich auf die Herstellung und den Vertrieb von medizinischen Geräten und Zubehör speziali

Wo befindet sich IBP Medical GmbH?

IBP Medical GmbH hat seinen Sitz in Hannover (Niedersachsen). Detaillierte Kontaktdaten, Adresse und Telefonnummer finden Sie auf dieser Seite.

In welchem Bereich ist IBP Medical GmbH tätig?

IBP Medical GmbH ist in der Medizintechnik-Branche tätig und bietet spezialisierte Produkte und Dienstleistungen für das deutsche Gesundheitswesen an.

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Über Medizintechnik

Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Standort

Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche

Regionale Cluster und Hochburgen

Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland

Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen

Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED

Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA

Herausforderungen der Branche

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.

Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?

Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).

Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?

Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.

Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.

Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.

Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?

Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.

Was ist EUDAMED?

EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.

Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?

Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.

Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?

Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Relevante Fachbegriffe & Vorschriften

Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.

Zuletzt aktualisiert: 23.06.2026 · Kategorie: Medizintechnik