K&H Medizintechnik GmbH im Überblick
K&H Medizintechnik GmbH ist ein etabliertes Unternehmen, das seinen Sitz in Greiz, Thüringen, hat und sich auf den Service und den Vertrieb von medizintechnischen Geräten spezialisiert hat. Das 1998 gegründete Unternehmen wurde von einem Team erfahrener Medizintechniker ins Leben gerufen, das sich dazu entschloss, die Qualität der medizinischen Versorgung in Thüringen und den angrenzenden Bundesländern durch erstklassigen Service zu verbessern. Mit über zwei Jahrzehnten Erfahrung hat sich K&H Medizintechnik als vertrauenswürdiger Partner in der Region etabliert. Das Unternehmen konzentriert sich darauf, Arztpraxen, Pflegeeinrichtungen und Krankenhäuser bei der Instandhaltung und der Beschaffung von medizinischer Ausrüstung zu unterstützen und somit zur Sicherheit und Effizienz im Gesundheitswesen beizutragen.
Leistungen und Produkte
Das Leistungsspektrum der K&H Medizintechnik GmbH umfasst umfassende Dienstleistungen, die durch die gesetzlichen Vorgaben, wie die Medizinprodukte-Betreiberverordnung (MPBetreibV), geregelt sind. Zu den spezifischen Angeboten gehören:
- Geräteservice nach MPBetreibV: Regelmäßige Wartung und Instandhaltung medizinischer Geräte, um deren Funktionalität und Sicherheit zu gewährleisten.
- Sicherheitstechnische Kontrollen (STK): Überprüfungen, die sicherstellen, dass alle medizintechnischen Geräte den gesetzlichen Sicherheitsstandards entsprechen.
- Messtechnische Kontrollen (MTK): Serviceleistungen zur Überprüfung und Kalibrierung von medizinischen Geräten, um die Genauigkeit der Messwerte sicherzustellen.
- Reparaturen: Schnelle und effiziente Reparaturen von Patientenüberwachungssystemen, EKG-Geräten, Infusionspumpen und weiteren medizintechnischen Apparaten, um die Betriebsbereitschaft in medizinischen Einrichtungen zu sichern.
Zusätzlich vertreibt K&H Medizintechnik Neugeräte und Ersatzteile führender Hersteller, was es den Kunden ermöglicht, immer die neueste Technologie zu nutzen. Das Unternehmen pflegt enge Beziehungen zu namhaften Medizintechnikherstellern, um eine schnelle Verfügbarkeit und günstige Beschaffungsmodalitäten zu garantieren.
Standort Greiz / Thüringen
Greiz, eine Stadt im thüringischen Vogtland, zeichnet sich durch eine lange Tradition in der Industrie und ein starkes Handwerk aus. Diese geografische Lage ermöglicht K&H Medizintechnik, ein weiträumiges Versorgungsgebiet sowohl in Thüringen als auch in den angrenzenden Bundesländern, einschließlich Sachsen und Bayern, abzudecken. Die Entscheidung, in dieser industriell geprägten Region tätig zu sein, hat für das Unternehmen zahlreiche Vorteile, darunter die Nähe zu bedeutenden medizinischen Einrichtungen und eine gut ausgebaute Infrastruktur, die den schnellen Service und Support der Kunden gewährleistet.
Die wirtschaftliche Bedeutung der K&H Medizintechnik GmbH für die Region ist nicht zu unterschätzen. Das Unternehmen trägt nicht nur zur medizinischen Versorgung bei, sondern beschäftigt auch eine Vielzahl von Fachkräften, die in Greiz und Umgebung wohnen. Durch die Schaffung von Arbeitsplätzen und die Förderung von Ausbildungsmöglichkeiten, insbesondere im Bereich der Medizintechnik, leistet K&H Medizintechnik einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung des regionalen Arbeitsmarktes.
Weitere Medizintechnikunternehmen in der Region: Medizintechnik in Thüringen oder alle Medizintechnik in Deutschland auf Sanoliste.
Häufige Fragen zu K&H Medizintechnik GmbH
Was macht K&H Medizintechnik GmbH?
K&H Medizintechnik GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Greiz. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.
Wo ist K&H Medizintechnik GmbH ansässig?
K&H Medizintechnik GmbH hat seinen Sitz in Greiz. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.
In welchem Bereich der Medizintechnik ist K&H Medizintechnik GmbH tätig?
K&H Medizintechnik GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.
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Über Medizintechnik
Medizintechnik reicht von In-vitro-Diagnostika über bildgebende Systeme und Implantate bis zu chirurgischen Instrumenten und medizinischer Software (SaMD). Geregelt ist das alles in der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Deutschland ist mit rund 36 Milliarden Euro Jahresumsatz und über 1.400 Unternehmen der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023), beschäftigt sind mehr als 150.000 Menschen. Etwa zwei Drittel der Produktion gehen in den Export. Die Cluster sitzen in Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen) und Nordrhein-Westfalen. Tuttlingen gilt weltweit als Hochburg der chirurgischen Instrumente. Im Verzeichnis: Hersteller, Händler und Zulieferer mit CE-Kennzeichen, Risikoklasse und Kontaktdaten für Einkäufer, Kliniken, Praxen und Pflegeeinrichtungen.
Deutschland als Medizintechnik-Leitmarkt
Die deutsche Medizintechnikbranche gehört zu den stärksten der Welt. Mit einem Jahresumsatz von rund 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen ist Deutschland nach den USA und China der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der Branche beschäftigt. Deutsche Unternehmen sind führend in Bereichen wie Bildgebung, Kardiologie, Orthopädie, In-vitro-Diagnostik, Dentalmedizin und medizinischer Software. Bedeutende Standorte sind Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen), Nordrhein-Westfalen sowie das Rhein-Main-Gebiet. Tuttlingen gilt als weltweites Zentrum für chirurgische Instrumente.
MDR-Zulassung und CE-Kennzeichen für Medizinprodukte
Medizinprodukte, die in Deutschland und der EU in Verkehr gebracht werden, müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse (I, IIa, IIb oder III) ist eine Konformitätsbewertung durch eine benannte Stelle (Notified Body) erforderlich. In-vitro-Diagnostika (IVD) unterliegen zusätzlich der IVDR 2017/746. Die Marktüberwachung in Deutschland obliegt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Hersteller müssen zudem ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 vorhalten und in der EUDAMED-Datenbank registriert sein.
Medizintechnikunternehmen gezielt finden
Hersteller, Händler und Zulieferer der deutschen Medizintechnik liegen hier mit Profil, Standort und Kontakt vor. Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen suchen gezielt: Welcher Anbieter führt eine bestimmte Produktkategorie? Welcher Partner sitzt in der eigenen Region? Jeder Eintrag enthält Adresse, Telefon, Website und Ansprechpartner.
Innovationsfelder und Zukunftstechnologien
Die deutsche Medizintechnikbranche treibt zahlreiche Zukunftsfelder voran. KI-gestützte Diagnostik und Bildauswertung revolutionieren die Radiologie und Pathologie; Algorithmen zur Früherkennung von Krebs und Herzerkrankungen erhalten zunehmend CE-Zulassungen als Software as a Medical Device (SaMD). Robotergestützte Chirurgiesysteme, allen voran Systeme von Siemens Healthineers, Brainlab und Karl Storz, verbessern die Präzision bei komplexen Eingriffen. Minimalinvasive Technologien, implantierbare Herzschrittmacher und intelligente Prothesen mit sensorischer Rückkopplung zeigen die Bandbreite der Innovation. Point-of-Care-Diagnostik ermöglicht Schnelltests direkt in der Arztpraxis oder am Krankenbett. Telemedizin und digitale Patientenakte fördern die Vernetzung zwischen Medizinprodukt und klinischem Workflow. Das Förderprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt gezielt die Entwicklung innovativer Medizintechnikprodukte durch Kooperationen zwischen Industrie und Hochschulen.
Was umfasst die Medizintechnik-Branche?
Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Instrumenten, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Deutschland ist einer der führenden Standorte weltweit.
Wie werden Medizintechnikprodukte in Deutschland zugelassen?
Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung (MDR 2017/745) erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist die Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig.
Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?
Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten. EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind alle deutschen Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.
Was unterscheidet Klasse I, IIa, IIb und III?
Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I, niedriges Risiko: Pflaster, Brillenrahmen, oft genügt die Selbsterklärung des Herstellers. Klasse IIa: Hörgeräte, Ultraschallgeräte, eine Benannte Stelle muss beteiligt werden. Klasse IIb: Defibrillatoren, Beatmungsgeräte, mit strengerer Prüfung. Klasse III, höchstes Risiko: Herzklappen, aktive Implantate, vollständige Prüfung der technischen und klinischen Dokumentation durch die Benannte Stelle.
Was ist EUDAMED und warum ist die Datenbank wichtig?
EUDAMED (European Database on Medical Devices) ist die zentrale EU-Datenbank für Medizinprodukte. Sie sammelt Informationen zu Herstellern, Produkten, Benannten Stellen, Konformitätsbescheinigungen und Vigilanzdaten. Seit Mai 2021 ist die Befüllung schrittweise verpflichtend. EUDAMED schafft Transparenz für Behörden, Versorger und Patienten und erleichtert die Marktüberwachung. Hersteller müssen vor Markteintritt einen Unique Device Identifier (UDI) registrieren.
Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?
Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard, eigens für die Branche entwickelt. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746. Software als Medizinprodukt (SaMD) muss nach IEC 62304 entwickelt sein. Cybersecurity gewinnt an Gewicht: vernetzte Geräte unterliegen IEC 81001-5-1, das BSI veröffentlicht Leitlinien für IT-Sicherheit in Medizinprodukten.