Elmag GmbH Adresse & Kontakt
Elmag GmbH: Profil
Die Elmag GmbH aus München, Bayern, entwickelt und vertreibt elektrochirurgische Geräte für die Hochfrequenzchirurgie. Das Sortiment umfasst Hochfrequenz-Chirurgiegeräte, Elektroden und Zubehör für die minimal-invasive und offene Chirurgie. Bei der Produktentwicklung arbeitet Elmag mit Forschungseinrichtungen wie dem LMU Klinikum und dem Klinikum rechts der Isar (MRI) zusammen.
Leistungen und Produkte
Elmag produziert HF-Chirurgiegeneratoren, Monopolar- und Bipolarelektroden sowie Laparoskopiezubehör für die elektrochirurgische Koagulation und Schneidung. Die Produkte kommen in verschiedenen chirurgischen Disziplinen zum Einsatz, darunter Allgemeinchirurgie, Gynäkologie, Urologie und Laparoskopie. Bei der Auslegung der Geräte steht neben der Funktion auch die Bedienbarkeit für Chirurgen und OP-Personal im Vordergrund.
- HF-Chirurgiegeneratoren: ausgelegt auf die Steuerung der Energieabgabe und den Gewebeeffekt.
- Monopolar- und Bipolarelektroden: verschiedene Designs für unterschiedliche chirurgische Anforderungen.
- Laparoskopiezubehör: Instrumente für minimal-invasive Eingriffe.
Daneben bietet Elmag ein Schulungsprogramm für OP-Personal an. Es vermittelt Kenntnisse zu elektrochirurgischen Techniken und unterstützt die sichere Nutzung der Geräte im klinischen Alltag. Das Konzept umfasst praktische Workshops sowie theoretische Einheiten zu aktuellen Standards in der Elektrochirurgie.
Regulatorische Einordnung
Die Produkte der Elmag GmbH unterliegen den normativen Vorgaben der Medizintechnik. Die Geräte sind gemäß der europäischen Medizinprodukteverordnung (MDR) zertifiziert und erfüllen die relevanten Sicherheitsstandards. Eine Qualitätssicherung in Entwicklung und Fertigung stellt die Einhaltung der Anforderungen sicher. Über Forschung und Entwicklung greift Elmag neue regulatorische Anforderungen auf und setzt sie um.
Standort München / Bayern
München beherbergt als bayerische Landeshauptstadt das LMU Klinikum und das Klinikum rechts der Isar (MRI) sowie zahlreiche Fachkliniken, die elektrochirurgische Geräte abnehmen. Diese Dichte medizinischer Einrichtungen schafft Bedingungen für Forschungs- und Entwicklungskooperationen. München zählt zu den Medizintechnikstandorten Süddeutschlands und ist Sitz von Unternehmen wie Siemens Healthineers und Roche Diagnostics. Die Zahl an Fachkräften und die Zusammenarbeit von Unternehmen und Forschungseinrichtungen begünstigen die Entwicklung neuer Technologien.
Die Elmag GmbH nutzt dieses Umfeld, indem sie ... ihre Produktlinie weiterentwickelt und dabei mit Kliniken und Ärzten zusammenarbeitet, um deren Bedürfnisse zu erfassen und umzusetzen.
Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Medizintechnik München | Medizintechnik Bayern
```Häufige Fragen zu Elmag GmbH
Was macht Elmag GmbH?
Über Elmag GmbH Die Elmag GmbH ist ein renommiertes deutsches Unternehmen, das auf die Entwicklung und Produktion von spezialisierten Maschinen und Anlagen spezialisiert ist. Mit
Wo befindet sich Elmag GmbH?
Elmag GmbH hat seinen Sitz in München (Bayern). Detaillierte Kontaktdaten, Adresse und Telefonnummer finden Sie auf dieser Seite.
In welchem Bereich ist Elmag GmbH tätig?
Elmag GmbH ist in der Medizintechnik-Branche tätig und bietet spezialisierte Produkte und Dienstleistungen für das deutsche Gesundheitswesen an.
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Über Medizintechnik
Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.
Deutschland als Medizintechnik-Standort
Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche
Regionale Cluster und Hochburgen
Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland
Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen
Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED
Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA
Herausforderungen der Branche
Medizintechnikunternehmen gezielt finden
Was umfasst die Medizintechnik-Branche?
Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.
Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?
Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).
Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?
Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.
Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?
Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.
Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?
Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.
Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?
Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.
Was ist EUDAMED?
EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.
Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?
Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).
Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?
Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.
Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?
Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.
Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?
Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.
Relevante Fachbegriffe & Vorschriften
Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.