SERIMED GmbH & Co. KG Adresse & Kontakt
SERIMED GmbH & Co. KG
Die SERIMED GmbH & Co. KG mit Sitz in Greiz erbringt Sterilisationsdienstleistungen und übernimmt die Aufbereitung von Medizinprodukten in Thüringen. Das 2003 gegründete Unternehmen sterilisiert für Medizintechnikhersteller, Krankenhäuser und Medizinproduktehändler. Über mehr als 20 Jahre wurden die Abläufe weiterentwickelt, um eine nachvollziehbare Sterilisationsgarantie für den klinischen Einsatz bereitzustellen.
Leistungen und Produkte
Das Leistungsangebot umfasst Sterilisationsverfahren wie Ethylenoxid-Sterilisation, Dampfsterilisation und Strahlensterilisation für Medizinprodukte. SERIMED validiert die Sterilisationsprozesse nach den einschlägigen ISO-Normen (ISO 11135, ISO 17665) und dokumentiert sie lückenlos für die regulatorische Compliance nach EU-MDR. Hinzu kommen Verpackungsservices und die Etikettierung sterilisierter Medizinprodukte.
Bei den Verpackungsservices kommen Materialien zum Einsatz, die die Sterilität erhalten und im klinischen Umfeld einfach zu handhaben sind. Die Etikettierung erfolgt nach den gesetzlichen Vorgaben und stellt die Rückverfolgbarkeit der Produkte sicher, die für den sicheren Umgang in Gesundheitseinrichtungen erforderlich ist.
- Ethylenoxid-Sterilisation: Verfahren zur Sterilisation temperatur- und feuchtigkeitsempfindlicher Produkte.
- Dampfsterilisation: Für hitzebeständige Materialien, etwa chirurgische Instrumente.
- Strahlensterilisation: Für Produkte, die eine mikrobiologische Sterilität erfordern.
Regulatorische Einordnung und Zertifizierungen
SERIMED unterliegt den regulatorischen Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung (EU-MDR). Das Unternehmen ist nach ISO 13485:2016 zertifiziert, was das Qualitätsmanagementsystem für medizinische Produkte und Dienstleistungen belegt. Jedes Produkt durchläuft die erforderlichen Prüfungen, bevor es seinem Bestimmungsort zugeführt wird.
SERIMED arbeitet mit benannten Stellen zusammen, um die Prozesse an den aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen auszurichten. Regelmäßige Audits und Qualitätsüberprüfungen dienen der Einhaltung der Branchenstandards.
Standort Greiz / Thüringen
Greiz liegt im Vogtland im östlichen Thüringen. Als Industriestandort mit Tradition in der Textil- und Maschinenbaubranche bietet die Region Voraussetzungen für Dienstleistungsunternehmen. Thüringen entwickelt sich zu einem Standort für Zulieferer und Dienstleister der Medizintechnikbranche in Ostdeutschland. Verfügbare Fachkräfte und Forschungseinrichtungen begünstigen die Ansiedlung von Unternehmen.
Durch die Lage hat SERIMED Zugang zu einem Netzwerk von Krankenhäusern, Kliniken und weiteren Akteuren im Gesundheitswesen. Diese regionale Vernetzung erlaubt es, zeitnah auf die Bedürfnisse der Kunden einzugehen und passende Lösungen anzubieten.
SERIMED engagiert sich in der regionalen Wirtschaftsförderung und arbeitet mit lokalen Hochschulen zusammen, um Fachkräfte im Bereich Medizintechnik auszubilden und Theorie und Praxis zu verbinden.
Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Pharmaunternehmen | Lohnhersteller
```Häufige Fragen zu SERIMED GmbH & Co. KG
Was macht SERIMED GmbH & Co. KG?
SERIMED GmbH & Co. KG ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Greiz. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.
Wo ist SERIMED GmbH & Co. KG ansässig?
SERIMED GmbH & Co. KG hat seinen Sitz in Greiz. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.
In welchem Bereich der Medizintechnik ist SERIMED GmbH & Co. KG tätig?
SERIMED GmbH & Co. KG ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.
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Über Medizintechnik
Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.
Deutschland als Medizintechnik-Standort
Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche
Regionale Cluster und Hochburgen
Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland
Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen
Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED
Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA
Herausforderungen der Branche
Medizintechnikunternehmen gezielt finden
Was umfasst die Medizintechnik-Branche?
Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.
Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?
Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).
Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?
Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.
Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?
Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.
Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?
Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.
Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?
Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.
Was ist EUDAMED?
EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.
Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?
Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).
Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?
Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.
Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?
Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.
Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?
Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.
Relevante Fachbegriffe & Vorschriften
Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.