Kisker Biotech GmbH & Co. KG

Medizintechnik · Steinfurt

Kisker Biotech GmbH & Co. KG ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Steinfurt, Nordrhein-Westfalen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Kisker Biotech GmbH & Co. KG Adresse & Kontakt

Adresse

Sonnenschein 8
48565 Steinfurt

Profil der Kisker Biotech GmbH & Co. KG

Die Kisker Biotech GmbH & Co. KG ist ein Fachhändler und Distributor für Laborverbrauchsmaterialien, Reagenzien und biotechnologische Produkte mit Sitz in Steinfurt, Nordrhein-Westfalen. Gegründet wurde das Unternehmen 1991. Seither beliefert es Forschungslabore, Universitäten, klinische Labore und Biotechunternehmen in Deutschland und Europa. Das Unternehmen baute über die Jahre ein Netzwerk auf, das lokale wie internationale Standorte der biomedizinischen Forschung umfasst.

Leistungen und Produkte

Das Sortiment von Kisker Biotech richtet sich an die Arbeit in Laboren der Life Sciences. Es umfasst unter anderem PCR-Reagenzien, Zellkulturprodukte, spezialisierte Antikörper, rekombinante Proteine sowie Molekularbiologie-Kits. Über die Zusammenarbeit mit internationalen Herstellern bietet das Unternehmen mehr als 100.000 Produkte aus dem Life-Sciences-Bereich an. Zu den Partnerunternehmen zählen Hersteller wie Thermo Fisher Scientific, Merck und Sigma-Aldrich.

Ein weiteres Betätigungsfeld ist der Vertrieb von Lösungen für klinische Anforderungen. Dazu gehören technischer Support und Beratung, mit denen Kunden geeignete Produkte für ihre jeweiligen Anwendungen auswählen können.

Regulatorische Einordnung und Qualitätsstandards

Die Produkte von Kisker Biotech unterliegen den regulatorischen Anforderungen, die für den Handel mit Medizintechnik- und Life-Science-Produkten in Europa gelten. Das Unternehmen richtet sich nach den relevanten Normen und Vorschriften, darunter die ISO 13485 für Qualitätsmanagementsysteme in der Medizintechnik. Lieferanten und Prozesse werden regelmäßig überprüft, um die Eigenschaften der gelieferten Produkte sicherzustellen, und das Unternehmen legt Angaben zu Herkunft und Beschaffenheit seiner Produkte offen.

Bedeutung für die Region

Der Kreis Steinfurt und die Stadt Steinfurt profitieren von der Ansiedlung von Kisker Biotech. Das Unternehmen beschäftigt Fachkräfte aus der Region und trägt damit zur lokalen Wirtschaft bei. Über Kooperationen mit Bildungseinrichtungen wie der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster unterstützt Kisker Biotech den Wissensaustausch und die Ausbildung im Bereich Biotechnologie und Medizintechnik. Der medizinische und biowissenschaftliche Sektor wächst und benötigt entsprechend neue Fachkräfte.

Die Verzahnung von Wissenschaft und Industrie in der Region schafft ein Umfeld, das Kisker Biotech ebenso wie anderen Unternehmen und Forschungseinrichtungen zugutekommt. Der Austausch von Ideen und Ressourcen unterstützt die biomedizinische Forschung und die Entwicklung neuer Therapien.

Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Medizintechnik NRW | Labore

Häufige Fragen zu Kisker Biotech GmbH & Co. KG

Was macht Kisker Biotech GmbH & Co. KG?

Kisker Biotech GmbH & Co. KG ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Steinfurt. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist Kisker Biotech GmbH & Co. KG ansässig?

Kisker Biotech GmbH & Co. KG hat seinen Sitz in Steinfurt. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist Kisker Biotech GmbH & Co. KG tätig?

Kisker Biotech GmbH & Co. KG ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Standort

Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche

Regionale Cluster und Hochburgen

Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland

Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen

Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED

Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA

Herausforderungen der Branche

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.

Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?

Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).

Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?

Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.

Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.

Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.

Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?

Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.

Was ist EUDAMED?

EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.

Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?

Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.

Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?

Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Relevante Fachbegriffe & Vorschriften

Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.

Zuletzt aktualisiert: 23.06.2026 · Kategorie: Medizintechnik