juwell medical GmbH Adresse & Kontakt
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juwell medical GmbH: Profil
Die juwell medical GmbH ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Steinfurt, Nordrhein-Westfalen, das sich auf Wundversorgung und Wundmanagement spezialisiert hat. Das Unternehmen wurde 2007 gegründet und entwickelt Produkte für die Wundversorgung. Ein Team aus Fachleuten arbeitet über Weiterbildung und Forschung am aktuellen Stand der Technik und bringt ein breites Spektrum an Lösungen für Patienten und medizinisches Personal auf den Markt. Der Standort Steinfurt liegt unweit des Universitätsklinikums Münster, was den Zugang zu Netzwerken und Partnerschaften in der Gesundheitsversorgung erleichtert.
Leistungen und Produkte
juwell medical bietet eine Auswahl an Produkten für die Wundversorgung, darunter:
- Wundabdeckungen: Diese Produkte decken verschiedene Arten von Wunden ab und sollen die Heilung ermöglichen.
- Hydrogele: Sie sorgen für ein feuchtes Wundmilieu, das die Heilungsprozesse chronischer Wunden unterstützt und Schmerzen lindert.
- Schaumverbände: Sie eignen sich für exsudierende Wunden und bieten Schutz vor äußeren Einflüssen.
- Spezialverbandsmittel: Dazu gehören Lösungen, die auf spezielle Wundarten oder Wundbedingungen abgestimmt sind.
Zusätzlich bietet juwell medical ein Schulungsangebot für medizinisches Personal zur Anwendung von Wundversorgungskonzepten. Diese Schulungen vermitteln theoretisches und praktisches Wissen für Personal in Kliniken, Krankenhäusern und Pflegeheimen. Darüber hinaus berät das Unternehmen bei der Implementierung individueller Wundmanagement-Programme in Einrichtungen, was zur Patientenversorgung und zur Effizienz in der Wundbehandlung beiträgt.
Regulatorische Einordnung und Qualitätsstandards
Als Medizintechnikunternehmen unterliegt juwell medical regulatorischen Anforderungen. Die Produkte entsprechen den Richtlinien der Europäischen Union und sind als Medizinprodukte klassifiziert. Das Unternehmen arbeitet nach den Qualitätsstandards der ISO 13485, die für das Qualitätsmanagementsystem in der Medizintechnik gelten. Damit sollen Produkte und Dienstleistungen den Sicherheits- und Effizienzstandards entsprechen und regelmäßig überwacht und verbessert werden. Über Forschung und Entwicklung verfolgt juwell medical die technologischen Entwicklungen im Bereich Wundversorgung.
Bedeutung für die Region
Die juwell medical GmbH ist im Gesundheitssektor von Nordrhein-Westfalen tätig. Die Zusammenarbeit mit regionalen Kliniken und Pflegeeinrichtungen wirkt auf die Qualität der Wundversorgung und auf die regionale Wirtschaft. Durch Arbeitsplätze und die Unterstützung lokaler Ausbildungsprogramme trägt das Unternehmen zur fachlichen Weiterentwicklung in der Medizintechnik bei. Zudem ist juwell medical an der Vernetzung medizinischer Fachkräfte und Institutionen beteiligt, was die Patientenversorgung und weiterführende Forschung unterstützt.
Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Medizintechnik NRW | Pflegeheime Übersicht
Häufige Fragen zu juwell medical GmbH
Was macht juwell medical GmbH?
juwell medical GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Steinfurt. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.
Wo ist juwell medical GmbH ansässig?
juwell medical GmbH hat seinen Sitz in Steinfurt. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.
In welchem Bereich der Medizintechnik ist juwell medical GmbH tätig?
juwell medical GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.
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Medizintechnik nach Standort
Über Medizintechnik
Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.
Deutschland als Medizintechnik-Standort
Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche
Regionale Cluster und Hochburgen
Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland
Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen
Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED
Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA
Herausforderungen der Branche
Medizintechnikunternehmen gezielt finden
Was umfasst die Medizintechnik-Branche?
Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.
Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?
Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).
Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?
Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.
Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?
Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.
Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?
Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.
Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?
Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.
Was ist EUDAMED?
EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.
Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?
Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).
Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?
Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.
Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?
Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.
Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?
Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.
Relevante Fachbegriffe & Vorschriften
Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.