Internationale Medical Care GmbH

Medizintechnik · Steinfurt

Internationale Medical Care GmbH ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Steinfurt, Nordrhein-Westfalen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Internationale Medical Care GmbH Adresse & Kontakt

Adresse

Hollefeldstrasse 28a
48282 Steinfurt

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Internationale Medical Care GmbH im Überblick

Die Internationale Medical Care GmbH aus Steinfurt im Münsterland ist ein Unternehmen für internationale medizintechnische Produkte und Dienstleistungen. Gegründet mit der Vision, die Gesundheitsversorgung in der Region zu verbessern, zieht das Unternehmen von Steinfurt aus seine Wurzeln und erstreckt sich über Landesgrenzen hinweg. Steinfurt liegt im Kreis Steinfurt im nördlichen Münsterland nahe der niederländischen Grenze und hat sich zu einem strategisch wichtigen Standort für Gesundheitsdienstleistungen entwickelt. IMC zielt darauf ab, Kliniken und medizinische Einrichtungen in der Euregio Enschede-Münster mit innovativen Medizinprodukten und maßgeschneiderten Versorgungslösungen aus verschiedenen Ländern zu versorgen.

Leistungen und Produkte

Das Leistungsspektrum umfasst Import, Export und Vertrieb internationaler medizintechnischer Produkte sowie umfassende Beratung bei der internationalen Beschaffung von Medizinprodukten. IMC nutzt seine grenzüberschreitende Lage zur Etablierung von Partnerschaften mit Herstellern in den Niederlanden, Belgien und anderen EU-Ländern. Durch diese Verbindungen kann das Unternehmen Produkte anbieten, die in Deutschland nicht oder nur eingeschränkt verfügbar sind. Zu den Produktbereichen zählen:

  • Bildgebende Systeme: Innovative Geräte zur Diagnose und Behandlung, die höchsten internationalen Standards entsprechen.
  • Operationsmaterialien: Hochwertige chirurgische Instrumente und Materialien, die eine sichere und effektive Versorgung im OP ermöglichen.
  • Reha- und Mobilitätshilfen: Produkte, die Patienten helfen, ihre Mobilität und Lebensqualität zu erhalten, wie Rollatoren, Prothesen und orthopädische Hilfsmittel.
  • Laborbedarf und Diagnostik: Ausstattungen für medizinische Labore und Diagnostikzentren, die präzise Testergebnisse und Forschungsergebnisse gewährleisten.

Die Produktauswahl ist nicht nur vielfältig, sondern auch regelmäßig auf dem neuesten Stand der Technik, um den Anforderungen deutscher und internationaler Gesundheitsstandards gerecht zu werden. Zudem engagiert sich IMC aktiv in der Forschung und Entwicklung, um innovative Lösungen für zukünftige Herausforderungen im Gesundheitswesen zu finden.

Regulatorische Einordnung

Die Internationale Medical Care GmbH unterliegt den strengen Richtlinien der Europäischen Union, die für den Vertrieb von Medizinprodukten gelten. Dies umfasst die Einhaltung der CE-Kennzeichnung, die bescheinigt, dass die Produkte alle relevanten Sicherheits-, Gesundheits- und Umweltschutzanforderungen erfüllen. Das Unternehmen hält sich auch an die Vorschriften der MDR (Medical Device Regulation), die seit Mai 2021 in Kraft ist. Durch diese regulatorischen Rahmenbedingungen gewährleistet die IMC die Qualität und Sicherheit ihrer Produkte und Dienstleistungen, was den Partnern und Endverbrauchern gleichermaßen zugutekommt.

Standort Steinfurt / Nordrhein-Westfalen

Steinfurt liegt im nordwestlichen Münsterland an der Grenze zu den Niederlanden und profitiert von einer ausgezeichneten Anbindung an die europäischen Verkehrswege. Diese geografische Lage erleichtert grenzüberschreitende Geschäftsmodelle im Medizintechnikhandel und fördert die Zusammenarbeit mit internationalen Partnern. Die Region ist bekannt für ihre hohe Dichte an medizinischen Einrichtungen und Fachkräften, wodurch sich Synergien und Netzwerke bilden, die der Gesundheitsversorgung dienen. Durch den Austausch mit anderen Unternehmen und Institutionen vor Ort, wie zum Beispiel Hochschulen und Forschungseinrichtungen, positioniert sich die Internationale Medical Care GmbH als wichtiger Akteur in der medizinischen Versorgungslandschaft der Region.

Weitere Medizintechnikunternehmen in der Region: Medizintechnik in Nordrhein-Westfalen oder alle Medizintechnik in Deutschland auf Sanoliste.

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Häufige Fragen zu Internationale Medical Care GmbH

Was macht Internationale Medical Care GmbH?

Internationale Medical Care GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Steinfurt. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist Internationale Medical Care GmbH ansässig?

Internationale Medical Care GmbH hat seinen Sitz in Steinfurt. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist Internationale Medical Care GmbH tätig?

Internationale Medical Care GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnikunternehmen entwickeln, produzieren und vertreiben Medizinprodukte im Sinne der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 – von In-vitro-Diagnostika und bildgebenden Systemen über Implantate und chirurgische Instrumente bis zu medizinischer Software (SaMD). Deutschland ist mit einem Jahresumsatz von ca. 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der deutschen Medizintechnikbranche beschäftigt; rund zwei Drittel aller Produkte gehen in den Export. Bedeutende Cluster befinden sich in Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen) und Nordrhein-Westfalen. Tuttlingen gilt weltweit als Zentrum für chirurgische Instrumente. Hersteller, Händler und Zulieferer aus der gesamten deutschen Medizintechnikbranche sind hier mit CE-Kennzeichen, Risikoklasse und vollständigen Kontaktdaten für Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen erfasst.

Deutschland als Medizintechnik-Leitmarkt

Die deutsche Medizintechnikbranche gehört zu den stärksten der Welt. Mit einem Jahresumsatz von rund 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen ist Deutschland nach den USA und China der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der Branche beschäftigt. Deutsche Unternehmen sind führend in Bereichen wie Bildgebung, Kardiologie, Orthopädie, In-vitro-Diagnostik, Dentalmedizin und medizinischer Software. Bedeutende Standorte sind Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen), Nordrhein-Westfalen sowie das Rhein-Main-Gebiet. Tuttlingen gilt als weltweites Zentrum für chirurgische Instrumente.

MDR-Zulassung und CE-Kennzeichen für Medizinprodukte

Medizinprodukte, die in Deutschland und der EU in Verkehr gebracht werden, müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse (I, IIa, IIb oder III) ist eine Konformitätsbewertung durch eine benannte Stelle (Notified Body) erforderlich. In-vitro-Diagnostika (IVD) unterliegen zusätzlich der IVDR 2017/746. Die Marktüberwachung in Deutschland obliegt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Hersteller müssen zudem ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 vorhalten und in der EUDAMED-Datenbank registriert sein.

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Sanoliste erfasst Hersteller, Händler und Zulieferer aus der gesamten deutschen Medizintechnikbranche. Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen können gezielt suchen: Welche Unternehmen bieten CE-zertifizierte Produkte in einer bestimmten Kategorie an? Wo ist der nächste Medizintechnikpartner in meiner Region? Alle Einträge enthalten Adresse, Telefonnummer, Website und Ansprechpartner.

Innovationsfelder und Zukunftstechnologien

Die deutsche Medizintechnikbranche treibt zahlreiche Zukunftsfelder voran. KI-gestützte Diagnostik und Bildauswertung revolutionieren die Radiologie und Pathologie; Algorithmen zur Früherkennung von Krebs und Herzerkrankungen erhalten zunehmend CE-Zulassungen als Software as a Medical Device (SaMD). Robotergestützte Chirurgiesysteme – allen voran Systeme von Siemens Healthineers, Brainlab und Karl Storz – verbessern die Präzision bei komplexen Eingriffen. Minimalinvasive Technologien, implantierbare Herzschrittmacher und intelligente Prothesen mit sensorischer Rückkopplung zeigen die Bandbreite der Innovation. Point-of-Care-Diagnostik ermöglicht Schnelltests direkt in der Arztpraxis oder am Krankenbett. Telemedizin und digitale Patientenakte fördern die Vernetzung zwischen Medizinprodukt und klinischem Workflow. Das Förderprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt gezielt die Entwicklung innovativer Medizintechnikprodukte durch Kooperationen zwischen Industrie und Hochschulen.

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Die Medizintechnik umfasst die Entwicklung, Herstellung und den Vertrieb von medizinischen Geräten, Instrumenten, Software und Zubehör, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten eingesetzt werden. Deutschland ist einer der führenden Medizintechnik-Standorte weltweit.

Wie werden Medizintechnikprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte in Deutschland und der EU müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung (MDR 2017/745) erfüllen und mit dem CE-Kennzeichen versehen sein. Je nach Risikoklasse sind Konformitätsbewertungen durch benannte Stellen erforderlich.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Medizintechnikunternehmen sind über Branchenverbände wie SPECTARIS oder BVMed recherchierbar. Viele Unternehmen sind zudem in der EUDAMED-Datenbank der EU registriert. Auf Sanoliste finden Sie alle deutschen Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt mit vollständigen Kontaktdaten.

Was ist der Unterschied zwischen Klasse I, IIa, IIb und III bei Medizinprodukten?

Die Risikoklasse eines Medizinprodukts bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (niedriges Risiko): z. B. Pflaster, Brillenrahmen – oft Selbsterklärung des Herstellers ausreichend. Klasse IIa: z. B. Hörgeräte, Ultraschallgeräte – Beteiligung einer benannten Stelle erforderlich. Klasse IIb: z. B. Defibrillatoren, Beatmungsgeräte – strengere Prüfung durch benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko): z. B. Herzklappen, aktive Implantate – vollständige Prüfung der technischen und klinischen Dokumentation durch die benannte Stelle.

Was ist EUDAMED und warum ist die Datenbank wichtig?

EUDAMED (European Database on Medical Devices) ist die zentrale EU-Datenbank für Medizinprodukte. Sie enthält Informationen zu Herstellern, Produkten, Benannten Stellen, Konformitätsbescheinigungen und Vigilanzdaten. Die schrittweise Befüllung durch Hersteller ist seit Mai 2021 verpflichtend. EUDAMED verbessert die Transparenz für Behörden, Gesundheitsdienstleister und Patienten und erleichtert die Marktüberwachung. Hersteller, die ihre Produkte in der EU vermarkten, müssen als erstes Schritt einen eindeutigen Gerätekenncode (UDI – Unique Device Identifier) in der Datenbank registrieren.

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 sollten Medizintechnikunternehmen ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 implementieren, das speziell für die Medizinproduktebranche entwickelt wurde. Für IVD-Produkte gilt zusätzlich die IVDR 2017/746. Softwareprodukte (SaMD) müssen nach IEC 62304 entwickelt sein. Cybersecurity-Anforderungen gemäß IEC 81001-5-1 gewinnen zunehmend an Bedeutung, da vernetzte Medizinprodukte Hackingrisiken ausgesetzt sind. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) stellt Leitlinien für IT-Sicherheit in Medizinprodukten bereit.

Zuletzt aktualisiert: 17.04.2026 · Kategorie: Medizintechnik