Peter Lazic GmbH

Medizintechnik · Tuttlingen

Peter Lazic GmbH ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Tuttlingen, Baden-Württemberg. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Peter Lazic GmbH Adresse & Kontakt

Website

Adresse

Immelmannweg 2
78532 Tuttlingen

Peter Lazic GmbH im Überblick

Die Peter Lazic GmbH wurde im Jahr 1992 von Peter Lazic gegründet und hat sich seitdem als ein angesehener Hersteller von chirurgischen Instrumenten und medizintechnischen Produkten im renommierten Tuttlinger Cluster etabliert. Die Anfänge des Unternehmens lagen in der Entwicklung hochwertiger Instrumente, die sich durch präzise Verarbeitung und innovative Lösungen auszeichnen. Heute produziert das Unternehmen eine Vielzahl von Instrumenten für unterschiedliche chirurgische Disziplinen, darunter Orthopädie, Traumatologie, Allgemeinchirurgie sowie Kardiologie. Diese Spezialisierung hat dazu beigetragen, dass Tuttlingen als das weltweit führende Zentrum für chirurgische Instrumentierung bekannt ist, und die Peter Lazic GmbH spielt eine entscheidende Rolle bei der Wahrung und Weiterentwicklung dieser Tradition.

Leistungen und Produkte

Die Produktion von chirurgischen Instrumenten bei Peter Lazic erfolgt nach höchsten Qualitätsanforderungen und strengen regulatorischen Vorgaben, um die Sicherheit und Effektivität im medizinischen Einsatz zu gewährleisten. Zu den Kernprodukten gehören Standard- und Spezialinstrumente, die für spezifische Eingriffe in verschiedenen medizinischen Bereichen konzipiert sind. Der Fertigungsprozess integriert modernste Technologien und Verfahren, einschließlich der Anwendung von hochwertigem Edelstahl und anderen biokompatiblen Materialien. Das Produktsortiment umfasst unter anderem:

  • Skalpelle und Schneidinstrumente
  • Klemmen und Halteinstrumente
  • Instrumente zur Wundversorgung
  • Spezielle Gerätschaften für minimalinvasive Eingriffe
  • Maßgeschneiderte Lösungen je nach Kundenanforderungen

Zu den Hauptkunden zählen nicht nur Krankenhäuser und OP-Zentren, sondern auch internationale Distributoren und medizinische Fachhandelspartner. Damit ist das Unternehmen nicht nur auf dem deutschen Markt aktiv, sondern hat auch einen festen Platz auf internationalen Märkten eingenommen.

Standort Tuttlingen / Baden-Württemberg

Tuttlingen stellt das globale Epizentrum der Chirurgieinstrumentierung dar und bietet mit mehr als 400 Medizintechnikunternehmen einen einzigartigen Standortvorteil. Die Peter Lazic GmbH ist tief in dieses dynamische Netzwerk integriert. Durch die enge Zusammenarbeit mit anderen Unternehmen und Institutionen der Branche kann das Unternehmen auf die neuesten Entwicklungen und Innovationen zugreifen und diese in seine Produktentwicklung einfließen lassen. Dieser Austausch fördert nicht nur die Wettbewerbsfähigkeit, sondern trägt auch zur ständigen Weiterbildung der Mitarbeiter in einem sich schnell verändernden Sektor bei. Zudem sieht sich die Peter Lazic GmbH in der Verantwortung, zur regionalen Entwicklung beizutragen, indem sie Ausbildungsplätze schafft und lokale Fachkräfte unterstützt. Die Medizintechnik hat in Tuttlingen eine bedeutende wirtschaftliche Rolle und stellt einen wesentlichen Teil der regionalen Identität dar.

Das Unternehmen ist auch in der Forschung und Entwicklung aktiv, was unter anderem durch Kooperationen mit Hochschulen und Forschungsinstituten unterstützt wird. Diese Initiativen zielen darauf ab, neue Technologien und Verfahren zu erproben, die den chirurgischen Alltag verbessern und die Patientensicherheit fördern.

Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Pharmaunternehmen | Labore

Häufige Fragen zu Peter Lazic GmbH

Was macht Peter Lazic GmbH?

Über Peter Lazic GmbH Die Peter Lazic GmbH ist eine renommierte Firma, die ihren Sitz in Deutschland hat. Sie wurde von Peter Lazic gegründet, einem erfolgreichen Geschäftsmann mi

Wo befindet sich Peter Lazic GmbH?

Peter Lazic GmbH hat seinen Sitz in Tuttlingen (Baden-Württemberg). Detaillierte Kontaktdaten, Adresse und Telefonnummer finden Sie auf dieser Seite.

In welchem Bereich ist Peter Lazic GmbH tätig?

Peter Lazic GmbH ist in der Medizintechnik-Branche tätig und bietet spezialisierte Produkte und Dienstleistungen für das deutsche Gesundheitswesen an.

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Über Medizintechnik

Medizintechnik reicht von In-vitro-Diagnostika über bildgebende Systeme und Implantate bis zu chirurgischen Instrumenten und medizinischer Software (SaMD). Geregelt ist das alles in der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Deutschland ist mit rund 36 Milliarden Euro Jahresumsatz und über 1.400 Unternehmen der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023), beschäftigt sind mehr als 150.000 Menschen. Etwa zwei Drittel der Produktion gehen in den Export. Die Cluster sitzen in Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen) und Nordrhein-Westfalen. Tuttlingen gilt weltweit als Hochburg der chirurgischen Instrumente. Im Verzeichnis: Hersteller, Händler und Zulieferer mit CE-Kennzeichen, Risikoklasse und Kontaktdaten für Einkäufer, Kliniken, Praxen und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Leitmarkt

Die deutsche Medizintechnikbranche gehört zu den stärksten der Welt. Mit einem Jahresumsatz von rund 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen ist Deutschland nach den USA und China der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der Branche beschäftigt. Deutsche Unternehmen sind führend in Bereichen wie Bildgebung, Kardiologie, Orthopädie, In-vitro-Diagnostik, Dentalmedizin und medizinischer Software. Bedeutende Standorte sind Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen), Nordrhein-Westfalen sowie das Rhein-Main-Gebiet. Tuttlingen gilt als weltweites Zentrum für chirurgische Instrumente.

MDR-Zulassung und CE-Kennzeichen für Medizinprodukte

Medizinprodukte, die in Deutschland und der EU in Verkehr gebracht werden, müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse (I, IIa, IIb oder III) ist eine Konformitätsbewertung durch eine benannte Stelle (Notified Body) erforderlich. In-vitro-Diagnostika (IVD) unterliegen zusätzlich der IVDR 2017/746. Die Marktüberwachung in Deutschland obliegt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Hersteller müssen zudem ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 vorhalten und in der EUDAMED-Datenbank registriert sein.

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Hersteller, Händler und Zulieferer der deutschen Medizintechnik liegen hier mit Profil, Standort und Kontakt vor. Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen suchen gezielt: Welcher Anbieter führt eine bestimmte Produktkategorie? Welcher Partner sitzt in der eigenen Region? Jeder Eintrag enthält Adresse, Telefon, Website und Ansprechpartner.

Innovationsfelder und Zukunftstechnologien

Die deutsche Medizintechnikbranche treibt zahlreiche Zukunftsfelder voran. KI-gestützte Diagnostik und Bildauswertung revolutionieren die Radiologie und Pathologie; Algorithmen zur Früherkennung von Krebs und Herzerkrankungen erhalten zunehmend CE-Zulassungen als Software as a Medical Device (SaMD). Robotergestützte Chirurgiesysteme, allen voran Systeme von Siemens Healthineers, Brainlab und Karl Storz, verbessern die Präzision bei komplexen Eingriffen. Minimalinvasive Technologien, implantierbare Herzschrittmacher und intelligente Prothesen mit sensorischer Rückkopplung zeigen die Bandbreite der Innovation. Point-of-Care-Diagnostik ermöglicht Schnelltests direkt in der Arztpraxis oder am Krankenbett. Telemedizin und digitale Patientenakte fördern die Vernetzung zwischen Medizinprodukt und klinischem Workflow. Das Förderprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt gezielt die Entwicklung innovativer Medizintechnikprodukte durch Kooperationen zwischen Industrie und Hochschulen.

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Instrumenten, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Deutschland ist einer der führenden Standorte weltweit.

Wie werden Medizintechnikprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung (MDR 2017/745) erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist die Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten. EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind alle deutschen Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Was unterscheidet Klasse I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I, niedriges Risiko: Pflaster, Brillenrahmen, oft genügt die Selbsterklärung des Herstellers. Klasse IIa: Hörgeräte, Ultraschallgeräte, eine Benannte Stelle muss beteiligt werden. Klasse IIb: Defibrillatoren, Beatmungsgeräte, mit strengerer Prüfung. Klasse III, höchstes Risiko: Herzklappen, aktive Implantate, vollständige Prüfung der technischen und klinischen Dokumentation durch die Benannte Stelle.

Was ist EUDAMED und warum ist die Datenbank wichtig?

EUDAMED (European Database on Medical Devices) ist die zentrale EU-Datenbank für Medizinprodukte. Sie sammelt Informationen zu Herstellern, Produkten, Benannten Stellen, Konformitätsbescheinigungen und Vigilanzdaten. Seit Mai 2021 ist die Befüllung schrittweise verpflichtend. EUDAMED schafft Transparenz für Behörden, Versorger und Patienten und erleichtert die Marktüberwachung. Hersteller müssen vor Markteintritt einen Unique Device Identifier (UDI) registrieren.

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard, eigens für die Branche entwickelt. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746. Software als Medizinprodukt (SaMD) muss nach IEC 62304 entwickelt sein. Cybersecurity gewinnt an Gewicht: vernetzte Geräte unterliegen IEC 81001-5-1, das BSI veröffentlicht Leitlinien für IT-Sicherheit in Medizinprodukten.

Zuletzt aktualisiert: 17.04.2026 · Kategorie: Medizintechnik