COHERENT Munich GmbH & Co. KG

Medizintechnik · Starnberg

COHERENT Munich GmbH & Co. KG ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Starnberg, Bayern. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

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Zeppelinstr. 10-12
82205 Starnberg

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COHERENT Munich GmbH & Co. KG im Überblick

Die COHERENT Munich GmbH & Co. KG ist die deutsche Vertriebsniederlassung des renommierten Lasertechnologiekonzerns Coherent Inc., der seinen Hauptsitz in den USA hat. Gelegen in Starnberg, Bayern, fungiert das Unternehmen als Schlüsselakteur im Bereich der Medizintechnik und konzentriert sich auf die Vermarktung hochentwickelter Lasersysteme und Photonik-Lösungen, die speziell für medizinische Anwendungen konzipiert sind. Mit einem starken Fokus auf Innovation und Präzision beliefert COHERENT diverse Fachrichtungen, darunter die Ophthalmologie, Dermatologie sowie verschiedene klinische Spezialgebiete. Die Expertise des Unternehmens in der Lasertechnologie unterstützt Mediziner dabei, effektive Behandlungsansätze zu entwickeln und ihre Patienten bestmöglich zu versorgen.

Leistungen und Produkte

Das Produktportfolio von COHERENT umfasst eine Vielzahl von medizinischen Lasersystemen, die speziell für verschiedene Anwendungen in der Medizin entwickelt wurden. Dazu gehören:

  • Ophthalmologie: Systeme für Netzhauttherapien und Kataraktoperationen, die präzise Laserbehandlungen ermöglichen und die Sehqualität der Patienten deutlich verbessern.
  • Dermatologie: Lasergeräte zur Behandlung von Hauterkrankungen und zur Hautverjüngung, die minimalinvasive Verfahren fördern und hervorragende Ergebnisse bei der Hauttextur und -farbe liefern.
  • Gefäßtherapie: Innovative Lasertechnologien zur Behandlung von venösen und vaskulären Erkrankungen, die Patienten eine schnelle Genesung und rückstandsfreie Therapieverfahren bieten.
  • Diagnostik: Laserbasierte Geräte, die Ärzten helfen, präzise Diagnosen zu stellen und um die Patientenversorgung zu optimieren.
  • Minimalinvasive Chirurgie: Fortgeschrittene Lasergeräte zur Anwendung in der Chirurgie, die Operationen mit einem hohen Maß an Genauigkeit und Minimierung von Gewebeschäden ermöglichen.
  • Präzisionsbearbeitung: Lasersysteme, die für die Herstellung und Bearbeitung von medizintechnischen Komponenten von größter Präzision genutzt werden.

Durch die Kombination aus fortschrittlicher Technologie und fundierter medizinischer Expertise ist COHERENT in der Lage, Ärzten und medizinischen Einrichtungen maßgeschneiderte Lösungen anzubieten. Die Produkte des Unternehmens unterliegen strengen regulatorischen Anforderungen, was deren Sicherheit und Wirksamkeit in der medizinischen Anwendung garantiert.

Regulatorische Einordnung

Die Produkte von COHERENT unterliegen in Europa den Regularien der Medizinprodukte-Verordnung (MDR), die sicherstellen, dass alle angebotenen medizinischen Lasersysteme höchsten Sicherheits- und Qualitätsstandards entsprechen. Das Unternehmen investiert kontinuierlich in Forschung und Entwicklung, um den strengen europäischen und internationalen Normen gerecht zu werden, und legt großen Wert auf klinische Tests und Qualitätssicherung. Die Erfüllung dieser Vorschriften ist entscheidend für die Zulassung der Produkte in verschiedenen Märkten und für das Vertrauen von medizinischen Fachkräften in die angebotenen Technologien.

Regionale Bedeutung und Innovation

Starnberg, Teil der Metropolregion München, hat sich als ein bedeutender Technologiestandort für High-Tech-Unternehmen etabliert. COHERENT Munich profitiert von der Nähe zu innovativen Forschungseinrichtungen und hochkarätigen medizinischen Einrichtungen, wie zum Beispiel führenden Augenkliniken und Universitätshautkliniken. Diese strategische Lage ermöglicht eine enge Zusammenarbeit mit Partnern in der Medizinforschung und -entwicklung, die für die kontinuierliche Verbesserung der angebotenen Produkte von entscheidender Bedeutung ist. Zudem tragen regionale Netzwerke und Kooperationen zur Steigerung der Innovationskraft des Unternehmens und der gesamten Branche bei.

Besonderheiten und Zukunftsausblick

COHERENT Munich ist nicht nur für seine hochwertigen Laserprodukte bekannt, sondern auch für sein Engagement in der Weiterbildung und Unterstützung von medizinischen Fachkräften. Das Unternehmen veranstaltet regelmäßig Schulungen und Workshops, um Ärzten den Umgang mit neuen Technologien zu erleichtern und deren Anwendung zu fördern. Des Weiteren befindet sich COHERENT in einem konstanten Prozess der Produktinnovation, um den sich verändernden Anforderungen des Marktes gerecht zu werden und neue Lösungsansätze für komplexe medizinische Herausforderungen zu entwickeln.

Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Medizintechnik Bayern

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Häufige Fragen zu COHERENT Munich GmbH & Co. KG

Was macht COHERENT Munich GmbH & Co. KG?

COHERENT Munich GmbH & Co. KG ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Starnberg. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist COHERENT Munich GmbH & Co. KG ansässig?

COHERENT Munich GmbH & Co. KG hat seinen Sitz in Starnberg. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist COHERENT Munich GmbH & Co. KG tätig?

COHERENT Munich GmbH & Co. KG ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnikunternehmen entwickeln, produzieren und vertreiben Medizinprodukte im Sinne der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 – von In-vitro-Diagnostika und bildgebenden Systemen über Implantate und chirurgische Instrumente bis zu medizinischer Software (SaMD). Deutschland ist mit einem Jahresumsatz von ca. 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der deutschen Medizintechnikbranche beschäftigt; rund zwei Drittel aller Produkte gehen in den Export. Bedeutende Cluster befinden sich in Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen) und Nordrhein-Westfalen. Tuttlingen gilt weltweit als Zentrum für chirurgische Instrumente. Hersteller, Händler und Zulieferer aus der gesamten deutschen Medizintechnikbranche sind hier mit CE-Kennzeichen, Risikoklasse und vollständigen Kontaktdaten für Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen erfasst.

Deutschland als Medizintechnik-Leitmarkt

Die deutsche Medizintechnikbranche gehört zu den stärksten der Welt. Mit einem Jahresumsatz von rund 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen ist Deutschland nach den USA und China der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der Branche beschäftigt. Deutsche Unternehmen sind führend in Bereichen wie Bildgebung, Kardiologie, Orthopädie, In-vitro-Diagnostik, Dentalmedizin und medizinischer Software. Bedeutende Standorte sind Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen), Nordrhein-Westfalen sowie das Rhein-Main-Gebiet. Tuttlingen gilt als weltweites Zentrum für chirurgische Instrumente.

MDR-Zulassung und CE-Kennzeichen für Medizinprodukte

Medizinprodukte, die in Deutschland und der EU in Verkehr gebracht werden, müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse (I, IIa, IIb oder III) ist eine Konformitätsbewertung durch eine benannte Stelle (Notified Body) erforderlich. In-vitro-Diagnostika (IVD) unterliegen zusätzlich der IVDR 2017/746. Die Marktüberwachung in Deutschland obliegt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Hersteller müssen zudem ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 vorhalten und in der EUDAMED-Datenbank registriert sein.

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Sanoliste erfasst Hersteller, Händler und Zulieferer aus der gesamten deutschen Medizintechnikbranche. Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen können gezielt suchen: Welche Unternehmen bieten CE-zertifizierte Produkte in einer bestimmten Kategorie an? Wo ist der nächste Medizintechnikpartner in meiner Region? Alle Einträge enthalten Adresse, Telefonnummer, Website und Ansprechpartner.

Innovationsfelder und Zukunftstechnologien

Die deutsche Medizintechnikbranche treibt zahlreiche Zukunftsfelder voran. KI-gestützte Diagnostik und Bildauswertung revolutionieren die Radiologie und Pathologie; Algorithmen zur Früherkennung von Krebs und Herzerkrankungen erhalten zunehmend CE-Zulassungen als Software as a Medical Device (SaMD). Robotergestützte Chirurgiesysteme – allen voran Systeme von Siemens Healthineers, Brainlab und Karl Storz – verbessern die Präzision bei komplexen Eingriffen. Minimalinvasive Technologien, implantierbare Herzschrittmacher und intelligente Prothesen mit sensorischer Rückkopplung zeigen die Bandbreite der Innovation. Point-of-Care-Diagnostik ermöglicht Schnelltests direkt in der Arztpraxis oder am Krankenbett. Telemedizin und digitale Patientenakte fördern die Vernetzung zwischen Medizinprodukt und klinischem Workflow. Das Förderprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt gezielt die Entwicklung innovativer Medizintechnikprodukte durch Kooperationen zwischen Industrie und Hochschulen.

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Die Medizintechnik umfasst die Entwicklung, Herstellung und den Vertrieb von medizinischen Geräten, Instrumenten, Software und Zubehör, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten eingesetzt werden. Deutschland ist einer der führenden Medizintechnik-Standorte weltweit.

Wie werden Medizintechnikprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte in Deutschland und der EU müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung (MDR 2017/745) erfüllen und mit dem CE-Kennzeichen versehen sein. Je nach Risikoklasse sind Konformitätsbewertungen durch benannte Stellen erforderlich.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Medizintechnikunternehmen sind über Branchenverbände wie SPECTARIS oder BVMed recherchierbar. Viele Unternehmen sind zudem in der EUDAMED-Datenbank der EU registriert. Auf Sanoliste finden Sie alle deutschen Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt mit vollständigen Kontaktdaten.

Was ist der Unterschied zwischen Klasse I, IIa, IIb und III bei Medizinprodukten?

Die Risikoklasse eines Medizinprodukts bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (niedriges Risiko): z. B. Pflaster, Brillenrahmen – oft Selbsterklärung des Herstellers ausreichend. Klasse IIa: z. B. Hörgeräte, Ultraschallgeräte – Beteiligung einer benannten Stelle erforderlich. Klasse IIb: z. B. Defibrillatoren, Beatmungsgeräte – strengere Prüfung durch benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko): z. B. Herzklappen, aktive Implantate – vollständige Prüfung der technischen und klinischen Dokumentation durch die benannte Stelle.

Was ist EUDAMED und warum ist die Datenbank wichtig?

EUDAMED (European Database on Medical Devices) ist die zentrale EU-Datenbank für Medizinprodukte. Sie enthält Informationen zu Herstellern, Produkten, Benannten Stellen, Konformitätsbescheinigungen und Vigilanzdaten. Die schrittweise Befüllung durch Hersteller ist seit Mai 2021 verpflichtend. EUDAMED verbessert die Transparenz für Behörden, Gesundheitsdienstleister und Patienten und erleichtert die Marktüberwachung. Hersteller, die ihre Produkte in der EU vermarkten, müssen als erstes Schritt einen eindeutigen Gerätekenncode (UDI – Unique Device Identifier) in der Datenbank registrieren.

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 sollten Medizintechnikunternehmen ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 implementieren, das speziell für die Medizinproduktebranche entwickelt wurde. Für IVD-Produkte gilt zusätzlich die IVDR 2017/746. Softwareprodukte (SaMD) müssen nach IEC 62304 entwickelt sein. Cybersecurity-Anforderungen gemäß IEC 81001-5-1 gewinnen zunehmend an Bedeutung, da vernetzte Medizinprodukte Hackingrisiken ausgesetzt sind. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) stellt Leitlinien für IT-Sicherheit in Medizinprodukten bereit.

Zuletzt aktualisiert: 17.04.2026 · Kategorie: Medizintechnik