SCHUNK GmbH & Co. KG

Medizintechnik · Heilbronn

SCHUNK GmbH & Co. KG ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Heilbronn, Baden-Württemberg. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

SCHUNK GmbH & Co. KG Adresse & Kontakt

Adresse

Bahnhofstr. 106 - 134
74348 Heilbronn

SCHUNK GmbH & Co. KG Heilbronn im Überblick

Die SCHUNK GmbH & Co. KG in Heilbronn, Baden-Württemberg, wurde im Jahr 1945 gegründet und hat sich seitdem zu einem der führenden Unternehmen im Bereich Medizintechnik und Systemtechnik entwickelt. Ursprünglich als Familienunternehmen gestartet, hat das Unternehmen sich durch Innovationen und qualitativ hochwertige Produkte einen weltweiten Ruf erarbeitet. Der Standort Heilbronn in der Weinstadt am Neckar wird durch die regionale Infrastruktur und die Nähe zu Forschungseinrichtungen und Fachhochschulen begünstigt. Das innovationsfreundliche Unternehmensumfeld in Heilbronn bietet idealen Nährboden für technologische Fortschritte, insbesondere im Medizintechniksektor.

Leistungen und Produkte

SCHUNK Heilbronn bietet eine breite Palette an Medizintechnik und Systemlösungen, die speziell für Kliniken und industrielle Anwendungen entwickelt wurden. Zu den Hauptprodukten gehören maßgeschneiderte Systeme für die medizinische Gasversorgung, die essentielle Unterstützung im Krankenhausalltag bieten. Weitere Kernkompetenzen liegen im Atemwegsmanagement, wo SCHUNK innovative Lösungen zur Sicherstellung der Atemwegssicherheit von Patienten bereitstellt. Zudem entwickeln und vertreiben sie elektrische Systeme, die die Effizienz im Klinikbereich erheblich verbessern. Ein wichtiges Element des Serviceangebots ist die Schulung von Klinikpersonal, um sicherzustellen, dass die Technologien optimal eingesetzt werden. Neben dem Vertrieb kümmert sich SCHUNK auch um die Installation und den technischen Service der Produkte, wodurch eine durchgängige Betreuung von der Bestellung bis zur Umsetzung gewährleistet wird.

Regulatorische Einordnung

Als Anbieter im Bereich Medizintechnik operiert die SCHUNK GmbH & Co. KG innerhalb strenger regulatorischer Rahmenbedingungen. Alle Produkte müssen den hohen Sicherheitsstandards und Normen der medizinischen Geräte gemäß der EU-Richtlinie 93/42/EWG entsprechen. Dazu gehört die Einhaltung des Qualitätsmanagementsystems nach ISO 13485, welches für die Entwicklung, Produktion und den Vertrieb von medizinischen Geräten verpflichtend ist. Diese Zertifizierungen garantieren, dass SCHUNK nicht nur die Sicherheit und Qualität seiner Produkte gewährleistet, sondern auch kontinuierlich an deren Verbesserung arbeitet.

Bedeutung für die Region

Die SCHUNK GmbH & Co. KG hat eine bedeutende Wirtschaftsrolle in der Region Heilbronn und darüber hinaus. Mit der Schaffung von Arbeitsplätzen für mehrere hundert Mitarbeiter trägt das Unternehmen zur wirtschaftlichen Stabilität der Stadt bei. Zudem kooperiert SCHUNK eng mit lokalen Bildungseinrichtungen, um den Fachkräfte- und Nachwuchsmangel im technischen Bereich zu bekämpfen. Diese Zusammenarbeit umfasst Praktika, Workshops und geförderte Forschungsprojekte, die sowohl den Studierenden als auch dem Unternehmen zugutekommen. Durch die Förderung von Innovationen und die Ansiedlung zahlreicher Forschungs- und Entwicklungseinheiten in der Region hat SCHUNK auch zur Stärkung des Medizintechniksegments in Baden-Württemberg beigetragen und sich als unverzichtbarer Partner für viele Kliniken etabliert.

Weitere Medizintechnikunternehmen in der Region: Medizintechnik in Baden-Württemberg oder alle Medizintechnik in Deutschland auf Sanoliste.

Häufige Fragen zu SCHUNK GmbH & Co. KG

Was macht SCHUNK GmbH & Co. KG?

SCHUNK GmbH & Co. KG ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Heilbronn. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist SCHUNK GmbH & Co. KG ansässig?

SCHUNK GmbH & Co. KG hat seinen Sitz in Heilbronn. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist SCHUNK GmbH & Co. KG tätig?

SCHUNK GmbH & Co. KG ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnikunternehmen entwickeln, produzieren und vertreiben Medizinprodukte im Sinne der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 – von In-vitro-Diagnostika und bildgebenden Systemen über Implantate und chirurgische Instrumente bis zu medizinischer Software (SaMD). Deutschland ist mit einem Jahresumsatz von ca. 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der deutschen Medizintechnikbranche beschäftigt; rund zwei Drittel aller Produkte gehen in den Export. Bedeutende Cluster befinden sich in Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen) und Nordrhein-Westfalen. Tuttlingen gilt weltweit als Zentrum für chirurgische Instrumente. Hersteller, Händler und Zulieferer aus der gesamten deutschen Medizintechnikbranche sind hier mit CE-Kennzeichen, Risikoklasse und vollständigen Kontaktdaten für Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen erfasst.

Deutschland als Medizintechnik-Leitmarkt

Die deutsche Medizintechnikbranche gehört zu den stärksten der Welt. Mit einem Jahresumsatz von rund 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen ist Deutschland nach den USA und China der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der Branche beschäftigt. Deutsche Unternehmen sind führend in Bereichen wie Bildgebung, Kardiologie, Orthopädie, In-vitro-Diagnostik, Dentalmedizin und medizinischer Software. Bedeutende Standorte sind Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen), Nordrhein-Westfalen sowie das Rhein-Main-Gebiet. Tuttlingen gilt als weltweites Zentrum für chirurgische Instrumente.

MDR-Zulassung und CE-Kennzeichen für Medizinprodukte

Medizinprodukte, die in Deutschland und der EU in Verkehr gebracht werden, müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse (I, IIa, IIb oder III) ist eine Konformitätsbewertung durch eine benannte Stelle (Notified Body) erforderlich. In-vitro-Diagnostika (IVD) unterliegen zusätzlich der IVDR 2017/746. Die Marktüberwachung in Deutschland obliegt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Hersteller müssen zudem ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 vorhalten und in der EUDAMED-Datenbank registriert sein.

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Sanoliste erfasst Hersteller, Händler und Zulieferer aus der gesamten deutschen Medizintechnikbranche. Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen können gezielt suchen: Welche Unternehmen bieten CE-zertifizierte Produkte in einer bestimmten Kategorie an? Wo ist der nächste Medizintechnikpartner in meiner Region? Alle Einträge enthalten Adresse, Telefonnummer, Website und Ansprechpartner.

Innovationsfelder und Zukunftstechnologien

Die deutsche Medizintechnikbranche treibt zahlreiche Zukunftsfelder voran. KI-gestützte Diagnostik und Bildauswertung revolutionieren die Radiologie und Pathologie; Algorithmen zur Früherkennung von Krebs und Herzerkrankungen erhalten zunehmend CE-Zulassungen als Software as a Medical Device (SaMD). Robotergestützte Chirurgiesysteme – allen voran Systeme von Siemens Healthineers, Brainlab und Karl Storz – verbessern die Präzision bei komplexen Eingriffen. Minimalinvasive Technologien, implantierbare Herzschrittmacher und intelligente Prothesen mit sensorischer Rückkopplung zeigen die Bandbreite der Innovation. Point-of-Care-Diagnostik ermöglicht Schnelltests direkt in der Arztpraxis oder am Krankenbett. Telemedizin und digitale Patientenakte fördern die Vernetzung zwischen Medizinprodukt und klinischem Workflow. Das Förderprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt gezielt die Entwicklung innovativer Medizintechnikprodukte durch Kooperationen zwischen Industrie und Hochschulen.

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Die Medizintechnik umfasst die Entwicklung, Herstellung und den Vertrieb von medizinischen Geräten, Instrumenten, Software und Zubehör, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten eingesetzt werden. Deutschland ist einer der führenden Medizintechnik-Standorte weltweit.

Wie werden Medizintechnikprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte in Deutschland und der EU müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung (MDR 2017/745) erfüllen und mit dem CE-Kennzeichen versehen sein. Je nach Risikoklasse sind Konformitätsbewertungen durch benannte Stellen erforderlich.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Medizintechnikunternehmen sind über Branchenverbände wie SPECTARIS oder BVMed recherchierbar. Viele Unternehmen sind zudem in der EUDAMED-Datenbank der EU registriert. Auf Sanoliste finden Sie alle deutschen Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt mit vollständigen Kontaktdaten.

Was ist der Unterschied zwischen Klasse I, IIa, IIb und III bei Medizinprodukten?

Die Risikoklasse eines Medizinprodukts bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (niedriges Risiko): z. B. Pflaster, Brillenrahmen – oft Selbsterklärung des Herstellers ausreichend. Klasse IIa: z. B. Hörgeräte, Ultraschallgeräte – Beteiligung einer benannten Stelle erforderlich. Klasse IIb: z. B. Defibrillatoren, Beatmungsgeräte – strengere Prüfung durch benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko): z. B. Herzklappen, aktive Implantate – vollständige Prüfung der technischen und klinischen Dokumentation durch die benannte Stelle.

Was ist EUDAMED und warum ist die Datenbank wichtig?

EUDAMED (European Database on Medical Devices) ist die zentrale EU-Datenbank für Medizinprodukte. Sie enthält Informationen zu Herstellern, Produkten, Benannten Stellen, Konformitätsbescheinigungen und Vigilanzdaten. Die schrittweise Befüllung durch Hersteller ist seit Mai 2021 verpflichtend. EUDAMED verbessert die Transparenz für Behörden, Gesundheitsdienstleister und Patienten und erleichtert die Marktüberwachung. Hersteller, die ihre Produkte in der EU vermarkten, müssen als erstes Schritt einen eindeutigen Gerätekenncode (UDI – Unique Device Identifier) in der Datenbank registrieren.

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 sollten Medizintechnikunternehmen ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 implementieren, das speziell für die Medizinproduktebranche entwickelt wurde. Für IVD-Produkte gilt zusätzlich die IVDR 2017/746. Softwareprodukte (SaMD) müssen nach IEC 62304 entwickelt sein. Cybersecurity-Anforderungen gemäß IEC 81001-5-1 gewinnen zunehmend an Bedeutung, da vernetzte Medizinprodukte Hackingrisiken ausgesetzt sind. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) stellt Leitlinien für IT-Sicherheit in Medizinprodukten bereit.

Zuletzt aktualisiert: 17.04.2026 · Kategorie: Medizintechnik