Livinstar AG

Medizintechnik · Marxen

Livinstar AG ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Marxen, Hamburg. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Livinstar AG Adresse & Kontakt

Website

Adresse

Hinter der Bahn 25
21439 Marxen

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Über die Livinstar AG

Die Livinstar AG aus Marxen in Niedersachsen ist auf digitale Gesundheitslösungen und Telemedizin spezialisiert. Das Unternehmen entwickelt und vertreibt telemedizinische Plattformen sowie digitale Monitoring-Lösungen für den Einsatz im häuslichen Umfeld und in der Pflege. Marxen liegt im Landkreis Harburg, südlich von Hamburg, und ist in die regionale Gesundheitsinfrastruktur eingebunden.

Livinstar will mit digitalen Anwendungen die medizinische Versorgung verbessern, insbesondere für chronisch kranke und ältere Menschen. Die Plattform unterstützt sowohl die Überwachung von Vitalparametern als auch die Kommunikation zwischen Patienten und medizinischem Fachpersonal.

Leistungen und Produkte

Livinstar bietet telemedizinische Monitoring-Systeme für chronisch kranke Patienten und ältere Menschen an. Diese Systeme ermöglichen die kontinuierliche Überwachung von Vitalparametern wie Blutdruck, Herzfrequenz und Blutzucker im häuslichen Umfeld. Die Plattformen verbinden Patienten über sichere digitale Kommunikationskanäle mit medizinischem Fachpersonal, um bei Veränderungen des Gesundheitszustands Maßnahmen ergreifen zu können.

Ein zentrales Element ist das Alarm- und Warnsystem, das bei kritischen Veränderungen automatisch Benachrichtigungen an die behandelnden Ärzte oder Pflegekräfte sendet. So lassen sich potenziell lebensbedrohliche Situationen frühzeitig erkennen. Das Produktsortiment umfasst zudem Schulungsmodule zur digitalen Gesundheitskompetenz, die Nutzern helfen, ihre eigenen Gesundheitsdaten besser zu verstehen.

Regulatorische Einordnung

Die Produkte der Livinstar AG sind gemäß den geltenden europäischen Richtlinien für Medizinprodukte klassifiziert und unterliegen den vorgeschriebenen Prüf- und Zulassungsverfahren. Damit entsprechen die Lösungen den Qualitäts- und Sicherheitsstandards des Gesundheitswesens. Telemedizin und digitale Gesundheitslösungen haben im Zuge der Digitalisierung des Gesundheitswesens in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen. Livinstar AG arbeitet mit den zuständigen Behörden und Institutionen zusammen, um die regulatorischen Anforderungen einzuhalten.

Regionale Bedeutung

Marxen und die Metropolregion Hamburg sind ein wichtiger Standort für die Livinstar AG. Die Nähe zu Kliniken, Pflegediensten und Krankenkassen schafft Anknüpfungspunkte für Kooperationen und erleichtert den Einsatz von Telemedizinlösungen in der Region. Der Gesundheitsmarkt in Hamburg zählt zu den größten in Norddeutschland und bietet Anknüpfungspunkte für Partnerschaften.

Die Livinstar AG beteiligt sich an lokalen Gesundheitsinitiativen und engagiert sich in der Region, um digitale Gesundheitslösungen bekannter zu machen. Über Kooperationen mit örtlichen Gesundheitsdienstleistern entwickelt das Unternehmen seine Produkte weiter und beteiligt sich an der Gesundheitsversorgung in der Region.

Besonderheiten der Livinstar AG

Livinstar verbindet die technischen Funktionen mit einer benutzerfreundlichen Oberfläche. Das Unternehmen achtet darauf, dass die Plattformen für alle Altersgruppen zugänglich und verständlich sind. Außerdem betreibt Livinstar Forschung und Entwicklung, um neue Funktionen zu integrieren, die auf die Bedürfnisse von Patienten und Fachpersonal abgestimmt sind.

Die Livinstar AG setzt sich für die Verbreitung digitaler Gesundheitslösungen ein und bietet Schulungen und Workshops an, um medizinisches Fachpersonal und die Öffentlichkeit über Einsatzmöglichkeiten von Telemedizin zu informieren.

Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Medizintechnik Hamburg | Pflegeheime Übersicht

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Häufige Fragen zu Livinstar AG

Was macht Livinstar AG?

Über die Livinstar AG Livinstar AG ist ein renommiertes Unternehmen, das sich auf Immobilieninvestitionen und -management spezialisiert hat. Mit Hauptsitz in der Schweiz hat diese

Wo befindet sich Livinstar AG?

Livinstar AG hat seinen Sitz in Marxen (Hamburg). Detaillierte Kontaktdaten, Adresse und Telefonnummer finden Sie auf dieser Seite.

In welchem Bereich ist Livinstar AG tätig?

Livinstar AG ist in der Medizintechnik-Branche tätig und bietet spezialisierte Produkte und Dienstleistungen für das deutsche Gesundheitswesen an.

Was ist die EU-Medizinprodukteverordnung (MDR)?

Die MDR (Medical Device Regulation, EU 2017/745) ist seit Mai 2021 die maßgebliche Verordnung für Medizinprodukte in der EU. Sie ersetzt die frühere Richtlinie 93/42/EWG und stellt strengere Anforderungen an klinische Bewertungen, Post-Market-Surveillance und Rückverfolgbarkeit. Unternehmen wie Livinstar AG müssen die MDR-Konformität für alle Produkte nachweisen.

Was bedeutet CE-Kennzeichnung bei Medizinprodukten?

Die CE-Kennzeichnung bestätigt, dass ein Medizinprodukt die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung erfüllt. Für Produkte der Risikoklassen Is, Im, Ir, IIa, IIb und III ist die Einschaltung einer Benannten Stelle (Notified Body) erforderlich, die die Konformitätsbewertung durchführt.

Welche Risikoklassen gibt es bei Medizinprodukten?

Medizinprodukte werden in vier Risikoklassen eingeteilt: Klasse I (geringes Risiko, z.B. Verbandmaterial), Klasse IIa (mittleres Risiko, z.B. Hörgeräte), Klasse IIb (erhöhtes Risiko, z.B. Infusionspumpen) und Klasse III (hohes Risiko, z.B. Herzschrittmacher). Die Klassifizierung bestimmt den Umfang der Konformitätsbewertung.

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Über Medizintechnik

Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Standort

Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche

Regionale Cluster und Hochburgen

Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland

Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen

Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED

Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA

Herausforderungen der Branche

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.

Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?

Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).

Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?

Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.

Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.

Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.

Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?

Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.

Was ist EUDAMED?

EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.

Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?

Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.

Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?

Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Relevante Fachbegriffe & Vorschriften

Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.

Zuletzt aktualisiert: 23.06.2026 · Kategorie: Medizintechnik