Hochschule Esslingen University of Applied Sciences

Medizintechnik · Esslingen

Hochschule Esslingen University of Applied Sciences ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Esslingen, Baden-Württemberg. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

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Kanalstraße 33
73728 Esslingen

Hochschule Esslingen University of Applied Sciences

Die Hochschule Esslingen wurde 1823 gegründet und zählt damit zu den ältesten staatlichen Hochschulen für angewandte Wissenschaften in Baden-Württemberg. Sitz ist Esslingen am Neckar. Heute umfasst das Studienangebot rund 40 Studiengänge aus den Bereichen Technik, Informatik, Wirtschaft und Gesundheitswesen. Die Fachbereiche Medizintechnik, Biomedizinische Technik und Mechatronik sind dabei stark ausgebaut und verbinden theoretische Inhalte mit praktischen Anwendungen für technologieorientierte Branchen.

Leistungen und Angebote

Die Hochschule Esslingen setzt auf eine praxisorientierte Ausbildung im Bereich Medizintechnik. Der gleichnamige Studiengang verbindet Elektrotechnik, Informatik und Medizin und bereitet auf technische wie medizinische Aufgabenstellungen vor. Ein Schwerpunkt liegt auf angewandter Forschung, die sich in Forschungsprojekten und Kooperationen mit Unternehmen wie Trumpf und Dürr Dental zeigt. Diese Partnerschaften halten die Ausbildung an aktuellen technologischen Entwicklungen ausgerichtet.

Neben der Medizintechnik bietet die Hochschule Fort- und Weiterbildungsprogramme an, die auf den Bedarf der Industrie zugeschnitten sind. Berufstätige Fachkräfte können so ihr Wissen erweitern und an aktuelle Anforderungen anpassen. Die Einrichtung verfügt über eigene Labore und Technologien, die praxisnahes Lernen unterstützen und Theorie mit Praxis verbinden.

Standort Esslingen / Baden-Württemberg

Esslingen am Neckar liegt im Großraum Stuttgart, einer industriell stark geprägten Region Deutschlands. Die Nähe zu Technologiefirmen und Kliniken im Umfeld fördert Forschung und Entwicklung und erleichtert Studierenden den Übergang in relevante Unternehmen. Diese Lage wirkt sich auf die Ausbildung und die beruflichen Perspektiven der Absolventen aus.

Die Hochschule Esslingen ist auch in die regionale Entwicklung eingebunden. Mit ihren Studiengängen in der Medizintechnik trägt sie zum Gesundheitssektor der Region bei und arbeitet mit lokalen Kliniken und Gesundheitsdienstleistern zusammen, die auf technologische Lösungen setzen. Über diese Zusammenarbeit erhalten Studierende Zugang zu realen Aufgabenstellungen im Gesundheitswesen und können an der Anwendung von Technologien wie telemedizinischen Lösungen und digitalen Gesundheitsinnovationen mitwirken.

Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Medizintechnik Baden-Württemberg | Labore

Häufige Fragen zu Hochschule Esslingen University of Applied Sciences

Was macht Hochschule Esslingen University of Applied Sciences?

Hochschule Esslingen University of Applied Sciences ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Esslingen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist Hochschule Esslingen University of Applied Sciences ansässig?

Hochschule Esslingen University of Applied Sciences hat seinen Sitz in Esslingen. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist Hochschule Esslingen University of Applied Sciences tätig?

Hochschule Esslingen University of Applied Sciences ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Standort

Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche

Regionale Cluster und Hochburgen

Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland

Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen

Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED

Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA

Herausforderungen der Branche

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.

Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?

Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).

Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?

Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.

Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.

Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.

Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?

Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.

Was ist EUDAMED?

EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.

Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?

Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.

Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?

Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Relevante Fachbegriffe & Vorschriften

Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.

Zuletzt aktualisiert: 23.06.2026 · Kategorie: Medizintechnik