Multimetrix GmbH Adresse & Kontakt
Profil der Multimetrix GmbH
Die Multimetrix GmbH mit Sitz in Heidelberg, Baden-Württemberg, entwickelt und vertreibt Messtechniklösungen und Diagnosesysteme für die medizinische Diagnostik. Zum Kundenkreis zählen Kliniken, Labore und Forschungseinrichtungen im In- und Ausland. Die Produkte erfüllen geltende Qualitäts- und Sicherheitsstandards.
Leistungen und Produkte
Das Produktportfolio von Multimetrix umfasst Geräte und Softwarelösungen für die medizinische Diagnostik und die klinische Forschung. Die Produktgruppen im Einzelnen:
- Klinische Chemie: Messgeräte für biochemische Analysen von Körperflüssigkeiten.
- Hämatologie: Analysesysteme zur Untersuchung von Blutproben für die Diagnostik von Blutkrankheiten.
- Vitalparameter-Überwachung: Lösungen zur kontinuierlichen Überwachung von Patientenparametern in der Akut- und Intensivmedizin.
- Softwarelösungen: Anwendungen zur Datenerfassung, Verwaltung und Analyse für Arbeitsabläufe in Laboren und Kliniken.
Ergänzend bietet Multimetrix Dienstleistungen wie Kalibrierung, Wartung und Schulungen für medizinisches Fachpersonal an. Sie unterstützen die normgerechte Nutzung der Geräte.
Regulatorische Einordnung
Die Produkte der Multimetrix GmbH sind nach den geltenden europäischen und internationalen Normen zertifiziert. Dazu gehören die ISO 13485 für Qualitätsmanagementsysteme in der Medizintechnik sowie die CE-Kennzeichnung, die die Einhaltung der europäischen Anforderungen an Sicherheit und Leistung belegt. Durch laufende Überprüfung der Produkte und Prozesse stellt das Unternehmen sicher, dass neue Entwicklungen den regulatorischen Anforderungen der medizinischen Diagnostik entsprechen.
Regionale Bedeutung und Networking
Heidelberg ist ein Wissenschaftsstandort mit Schwerpunkten in Medizintechnik und Biotechnologie. Die Zusammenarbeit mit Einrichtungen wie dem Universitätsklinikum Heidelberg und dem Deutschen Krebsforschungszentrum DKFZ schafft Anknüpfungspunkte für die Entwicklung neuer Technologien. Multimetrix nutzt dabei das regionale Netzwerk aus Fachleuten und Forschungsmöglichkeiten. Zudem bestehen Kontakte zu weiteren Biotechnologie-Unternehmen der Region für den fachlichen Austausch.
Besonderheiten der Multimetrix GmbH
Ein Merkmal von Multimetrix ist die Forschung und Entwicklung mit Bezug zu Themen wie personalisierter Medizin und dem Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) in der Diagnostik. Das Unternehmen investiert fortlaufend in Forschung und Entwicklung, um Produkte an die Anforderungen des Gesundheitsmarktes anzupassen. Außerdem berücksichtigt Multimetrix Aspekte der Nachhaltigkeit in Produktentwicklung und Unternehmensführung.
Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Medizintechnik Baden-Württemberg | Labore
```Häufige Fragen zu Multimetrix GmbH
Was macht Multimetrix GmbH?
Über Multimetrix GmbH Multimetrix GmbH ist ein führendes Unternehmen im Bereich der Entwicklung und Herstellung von Prüf- und Messgeräten. Mit Hauptsitz in Deutschland verfügt das
Wo befindet sich Multimetrix GmbH?
Multimetrix GmbH hat seinen Sitz in Heidelberg (Baden-Württemberg). Detaillierte Kontaktdaten, Adresse und Telefonnummer finden Sie auf dieser Seite.
In welchem Bereich ist Multimetrix GmbH tätig?
Multimetrix GmbH ist in der Medizintechnik-Branche tätig und bietet spezialisierte Produkte und Dienstleistungen für das deutsche Gesundheitswesen an.
Was ist die EU-Medizinprodukteverordnung (MDR)?
Die MDR (Medical Device Regulation, EU 2017/745) ist seit Mai 2021 die maßgebliche Verordnung für Medizinprodukte in der EU. Sie ersetzt die frühere Richtlinie 93/42/EWG und stellt strengere Anforderungen an klinische Bewertungen, Post-Market-Surveillance und Rückverfolgbarkeit. Unternehmen wie Multimetrix GmbH müssen die MDR-Konformität für alle Produkte nachweisen.
Was bedeutet CE-Kennzeichnung bei Medizinprodukten?
Die CE-Kennzeichnung bestätigt, dass ein Medizinprodukt die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung erfüllt. Für Produkte der Risikoklassen Is, Im, Ir, IIa, IIb und III ist die Einschaltung einer Benannten Stelle (Notified Body) erforderlich, die die Konformitätsbewertung durchführt.
Welche Risikoklassen gibt es bei Medizinprodukten?
Medizinprodukte werden in vier Risikoklassen eingeteilt: Klasse I (geringes Risiko, z.B. Verbandmaterial), Klasse IIa (mittleres Risiko, z.B. Hörgeräte), Klasse IIb (erhöhtes Risiko, z.B. Infusionspumpen) und Klasse III (hohes Risiko, z.B. Herzschrittmacher). Die Klassifizierung bestimmt den Umfang der Konformitätsbewertung.
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Medizintechnik nach Standort
Über Medizintechnik
Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.
Deutschland als Medizintechnik-Standort
Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche
Regionale Cluster und Hochburgen
Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland
Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen
Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED
Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA
Herausforderungen der Branche
Medizintechnikunternehmen gezielt finden
Was umfasst die Medizintechnik-Branche?
Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.
Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?
Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).
Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?
Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.
Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?
Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.
Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?
Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.
Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?
Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.
Was ist EUDAMED?
EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.
Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?
Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).
Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?
Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.
Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?
Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.
Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?
Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.
Relevante Fachbegriffe & Vorschriften
Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.