Löwenstein Medical Innovation GmbH & Co. KG

Medizintechnik · Hochtaunuskreis

Löwenstein Medical Innovation GmbH & Co. KG ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Hochtaunuskreis, Hessen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Löwenstein Medical Innovation GmbH & Co. KG Adresse & Kontakt

Adresse

Niederhöchstädter Strasse 62
61476 Hochtaunuskreis

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Löwenstein Medical Innovation GmbH & Co. KG im Überblick

Löwenstein Medical Innovation GmbH & Co. KG ist ein Tochterunternehmen der Löwenstein Medical Gruppe mit Sitz im Hochtaunuskreis in Hessen. Das Unternehmen hat sich auf die Forschung und Entwicklung innovativer Technologien in der Therapie von Atemwegserkrankungen spezialisiert. Mit einer starken Ausrichtung auf Forschung und Entwicklung trägt Löwenstein Medical Innovation entscheidend zur Verbesserung der Lebensqualität von Patienten mit Atemnot oder Schlafstörungen bei. Hierzu werden modernste technische Standards und umfassende klinische Studien genutzt, um die Produkte kontinuierlich zu verbessern und an die Bedürfnisse der Patienten anzupassen.

Leistungen und Produkte

Die Produktpalette von Löwenstein Medical Innovation umfasst verschiedene Sektoren der Atemtherapie, darunter speziell entwickelte Geräte für die Heimbeatmung und die Behandlung von Schlafapnoe. Zu den Hauptprodukten zählen:

  • Heimbeatmungssysteme: Die Geräte der Serien VENTIlogic und prisma VENT bieten Hochleistungsbeatmung für Patienten, die auf eine unterstützende Atemtherapie angewiesen sind. Sie kombinieren eine benutzerfreundliche Bedienoberfläche mit fortschrittlicher Technologie zur Optimierung der Beatmungseinstellungen.
  • Schlafapnoe-Therapie: Mit dem prismaLINE-Sortiment bietet das Unternehmen effiziente und komfortable Lösungen für die Behandlung von Schlafapnoe. Diese Geräte sind so gestaltet, dass sie eine Anwendung im heimischen Umfeld ermöglichen und den Nutzern einen erholsamen Schlaf fördern.
  • Digitale Gesundheitslösungen: Die prismaCloud-Plattform ermöglicht eine nahtlose digitale Patientenüberwachung. Sie verknüpft medizinische Geräte mit modernen Softwareanwendungen, um die Therapieergebnisse zu verbessern und den Therapieverlauf in Echtzeit zu verfolgen.

Alle Produkte des Unternehmens entsprechen den strengen Richtlinien der Medizinprodukteverordnung (MDR 2017/745), wodurch höchste Qualität und Sicherheit gewährleistet sind. Löwenstein Medical Innovation verfolgt dabei einen benutzerzentrierten Ansatz bei der Produktentwicklung, der durch enge Zusammenarbeit mit medizinischen Fachkräften und Patienten geprägt ist.

Regulatorische Einordnung

In der Medizintechnik ist die Einhaltung regulatorischer Standards von entscheidender Bedeutung. Löwenstein Medical Innovation operiert unter den Bestimmungen der Europäischen Medizinprodukteverordnung (MDR). Diese Verordnung stellt sicher, dass alle Produkte höchsten Sicherheits- und Leistungsanforderungen genügen. Zudem engagiert sich das Unternehmen dafür, alle Produkte regelmäßig zu validieren und weiterzuentwickeln, um aktuellen medizinischen und technologischen Lösungen gerecht zu werden. Die ständige Weiterbildung des technischen Personals und die Investition in neueste Technologien sind Teil der Unternehmensphilosophie.

Regionale Bedeutung

Die Lage im Hochtaunuskreis ermöglicht Löwenstein Medical Innovation nicht nur den Zugang zu einer hochqualifizierten Fachkräftebasis, sondern auch zu bedeutenden medizinischen Einrichtungen. Die Nähe zum Universitätsklinikum Frankfurt und anderen Forschungseinrichtungen fördert Kooperationen und den Austausch mit Experten aus der medizinischen Forschung. Dies trägt dazu bei, dass Löwenstein Medical Innovation an vorderster Front der technologischen Entwicklungen im Bereich der Atemtherapie agiert und innovative Lösungen schnell in die eigene Produktentwicklung integrieren kann. Zudem schafft das Unternehmen durch seine lokale Präsenz Arbeitsplätze und trägt zur wirtschaftlichen Stabilität der Region bei.

Besonderheiten und Innovationen

Ein herausragendes Merkmal von Löwenstein Medical Innovation ist das Engagement für digitale Transformation im Gesundheitswesen. Die Entwicklung der prismaCloud-Plattform ist ein Beispiel für die innovative Herangehensweise des Unternehmens an die Verbesserung der Patientenversorgung. Diese Plattform ermöglicht nicht nur eine präzise Überwachung der Therapiefortschritte, sondern fördert auch die Zusammenarbeit zwischen Patienten und Ärzten, indem sie relevante Daten in Echtzeit bereitstellt. Solche Lösungen stellen einen bedeutenden Fortschritt in der personalisierten Medizin dar.

Zusätzlich ist Löwenstein Medical Innovation aktiv in verschiedenen Forschungsprojekten eingebunden, die die Grenzen der Atemtherapie weiter verschieben und neue Behandlungsmöglichkeiten für Patienten erschließen. Der Fokus liegt dabei nicht nur auf der Produktentwicklung, sondern auch auf der Schaffung eines integrativen Ansatzes zur Verbesserung der gesamten Patientenerfahrung.

Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Medizintechnik Hessen | Sanitätshäuser | Pflegeheime

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Häufige Fragen zu Löwenstein Medical Innovation GmbH & Co. KG

Was macht Löwenstein Medical Innovation GmbH & Co. KG?

Löwenstein Medical Innovation GmbH & Co. KG ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Hochtaunuskreis. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist Löwenstein Medical Innovation GmbH & Co. KG ansässig?

Löwenstein Medical Innovation GmbH & Co. KG hat seinen Sitz in Hochtaunuskreis. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist Löwenstein Medical Innovation GmbH & Co. KG tätig?

Löwenstein Medical Innovation GmbH & Co. KG ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnikunternehmen entwickeln, produzieren und vertreiben Medizinprodukte im Sinne der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 – von In-vitro-Diagnostika und bildgebenden Systemen über Implantate und chirurgische Instrumente bis zu medizinischer Software (SaMD). Deutschland ist mit einem Jahresumsatz von ca. 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der deutschen Medizintechnikbranche beschäftigt; rund zwei Drittel aller Produkte gehen in den Export. Bedeutende Cluster befinden sich in Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen) und Nordrhein-Westfalen. Tuttlingen gilt weltweit als Zentrum für chirurgische Instrumente. Hersteller, Händler und Zulieferer aus der gesamten deutschen Medizintechnikbranche sind hier mit CE-Kennzeichen, Risikoklasse und vollständigen Kontaktdaten für Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen erfasst.

Deutschland als Medizintechnik-Leitmarkt

Die deutsche Medizintechnikbranche gehört zu den stärksten der Welt. Mit einem Jahresumsatz von rund 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen ist Deutschland nach den USA und China der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der Branche beschäftigt. Deutsche Unternehmen sind führend in Bereichen wie Bildgebung, Kardiologie, Orthopädie, In-vitro-Diagnostik, Dentalmedizin und medizinischer Software. Bedeutende Standorte sind Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen), Nordrhein-Westfalen sowie das Rhein-Main-Gebiet. Tuttlingen gilt als weltweites Zentrum für chirurgische Instrumente.

MDR-Zulassung und CE-Kennzeichen für Medizinprodukte

Medizinprodukte, die in Deutschland und der EU in Verkehr gebracht werden, müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse (I, IIa, IIb oder III) ist eine Konformitätsbewertung durch eine benannte Stelle (Notified Body) erforderlich. In-vitro-Diagnostika (IVD) unterliegen zusätzlich der IVDR 2017/746. Die Marktüberwachung in Deutschland obliegt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Hersteller müssen zudem ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 vorhalten und in der EUDAMED-Datenbank registriert sein.

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Sanoliste erfasst Hersteller, Händler und Zulieferer aus der gesamten deutschen Medizintechnikbranche. Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen können gezielt suchen: Welche Unternehmen bieten CE-zertifizierte Produkte in einer bestimmten Kategorie an? Wo ist der nächste Medizintechnikpartner in meiner Region? Alle Einträge enthalten Adresse, Telefonnummer, Website und Ansprechpartner.

Innovationsfelder und Zukunftstechnologien

Die deutsche Medizintechnikbranche treibt zahlreiche Zukunftsfelder voran. KI-gestützte Diagnostik und Bildauswertung revolutionieren die Radiologie und Pathologie; Algorithmen zur Früherkennung von Krebs und Herzerkrankungen erhalten zunehmend CE-Zulassungen als Software as a Medical Device (SaMD). Robotergestützte Chirurgiesysteme – allen voran Systeme von Siemens Healthineers, Brainlab und Karl Storz – verbessern die Präzision bei komplexen Eingriffen. Minimalinvasive Technologien, implantierbare Herzschrittmacher und intelligente Prothesen mit sensorischer Rückkopplung zeigen die Bandbreite der Innovation. Point-of-Care-Diagnostik ermöglicht Schnelltests direkt in der Arztpraxis oder am Krankenbett. Telemedizin und digitale Patientenakte fördern die Vernetzung zwischen Medizinprodukt und klinischem Workflow. Das Förderprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt gezielt die Entwicklung innovativer Medizintechnikprodukte durch Kooperationen zwischen Industrie und Hochschulen.

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Die Medizintechnik umfasst die Entwicklung, Herstellung und den Vertrieb von medizinischen Geräten, Instrumenten, Software und Zubehör, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten eingesetzt werden. Deutschland ist einer der führenden Medizintechnik-Standorte weltweit.

Wie werden Medizintechnikprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte in Deutschland und der EU müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung (MDR 2017/745) erfüllen und mit dem CE-Kennzeichen versehen sein. Je nach Risikoklasse sind Konformitätsbewertungen durch benannte Stellen erforderlich.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Medizintechnikunternehmen sind über Branchenverbände wie SPECTARIS oder BVMed recherchierbar. Viele Unternehmen sind zudem in der EUDAMED-Datenbank der EU registriert. Auf Sanoliste finden Sie alle deutschen Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt mit vollständigen Kontaktdaten.

Was ist der Unterschied zwischen Klasse I, IIa, IIb und III bei Medizinprodukten?

Die Risikoklasse eines Medizinprodukts bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (niedriges Risiko): z. B. Pflaster, Brillenrahmen – oft Selbsterklärung des Herstellers ausreichend. Klasse IIa: z. B. Hörgeräte, Ultraschallgeräte – Beteiligung einer benannten Stelle erforderlich. Klasse IIb: z. B. Defibrillatoren, Beatmungsgeräte – strengere Prüfung durch benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko): z. B. Herzklappen, aktive Implantate – vollständige Prüfung der technischen und klinischen Dokumentation durch die benannte Stelle.

Was ist EUDAMED und warum ist die Datenbank wichtig?

EUDAMED (European Database on Medical Devices) ist die zentrale EU-Datenbank für Medizinprodukte. Sie enthält Informationen zu Herstellern, Produkten, Benannten Stellen, Konformitätsbescheinigungen und Vigilanzdaten. Die schrittweise Befüllung durch Hersteller ist seit Mai 2021 verpflichtend. EUDAMED verbessert die Transparenz für Behörden, Gesundheitsdienstleister und Patienten und erleichtert die Marktüberwachung. Hersteller, die ihre Produkte in der EU vermarkten, müssen als erstes Schritt einen eindeutigen Gerätekenncode (UDI – Unique Device Identifier) in der Datenbank registrieren.

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 sollten Medizintechnikunternehmen ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 implementieren, das speziell für die Medizinproduktebranche entwickelt wurde. Für IVD-Produkte gilt zusätzlich die IVDR 2017/746. Softwareprodukte (SaMD) müssen nach IEC 62304 entwickelt sein. Cybersecurity-Anforderungen gemäß IEC 81001-5-1 gewinnen zunehmend an Bedeutung, da vernetzte Medizinprodukte Hackingrisiken ausgesetzt sind. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) stellt Leitlinien für IT-Sicherheit in Medizinprodukten bereit.

Zuletzt aktualisiert: 17.04.2026 · Kategorie: Medizintechnik