RELUX Lichtmedizintechnik GmbH

Medizintechnik · München

RELUX Lichtmedizintechnik GmbH ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in München, Bayern. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

RELUX Lichtmedizintechnik GmbH Adresse & Kontakt

Adresse

Grünwalder Strasse 1
81547 München

RELUX Lichtmedizintechnik GmbH im Überblick

Die RELUX Lichtmedizintechnik GmbH hat ihren Sitz in München, Bayern, und wurde im Jahr 2006 gegründet. Seither hat sich das Unternehmen auf die Entwicklung und den Vertrieb von innovativen medizinischen Lichttherapiegeräten spezialisiert. Die Produktpalette richtet sich vor allem an die Behandlung von Hauterkrankungen, saisonalen Depressionen und Schlafstörungen. Mit einer Kombination aus medizinischem Fachwissen und modernster LED-Technologie hat RELUX eine Reihe von Geräten entwickelt, die sowohl in Kliniken als auch in der häuslichen Pflege Anwendung finden. Die Ingenieure und Mediziner bei RELUX arbeiten kontinuierlich daran, die Therapien zu optimieren und neue Lösungen für Patienten zu finden.

Leistungen und Produkte

RELUX bietet eine Vielzahl von Produkten, die spezifisch auf unterschiedliche medizinische Bedürfnisse ausgerichtet sind. Unter den Tageslichtlampen finden sich Modelle, die zur Behandlung von Winterdepressionen entwickelt wurden. Diese Geräte simulieren Tageslicht und helfen, das Wohlbefinden von Betroffenen zu steigern. Für Patienten mit Hauterkrankungen wie Psoriasis und Neurodermitis werden UV-Therapiegeräte angeboten, die kontrollierte UV-Strahlung zur Hautregeneration einsetzen. Des Weiteren bietet RELUX Rotlicht- und Infrarottherapiegeräte an, die zur Schmerzlinderung und Entzündungshemmung in der ambulanten Behandlung eingesetzt werden.

Besonders hervorzuheben ist, dass alle Produkte von RELUX als Medizinprodukte der Klassen I und IIa zugelassen sind. Dieses Zertifizierungsverfahren gewährleistet nicht nur die Sicherheit und Wirksamkeit der Geräte, sondern unterstreicht auch das Engagement des Unternehmens für höchste Qualitätsstandards. RELUX hat sich zum Ziel gesetzt, durch kontinuierliche Forschung und Entwicklung die Therapieergebnisse zu verbessern und somit die Lebensqualität seiner Patienten zu steigern.

Standort München / Bayern

München, als Landeshauptstadt von Bayern, ist ein zentraler Standort für die Medizintechnik. Hier finden sich bedeutende medizinische Institutionen wie das LMU Klinikum, das Klinikum rechts der Isar (MRI) und das Deutsche Herzzentrum. Diese Einrichtungen bieten ideale Bedingungen für den Wissensaustausch, die Forschung und die klinische Erprobung neuer medizinischer Geräte und Therapien. Die Nähe zu renommierten Universitäten und Forschungseinrichtungen unterstützt die Innovationskraft von RELUX und fördert die Entwicklung neuartiger Lichttherapien.

Zusätzlich genießt München einen ausgezeichneten Ruf als attraktiver Standort für Medizintechnik-Startups und etablierte Unternehmen. Die Stadt zieht Fachkräfte aus dem gesamten Bundesgebiet und international an, was den Wettbewerb und die kreative Dynamik im Sektor erhöht. RELUX Lichtmedizintechnik profitiert von dieser Umgebung, und dies wird auch in der Qualität und den Fortschritten der Produkte des Unternehmens spürbar.

Darüber hinaus engagiert sich RELUX aktiv in regionalen Netzwerken und Branchenverbänden, um seine Expertise einzubringen und sich über die neuesten Entwicklungen in der Medizintechnik zu informieren. Dadurch wird das Unternehmen nicht nur zu einem wichtigen Akteur im Bereich der Lichttherapie, sondern trägt auch zur Stärkung der gesamten Medizintechniklandschaft in Bayern bei.

Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Pharmaunternehmen | Sanitätshäuser

Häufige Fragen zu RELUX Lichtmedizintechnik GmbH

Was macht RELUX Lichtmedizintechnik GmbH?

RELUX Lichtmedizintechnik GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in München. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist RELUX Lichtmedizintechnik GmbH ansässig?

RELUX Lichtmedizintechnik GmbH hat seinen Sitz in München. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist RELUX Lichtmedizintechnik GmbH tätig?

RELUX Lichtmedizintechnik GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

Profil unvollständig

Über Medizintechnik

Medizintechnik reicht von In-vitro-Diagnostika über bildgebende Systeme und Implantate bis zu chirurgischen Instrumenten und medizinischer Software (SaMD). Geregelt ist das alles in der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Deutschland ist mit rund 36 Milliarden Euro Jahresumsatz und über 1.400 Unternehmen der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023), beschäftigt sind mehr als 150.000 Menschen. Etwa zwei Drittel der Produktion gehen in den Export. Die Cluster sitzen in Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen) und Nordrhein-Westfalen. Tuttlingen gilt weltweit als Hochburg der chirurgischen Instrumente. Im Verzeichnis: Hersteller, Händler und Zulieferer mit CE-Kennzeichen, Risikoklasse und Kontaktdaten für Einkäufer, Kliniken, Praxen und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Leitmarkt

Die deutsche Medizintechnikbranche gehört zu den stärksten der Welt. Mit einem Jahresumsatz von rund 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen ist Deutschland nach den USA und China der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der Branche beschäftigt. Deutsche Unternehmen sind führend in Bereichen wie Bildgebung, Kardiologie, Orthopädie, In-vitro-Diagnostik, Dentalmedizin und medizinischer Software. Bedeutende Standorte sind Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen), Nordrhein-Westfalen sowie das Rhein-Main-Gebiet. Tuttlingen gilt als weltweites Zentrum für chirurgische Instrumente.

MDR-Zulassung und CE-Kennzeichen für Medizinprodukte

Medizinprodukte, die in Deutschland und der EU in Verkehr gebracht werden, müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse (I, IIa, IIb oder III) ist eine Konformitätsbewertung durch eine benannte Stelle (Notified Body) erforderlich. In-vitro-Diagnostika (IVD) unterliegen zusätzlich der IVDR 2017/746. Die Marktüberwachung in Deutschland obliegt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Hersteller müssen zudem ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 vorhalten und in der EUDAMED-Datenbank registriert sein.

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Hersteller, Händler und Zulieferer der deutschen Medizintechnik liegen hier mit Profil, Standort und Kontakt vor. Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen suchen gezielt: Welcher Anbieter führt eine bestimmte Produktkategorie? Welcher Partner sitzt in der eigenen Region? Jeder Eintrag enthält Adresse, Telefon, Website und Ansprechpartner.

Innovationsfelder und Zukunftstechnologien

Die deutsche Medizintechnikbranche treibt zahlreiche Zukunftsfelder voran. KI-gestützte Diagnostik und Bildauswertung revolutionieren die Radiologie und Pathologie; Algorithmen zur Früherkennung von Krebs und Herzerkrankungen erhalten zunehmend CE-Zulassungen als Software as a Medical Device (SaMD). Robotergestützte Chirurgiesysteme, allen voran Systeme von Siemens Healthineers, Brainlab und Karl Storz, verbessern die Präzision bei komplexen Eingriffen. Minimalinvasive Technologien, implantierbare Herzschrittmacher und intelligente Prothesen mit sensorischer Rückkopplung zeigen die Bandbreite der Innovation. Point-of-Care-Diagnostik ermöglicht Schnelltests direkt in der Arztpraxis oder am Krankenbett. Telemedizin und digitale Patientenakte fördern die Vernetzung zwischen Medizinprodukt und klinischem Workflow. Das Förderprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt gezielt die Entwicklung innovativer Medizintechnikprodukte durch Kooperationen zwischen Industrie und Hochschulen.

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Instrumenten, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Deutschland ist einer der führenden Standorte weltweit.

Wie werden Medizintechnikprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung (MDR 2017/745) erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist die Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten. EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind alle deutschen Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Was unterscheidet Klasse I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I, niedriges Risiko: Pflaster, Brillenrahmen, oft genügt die Selbsterklärung des Herstellers. Klasse IIa: Hörgeräte, Ultraschallgeräte, eine Benannte Stelle muss beteiligt werden. Klasse IIb: Defibrillatoren, Beatmungsgeräte, mit strengerer Prüfung. Klasse III, höchstes Risiko: Herzklappen, aktive Implantate, vollständige Prüfung der technischen und klinischen Dokumentation durch die Benannte Stelle.

Was ist EUDAMED und warum ist die Datenbank wichtig?

EUDAMED (European Database on Medical Devices) ist die zentrale EU-Datenbank für Medizinprodukte. Sie sammelt Informationen zu Herstellern, Produkten, Benannten Stellen, Konformitätsbescheinigungen und Vigilanzdaten. Seit Mai 2021 ist die Befüllung schrittweise verpflichtend. EUDAMED schafft Transparenz für Behörden, Versorger und Patienten und erleichtert die Marktüberwachung. Hersteller müssen vor Markteintritt einen Unique Device Identifier (UDI) registrieren.

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard, eigens für die Branche entwickelt. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746. Software als Medizinprodukt (SaMD) muss nach IEC 62304 entwickelt sein. Cybersecurity gewinnt an Gewicht: vernetzte Geräte unterliegen IEC 81001-5-1, das BSI veröffentlicht Leitlinien für IT-Sicherheit in Medizinprodukten.

Zuletzt aktualisiert: 06.05.2026 · Kategorie: Medizintechnik