M + S Kunststoffbearbeitung und Systemtechnik GmbH

Medizintechnik · Biberach

M + S Kunststoffbearbeitung und Systemtechnik GmbH ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Biberach, Baden-Württemberg. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

M + S Kunststoffbearbeitung und Systemtechnik GmbH Adresse & Kontakt

Adresse

Neue Welt 31
88471 Biberach

M + S Kunststoffbearbeitung und Systemtechnik GmbH im Überblick

Die M + S Kunststoffbearbeitung und Systemtechnik GmbH wurde im Jahr 1985 gegründet und hat sich seitdem zu einem anerkannten Spezialisten im Bereich der Kunststoffverarbeitung für die Medizintechnik entwickelt. Mit einem Fokus auf Präzision und Qualität hat sich das Unternehmen über die Jahre einen ausgezeichneten Ruf erarbeitet. Die langjährige Erfahrung und das technische Know-how in der Bearbeitung unterschiedlichster Kunststoffe ermöglichen es M + S, innovative Lösungen für komplexe Anforderungen im Gesundheitswesen und der Industrie bereitzustellen. Der Standort Biberach an der Riß spielt dabei eine wichtige Rolle: Er liegt nicht nur in direkter Nachbarschaft zu bedeutenden Unternehmen der Branche, sondern profitiert auch von einer gut ausgebildeten Fachkräftebasis.

Leistungen und Produkte

Die Produktpalette der M + S Kunststoffbearbeitung und Systemtechnik GmbH umfasst technische Komponenten für eine Vielzahl von Anwendungen in der Medizintechnik. Zu den angebotenen Dienstleistungen gehört der anspruchsvolle Spritzguss, bei dem hochpräzise Kunststoffteile in großen Stückzahlen produziert werden. Darüber hinaus bietet das Unternehmen auch die Zerspanung an, eine Methode, die es ermöglicht, Bauteile mit höchsten Maßgenauigkeiten herzustellen. Der Montage-Service für komplette Kunststoffbaugruppen stellt sicher, dass die Produkte betriebsbereit und aus einem Guss in den Einsatz gelangen.

Die Qualität der Produkte wird durch strenge interne und externe Prüfungen sichergestellt, und die Bauteile entsprechen den relevanten medizintechnischen Normen, um Anforderungen an Reinheit, Biokompatibilität und Verarbeitungsqualität zu erfüllen. Besonders erwähnenswert ist die kontinuierliche Investition in modernste Fertigungstechnologien, die es dem Unternehmen ermöglicht, flexibel und effizient auf Marktbedarfe zu reagieren.

Das Unternehmen hat sich zudem auf die Entwicklung und Herstellung von individuellen Lösungen spezialisiert, die maßgeschneidert auf die Bedürfnisse seiner Kunden zugeschnitten sind. Diese kundenorientierte Herangehensweise hat dazu beigetragen, langjährige Partnerschaften mit namhaften Herstellern in der Medizintechnik und Pharmazie aufzubauen.

Regulatorische Einordnung und Qualitätssicherung

M + S Kunststoffbearbeitung und Systemtechnik GmbH agiert in einem stark regulierten Umfeld, was besonders für die Medizintechnik von Bedeutung ist. Das Unternehmen verfügt über ein Qualitätsmanagementsystem, das den Anforderungen der ISO 13485 entspricht – der internationalen Norm für Qualitätsmanagementsysteme in der Medizintechnik. Dieses Zertifikat belegt das Engagement des Unternehmens, höchste Qualitätsstandards zu wahren und kontinuierlich zu verbessern. Darüber hinaus arbeitet M + S eng mit den relevanten Aufsichtsbehörden und Prüfstellen zusammen, um sicherzustellen, dass alle Produkte den gängigen Richtlinien und Vorschriften entsprechen.

Bedeutung für die Region

Die M + S Kunststoffbearbeitung und Systemtechnik GmbH spielt eine zentrale Rolle in der wirtschaftlichen Landschaft von Biberach und der weiteren Region Oberschwaben. Durch die enge Zusammenarbeit mit namhaften Herstellern der Medizintechnik sowie der Pharmaindustrie stärkt das Unternehmen nicht nur seine eigene Marktposition, sondern trägt auch zur Schaffung von Arbeitsplätzen und zur Ausbildung von Fachkräften in der Region bei. Besonders für Ingenieure und Techniker bietet die Ansiedlung von M + S in Biberach interessante Karrieremöglichkeiten. Die lokale Infrastruktur, bestehend aus Hochschulen und Weiterbildungseinrichtungen, unterstützt zudem den kontinuierlichen Wissensaustausch und die Entwicklung neuer Technologien, was letztendlich auch der gesamten Medizintechnik-Branche zugutekommt.

Weitere Medizintechnikunternehmen in der Region: Medizintechnik in Baden-Württemberg oder alle Medizintechnik in Deutschland auf Sanoliste.

Häufige Fragen zu M + S Kunststoffbearbeitung und Systemtechnik GmbH

Was macht M + S Kunststoffbearbeitung und Systemtechnik GmbH?

M + S Kunststoffbearbeitung und Systemtechnik GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Biberach. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist M + S Kunststoffbearbeitung und Systemtechnik GmbH ansässig?

M + S Kunststoffbearbeitung und Systemtechnik GmbH hat seinen Sitz in Biberach. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist M + S Kunststoffbearbeitung und Systemtechnik GmbH tätig?

M + S Kunststoffbearbeitung und Systemtechnik GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnikunternehmen entwickeln, produzieren und vertreiben Medizinprodukte im Sinne der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 – von In-vitro-Diagnostika und bildgebenden Systemen über Implantate und chirurgische Instrumente bis zu medizinischer Software (SaMD). Deutschland ist mit einem Jahresumsatz von ca. 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der deutschen Medizintechnikbranche beschäftigt; rund zwei Drittel aller Produkte gehen in den Export. Bedeutende Cluster befinden sich in Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen) und Nordrhein-Westfalen. Tuttlingen gilt weltweit als Zentrum für chirurgische Instrumente. Hersteller, Händler und Zulieferer aus der gesamten deutschen Medizintechnikbranche sind hier mit CE-Kennzeichen, Risikoklasse und vollständigen Kontaktdaten für Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen erfasst.

Deutschland als Medizintechnik-Leitmarkt

Die deutsche Medizintechnikbranche gehört zu den stärksten der Welt. Mit einem Jahresumsatz von rund 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen ist Deutschland nach den USA und China der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der Branche beschäftigt. Deutsche Unternehmen sind führend in Bereichen wie Bildgebung, Kardiologie, Orthopädie, In-vitro-Diagnostik, Dentalmedizin und medizinischer Software. Bedeutende Standorte sind Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen), Nordrhein-Westfalen sowie das Rhein-Main-Gebiet. Tuttlingen gilt als weltweites Zentrum für chirurgische Instrumente.

MDR-Zulassung und CE-Kennzeichen für Medizinprodukte

Medizinprodukte, die in Deutschland und der EU in Verkehr gebracht werden, müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse (I, IIa, IIb oder III) ist eine Konformitätsbewertung durch eine benannte Stelle (Notified Body) erforderlich. In-vitro-Diagnostika (IVD) unterliegen zusätzlich der IVDR 2017/746. Die Marktüberwachung in Deutschland obliegt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Hersteller müssen zudem ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 vorhalten und in der EUDAMED-Datenbank registriert sein.

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Sanoliste erfasst Hersteller, Händler und Zulieferer aus der gesamten deutschen Medizintechnikbranche. Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen können gezielt suchen: Welche Unternehmen bieten CE-zertifizierte Produkte in einer bestimmten Kategorie an? Wo ist der nächste Medizintechnikpartner in meiner Region? Alle Einträge enthalten Adresse, Telefonnummer, Website und Ansprechpartner.

Innovationsfelder und Zukunftstechnologien

Die deutsche Medizintechnikbranche treibt zahlreiche Zukunftsfelder voran. KI-gestützte Diagnostik und Bildauswertung revolutionieren die Radiologie und Pathologie; Algorithmen zur Früherkennung von Krebs und Herzerkrankungen erhalten zunehmend CE-Zulassungen als Software as a Medical Device (SaMD). Robotergestützte Chirurgiesysteme – allen voran Systeme von Siemens Healthineers, Brainlab und Karl Storz – verbessern die Präzision bei komplexen Eingriffen. Minimalinvasive Technologien, implantierbare Herzschrittmacher und intelligente Prothesen mit sensorischer Rückkopplung zeigen die Bandbreite der Innovation. Point-of-Care-Diagnostik ermöglicht Schnelltests direkt in der Arztpraxis oder am Krankenbett. Telemedizin und digitale Patientenakte fördern die Vernetzung zwischen Medizinprodukt und klinischem Workflow. Das Förderprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt gezielt die Entwicklung innovativer Medizintechnikprodukte durch Kooperationen zwischen Industrie und Hochschulen.

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Die Medizintechnik umfasst die Entwicklung, Herstellung und den Vertrieb von medizinischen Geräten, Instrumenten, Software und Zubehör, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten eingesetzt werden. Deutschland ist einer der führenden Medizintechnik-Standorte weltweit.

Wie werden Medizintechnikprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte in Deutschland und der EU müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung (MDR 2017/745) erfüllen und mit dem CE-Kennzeichen versehen sein. Je nach Risikoklasse sind Konformitätsbewertungen durch benannte Stellen erforderlich.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Medizintechnikunternehmen sind über Branchenverbände wie SPECTARIS oder BVMed recherchierbar. Viele Unternehmen sind zudem in der EUDAMED-Datenbank der EU registriert. Auf Sanoliste finden Sie alle deutschen Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt mit vollständigen Kontaktdaten.

Was ist der Unterschied zwischen Klasse I, IIa, IIb und III bei Medizinprodukten?

Die Risikoklasse eines Medizinprodukts bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (niedriges Risiko): z. B. Pflaster, Brillenrahmen – oft Selbsterklärung des Herstellers ausreichend. Klasse IIa: z. B. Hörgeräte, Ultraschallgeräte – Beteiligung einer benannten Stelle erforderlich. Klasse IIb: z. B. Defibrillatoren, Beatmungsgeräte – strengere Prüfung durch benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko): z. B. Herzklappen, aktive Implantate – vollständige Prüfung der technischen und klinischen Dokumentation durch die benannte Stelle.

Was ist EUDAMED und warum ist die Datenbank wichtig?

EUDAMED (European Database on Medical Devices) ist die zentrale EU-Datenbank für Medizinprodukte. Sie enthält Informationen zu Herstellern, Produkten, Benannten Stellen, Konformitätsbescheinigungen und Vigilanzdaten. Die schrittweise Befüllung durch Hersteller ist seit Mai 2021 verpflichtend. EUDAMED verbessert die Transparenz für Behörden, Gesundheitsdienstleister und Patienten und erleichtert die Marktüberwachung. Hersteller, die ihre Produkte in der EU vermarkten, müssen als erstes Schritt einen eindeutigen Gerätekenncode (UDI – Unique Device Identifier) in der Datenbank registrieren.

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 sollten Medizintechnikunternehmen ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 implementieren, das speziell für die Medizinproduktebranche entwickelt wurde. Für IVD-Produkte gilt zusätzlich die IVDR 2017/746. Softwareprodukte (SaMD) müssen nach IEC 62304 entwickelt sein. Cybersecurity-Anforderungen gemäß IEC 81001-5-1 gewinnen zunehmend an Bedeutung, da vernetzte Medizinprodukte Hackingrisiken ausgesetzt sind. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) stellt Leitlinien für IT-Sicherheit in Medizinprodukten bereit.

Zuletzt aktualisiert: 17.04.2026 · Kategorie: Medizintechnik