megro GmbH & Co KG Adresse & Kontakt
megro GmbH & Co KG: Profil
Die megro GmbH & Co KG aus Wesel in Nordrhein-Westfalen ist Großhändler und Logistikdienstleister für medizinische Hilfsmittel, Verbandmaterialien und Einmalprodukte. Das Unternehmen beliefert Sanitätshäuser, Pflegedienste und medizinischen Fachhandel in Deutschland mit einem breiten Sortiment. Neben der Belieferung von über 2.000 bestehenden Kunden gibt megro sein Fachwissen in regelmäßigen Schulungen für Kunden und Partner weiter, um die korrekte Anwendung medizinischer Produkte zu unterstützen.
Leistungen und Produkte
megro vertreibt Produkte für unterschiedliche medizinische Bereiche. Dazu gehören:
- Verbandmaterialien: Wundauflagen, Kompressen und spezielle Verbandsstoffe für die Erstversorgung von Verletzungen.
- Inkontinenzprodukte: Einlagen, Windeln und Beutel für Stoma-Patienten.
- Wundversorgungssysteme: Produkte zur Wundheilung, inklusive hydrocolloider und silikonbasierter Verbände, die den Verbandswechsel erleichtern.
- Stoma-Zubehör: megro führt eine Palette an Produkten für Stoma-Patienten.
- Pflegehilfsmittel: Produkte zur Unterstützung der täglichen Pflege, darunter Greifhilfen, Pflegebetten und Mobilitätshilfen.
Das Unternehmen ist auf die Belieferung von Händlern und Pflegeeinrichtungen ausgerichtet und bietet Lagerhaltung und Lieferlogistik. Über das Lager- und Logistiksystem gibt megro eine Lieferzeit von 24 Stunden an. Täglich werden mehrere tausend Bestellungen bearbeitet, wobei die Sendungen nachverfolgbar sind.
Regulatorische Einordnung
Die Produkte von megro unterliegen den regulatorischen Vorgaben, die in Deutschland und der EU für medizinische Hilfsmittel gelten. Das Unternehmen ist nach ISO 13485 zertifiziert, der Norm für Qualitätsmanagementsysteme in der Medizintechnik. Die Produkte werden regelmäßig auf Sicherheit und Wirksamkeit geprüft, um die geltenden Standards einzuhalten.
Standort Wesel / Nordrhein-Westfalen
Wesel liegt am Niederrhein im Nordwesten von Nordrhein-Westfalen an der Grenze zu den Niederlanden. Die Lage an Verkehrsachsen (A3, Rhein) und die Nähe zum Ruhrgebiet eignen sich für einen Logistikstandort im Gesundheitsbereich. megro nutzt regionale Netzwerke, um Partnerschaften in der Nachbarschaft aufzubauen und kurze Lieferwege zu ermöglichen.
Wesel hat eine lange Geschichte als Handelsstadt. Die lokale Wirtschaft ist im Gesundheitssektor vernetzt, sodass megro sowohl regional als auch überregional in der Medizintechnik-Branche tätig ist.
Zusätzlich engagiert sich megro in sozialen Projekten und ist Partner von Initiativen zur Gesundheitsversorgung in der Region. Über Kooperationen mit Kliniken und Gesundheitsdienstleistern beteiligt sich das Unternehmen an Pflegeleistungen in der Region.
Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Sanitätshäuser | Pharmagrosshandel
```Häufige Fragen zu megro GmbH & Co KG
Was macht megro GmbH & Co KG?
megro GmbH & Co KG ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Wesel. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.
Wo ist megro GmbH & Co KG ansässig?
megro GmbH & Co KG hat seinen Sitz in Wesel. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.
In welchem Bereich der Medizintechnik ist megro GmbH & Co KG tätig?
megro GmbH & Co KG ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.
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Über Medizintechnik
Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.
Deutschland als Medizintechnik-Standort
Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche
Regionale Cluster und Hochburgen
Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland
Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen
Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED
Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA
Herausforderungen der Branche
Medizintechnikunternehmen gezielt finden
Was umfasst die Medizintechnik-Branche?
Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.
Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?
Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).
Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?
Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.
Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?
Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.
Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?
Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.
Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?
Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.
Was ist EUDAMED?
EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.
Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?
Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).
Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?
Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.
Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?
Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.
Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?
Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.
Relevante Fachbegriffe & Vorschriften
Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.