Amedo smart tracking solutions GmbH

Medizintechnik · Bochum

Amedo smart tracking solutions GmbH ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Bochum, Nordrhein-Westfalen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Amedo smart tracking solutions GmbH Adresse & Kontakt

Adresse

Lohrheidestrasse 53
44866 Bochum

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Amedo smart tracking solutions GmbH im Überblick

Die Amedo smart tracking solutions GmbH in Bochum ist ein auf Echtzeit-Ortungssysteme (RTLS) für das Gesundheitswesen spezialisiertes Technologieunternehmen. Das Unternehmen wurde mit dem Ziel gegründet, die Effizienz und Sicherheit in klinischen Umgebungen zu steigern und bietet innovative Lösungen zur Verfolgung von Medizingeräten, Patienten und Personal in Krankenhäusern und klinischen Einrichtungen. Durch ihre Technologien trägt Amedo entscheidend zur Digitalisierung medizinischer Prozesse bei und optimiert die Verwaltung von wertvollen Ressourcen in Krankenhäusern.

Leistungen und Produkte

Das Produktportfolio von Amedo umfasst ein umfassendes Spektrum an RTLS-Plattformen, die sowohl hardwarebasierte Komponenten als auch Softwarelösungen integrieren. Zu den wichtigsten Produkten gehören:

  • RTLS-Plattformen: Diese dienen als backbone des Systems und ermöglichen die Echtzeitverfolgung und -verwaltung.
  • Ortungs-Tags: Spezielle Tags für Medizingeräte und Personal, die eine präzise Lokalisierung innerhalb von Einrichtungen ermöglichen.
  • Infrastrukturkomponenten: Dazu gehören Anker und Reader, die für die Erfassung und Verarbeitung der Standortdaten verantwortlich sind.
  • Softwarelösungen: Amedo bietet leistungsfähige Software für Gerätemanagement, Auslastungsanalysen und Reporting-Tools, die eine datengestützte Entscheidungsfindung ermöglichen.

Darüber hinaus offeriert Amedo maßgeschneiderte Implementierungs-, Integrations- und Supportleistungen, um eine nahtlose Integration in bestehende Systeme und Prozesse zu gewährleisten. Die Amedo-Lösungen tragen erheblich dazu bei, Suchzeiten für Medizingeräte zu reduzieren, Wartungszyklen zu optimieren und die Patientensicherheit durch eine verbesserte Überwachung zu erhöhen. In der aktuellen Gesundheitskrise und darüber hinaus zeigen sich die Vorzüge der Digitalisierung in Krankenhäusern besonders deutlich, was Amedo in den Fokus der Branche rückt.

Regulatorische Einordnung

Die Produkte der Amedo smart tracking solutions GmbH sind streng reguliert und halten sich an die Vorgaben für Medizintechnik in der Europäischen Union. Dies umfasst die Richtlinie über Medizinprodukte (MDR) sowie die relevanten Normen der ISO für Qualitätssicherung und Risikomanagement. Amedo hat sich zu hohen Qualitätsstandards verpflichtet, was sich in einer lückenlosen Dokumentation und einem transparenten Herstellungsprozess niederschlägt. Alle Produkte durchlaufen umfangreiche Tests und Validierungsprozesse, um sicherzustellen, dass sie den höchsten Sicherheits- und Funktionalitätsanforderungen entsprechen.

Regionale Bedeutung

Bochum, im Herzen des Ruhrgebiets gelegen, hat sich von einer traditionellen Industrie- zu einer bedeutenden Technologiestadt entwickelt. Durch die Präsenz der Ruhr-Universität Bochum sowie zahlreicher Forschungseinrichtungen ergibt sich ein kreatives und innovatives Umfeld, das für Unternehmen wie Amedo von großer Bedeutung ist. Die Nähe zu anderen Medizintechnikunternehmen und -netzwerken fördert den Austausch von Ideen und Technologien, was Amedo in seiner Entwicklung von möglichst anwenderfreundlichen Lösungen unterstützt.

Darüber hinaus trägt die Amedo smart tracking solutions GmbH zur Schaffung von Arbeitsplätzen in der Region bei und fördert durch Kooperationen mit lokalen Bildungseinrichtungen den Nachwuchs im Bereich Medizintechnik. Dies ist besonders wichtig für die Sicherstellung einer hohen Fachkompetenz, die für die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit der Region entscheidend ist.

Besonderheiten der Amedo Lösungen

Eines der herausragenden Merkmale der Amedo-Lösungen ist die benutzerfreundliche Schnittstelle, die sowohl für IT-Fachkräfte als auch für medizinisches Personal konzipiert ist. Die Integration von KI-gestützten Analysewerkzeugen ermöglicht es, große Datenmengen auszuwerten und Patienteninformationen in Echtzeit bereitzustellen. Zudem zeichnet sich Amedo durch eine hohe Flexibilität in der Anpassung ihrer Systeme an spezifische Anforderungen der jeweiligen Gesundheitseinrichtung aus. Dies bedeutet, dass die Lösungen nicht nur skalierbar sind, sondern auch schnell an die sich ändernden Bedürfnisse im Gesundheitswesen reagieren können.

Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Pharmaunternehmen | Labore

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Häufige Fragen zu Amedo smart tracking solutions GmbH

Was macht Amedo smart tracking solutions GmbH?

Amedo smart tracking solutions GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Bochum. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist Amedo smart tracking solutions GmbH ansässig?

Amedo smart tracking solutions GmbH hat seinen Sitz in Bochum. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist Amedo smart tracking solutions GmbH tätig?

Amedo smart tracking solutions GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnikunternehmen entwickeln, produzieren und vertreiben Medizinprodukte im Sinne der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 – von In-vitro-Diagnostika und bildgebenden Systemen über Implantate und chirurgische Instrumente bis zu medizinischer Software (SaMD). Deutschland ist mit einem Jahresumsatz von ca. 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der deutschen Medizintechnikbranche beschäftigt; rund zwei Drittel aller Produkte gehen in den Export. Bedeutende Cluster befinden sich in Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen) und Nordrhein-Westfalen. Tuttlingen gilt weltweit als Zentrum für chirurgische Instrumente. Hersteller, Händler und Zulieferer aus der gesamten deutschen Medizintechnikbranche sind hier mit CE-Kennzeichen, Risikoklasse und vollständigen Kontaktdaten für Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen erfasst.

Deutschland als Medizintechnik-Leitmarkt

Die deutsche Medizintechnikbranche gehört zu den stärksten der Welt. Mit einem Jahresumsatz von rund 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen ist Deutschland nach den USA und China der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der Branche beschäftigt. Deutsche Unternehmen sind führend in Bereichen wie Bildgebung, Kardiologie, Orthopädie, In-vitro-Diagnostik, Dentalmedizin und medizinischer Software. Bedeutende Standorte sind Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen), Nordrhein-Westfalen sowie das Rhein-Main-Gebiet. Tuttlingen gilt als weltweites Zentrum für chirurgische Instrumente.

MDR-Zulassung und CE-Kennzeichen für Medizinprodukte

Medizinprodukte, die in Deutschland und der EU in Verkehr gebracht werden, müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse (I, IIa, IIb oder III) ist eine Konformitätsbewertung durch eine benannte Stelle (Notified Body) erforderlich. In-vitro-Diagnostika (IVD) unterliegen zusätzlich der IVDR 2017/746. Die Marktüberwachung in Deutschland obliegt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Hersteller müssen zudem ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 vorhalten und in der EUDAMED-Datenbank registriert sein.

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Sanoliste erfasst Hersteller, Händler und Zulieferer aus der gesamten deutschen Medizintechnikbranche. Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen können gezielt suchen: Welche Unternehmen bieten CE-zertifizierte Produkte in einer bestimmten Kategorie an? Wo ist der nächste Medizintechnikpartner in meiner Region? Alle Einträge enthalten Adresse, Telefonnummer, Website und Ansprechpartner.

Innovationsfelder und Zukunftstechnologien

Die deutsche Medizintechnikbranche treibt zahlreiche Zukunftsfelder voran. KI-gestützte Diagnostik und Bildauswertung revolutionieren die Radiologie und Pathologie; Algorithmen zur Früherkennung von Krebs und Herzerkrankungen erhalten zunehmend CE-Zulassungen als Software as a Medical Device (SaMD). Robotergestützte Chirurgiesysteme – allen voran Systeme von Siemens Healthineers, Brainlab und Karl Storz – verbessern die Präzision bei komplexen Eingriffen. Minimalinvasive Technologien, implantierbare Herzschrittmacher und intelligente Prothesen mit sensorischer Rückkopplung zeigen die Bandbreite der Innovation. Point-of-Care-Diagnostik ermöglicht Schnelltests direkt in der Arztpraxis oder am Krankenbett. Telemedizin und digitale Patientenakte fördern die Vernetzung zwischen Medizinprodukt und klinischem Workflow. Das Förderprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt gezielt die Entwicklung innovativer Medizintechnikprodukte durch Kooperationen zwischen Industrie und Hochschulen.

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Die Medizintechnik umfasst die Entwicklung, Herstellung und den Vertrieb von medizinischen Geräten, Instrumenten, Software und Zubehör, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten eingesetzt werden. Deutschland ist einer der führenden Medizintechnik-Standorte weltweit.

Wie werden Medizintechnikprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte in Deutschland und der EU müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung (MDR 2017/745) erfüllen und mit dem CE-Kennzeichen versehen sein. Je nach Risikoklasse sind Konformitätsbewertungen durch benannte Stellen erforderlich.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Medizintechnikunternehmen sind über Branchenverbände wie SPECTARIS oder BVMed recherchierbar. Viele Unternehmen sind zudem in der EUDAMED-Datenbank der EU registriert. Auf Sanoliste finden Sie alle deutschen Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt mit vollständigen Kontaktdaten.

Was ist der Unterschied zwischen Klasse I, IIa, IIb und III bei Medizinprodukten?

Die Risikoklasse eines Medizinprodukts bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (niedriges Risiko): z. B. Pflaster, Brillenrahmen – oft Selbsterklärung des Herstellers ausreichend. Klasse IIa: z. B. Hörgeräte, Ultraschallgeräte – Beteiligung einer benannten Stelle erforderlich. Klasse IIb: z. B. Defibrillatoren, Beatmungsgeräte – strengere Prüfung durch benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko): z. B. Herzklappen, aktive Implantate – vollständige Prüfung der technischen und klinischen Dokumentation durch die benannte Stelle.

Was ist EUDAMED und warum ist die Datenbank wichtig?

EUDAMED (European Database on Medical Devices) ist die zentrale EU-Datenbank für Medizinprodukte. Sie enthält Informationen zu Herstellern, Produkten, Benannten Stellen, Konformitätsbescheinigungen und Vigilanzdaten. Die schrittweise Befüllung durch Hersteller ist seit Mai 2021 verpflichtend. EUDAMED verbessert die Transparenz für Behörden, Gesundheitsdienstleister und Patienten und erleichtert die Marktüberwachung. Hersteller, die ihre Produkte in der EU vermarkten, müssen als erstes Schritt einen eindeutigen Gerätekenncode (UDI – Unique Device Identifier) in der Datenbank registrieren.

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 sollten Medizintechnikunternehmen ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 implementieren, das speziell für die Medizinproduktebranche entwickelt wurde. Für IVD-Produkte gilt zusätzlich die IVDR 2017/746. Softwareprodukte (SaMD) müssen nach IEC 62304 entwickelt sein. Cybersecurity-Anforderungen gemäß IEC 81001-5-1 gewinnen zunehmend an Bedeutung, da vernetzte Medizinprodukte Hackingrisiken ausgesetzt sind. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) stellt Leitlinien für IT-Sicherheit in Medizinprodukten bereit.

Zuletzt aktualisiert: 17.04.2026 · Kategorie: Medizintechnik