Schuler Präzisionstechnik KG

Medizintechnik · Tuttlingen

Schuler Präzisionstechnik KG ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Tuttlingen, Baden-Württemberg. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Schuler Präzisionstechnik KG Adresse & Kontakt

Telefon

Öffnungszeiten

Freitag: 9:00 – 16:00 Uhr

Samstag: 10:00 – 15:00 Uhr

Adresse

Am Forchenwald 7
78559 Tuttlingen

Schuler Präzisionstechnik KG im Überblick

Die Schuler Präzisionstechnik KG wurde im Jahr 1984 gegründet und hat sich seitdem als zuverlässiger Partner für medizintechnische Komponenten und chirurgische Instrumente etabliert. Das Unternehmen befindet sich im Herzen von Tuttlingen, dem weltbekannten Zentrum der chirurgischen Präzisionsfertigung. In dieser traditionellen und innovativen Region, die als Wiege der Medizintechnik gilt, sind mehr als 400 Unternehmen ansässig, die einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung und Fertigung von Medizintechnik leisten. Schuler Präzisionstechnik ist als Familienunternehmen durch enge persönliche Bindungen und eine lange Tradition geprägt, was sich auch in der Unternehmenskultur widerspiegelt.

Leistungen und Produkte

Schuler Präzisionstechnik ist spezialisiert auf die Herstellung von hochpräzisen CNC-Dreh- und Frästeilen sowie komplexen Baugruppen aus hochwertigen Werkstoffen wie Edelstahl und Titan. Die hochwertige Verarbeitung dieser Materialien ist entscheidend für die Sicherheit und Langlebigkeit medizinischer Geräte. Die Produktion erfolgt unter strengen Qualitätsstandards, die durch die ISO-Zertifizierung nach ISO 13485 belegt sind, welche speziell für Unternehmen der Medizintechnik gilt. Dabei erreicht die Fertigung Toleranzen im Mikrometer-Bereich, was für die Herstellung von chirurgischen Instrumenten unerlässlich ist.

Ein weiteres Merkmal der Produkte von Schuler Präzisionstechnik ist die Flexibilität, die es ermöglicht, sowohl Kleinserien als auch größere Stückzahlen effizient herzustellen. Dies erlaubt es dem Unternehmen, auf die spezifischen Anforderungen von Kunden und deren Projekte einzugehen. Zu den angebotenen Produkten zählen beispielsweise spezielle Greif- und Halteinstrumente, die für minimalinvasive Eingriffe konzipiert sind, sowie individuelle Lösungen für verschiedene chirurgische Verfahren.

Standort Tuttlingen / Baden-Württemberg

Tuttlingen ist nicht nur die Heimat von Schuler Präzisionstechnik, sondern auch ein pulsierendes Zentrum für Medizintechnik mit einer hohen Dichte an Fachkenntnissen und innovativen Technologien. Die Region Baden-Württemberg gilt als führend in der Entwicklung von medizintechnischen Produkten, und Tuttlingen ist das Herzstück dieser industriellen Aktivität. Hier profitieren Unternehmen von einem engen Austausch mit anderen Herstellern und Forschungseinrichtungen, was zu einer dynamischen Innovationskultur beiträgt. Schuler Präzisionstechnik ist als Zulieferer und Fertigungspartner tief in dieses einzigartige Industrienetzwerk integriert. Durch strategische Kooperationen und Partnerschaften mit anderen Unternehmen spielt das Unternehmen eine wesentliche Rolle in der Entwicklung neuer Technologien und Produkte.

Die Region, in der Schuler Präzisionstechnik ansässig ist, hat auch einen positiven Einfluss auf die Fachkräfteakquise. Die örtlichen Hochschulen und Fachschulen bieten eine hervorragende Ausbildung im Bereich Maschinenbau und Medizintechnik, wodurch Schuler Präzisionstechnik auf bestens qualifizierte Mitarbeiter zurückgreifen kann. Durch regelmäßige Schulungen und Weiterbildungsmöglichkeiten kommt das Unternehmen den sich ständig verändernden Anforderungen des Marktes nach und sichert somit die langfristige Wettbewerbsfähigkeit.

Insgesamt trägt Schuler Präzisionstechnik mit seiner Spezialisierung auf Qualität und Präzision zur Stärkung des Standortes Tuttlingen bei. Als wichtiger Arbeitgeber in der Region schafft das Unternehmen nicht nur Arbeitsplätze, sondern engagiert sich auch aktiv in der örtlichen Gemeinschaft. Dazu gehören verschiedene soziale Projekte sowie der Austausch mit Schulen und Universitäten, um jungen Menschen Perspektiven und Karrierechancen in der Medizintechnik zu eröffnen.

Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Lohnhersteller | Pharmaunternehmen

Häufige Fragen zu Schuler Präzisionstechnik KG

Was macht Schuler Präzisionstechnik KG?

Schuler Präzisionstechnik KG ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Tuttlingen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist Schuler Präzisionstechnik KG ansässig?

Schuler Präzisionstechnik KG hat seinen Sitz in Tuttlingen. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist Schuler Präzisionstechnik KG tätig?

Schuler Präzisionstechnik KG ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnik reicht von In-vitro-Diagnostika über bildgebende Systeme und Implantate bis zu chirurgischen Instrumenten und medizinischer Software (SaMD). Geregelt ist das alles in der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Deutschland ist mit rund 36 Milliarden Euro Jahresumsatz und über 1.400 Unternehmen der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023), beschäftigt sind mehr als 150.000 Menschen. Etwa zwei Drittel der Produktion gehen in den Export. Die Cluster sitzen in Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen) und Nordrhein-Westfalen. Tuttlingen gilt weltweit als Hochburg der chirurgischen Instrumente. Im Verzeichnis: Hersteller, Händler und Zulieferer mit CE-Kennzeichen, Risikoklasse und Kontaktdaten für Einkäufer, Kliniken, Praxen und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Leitmarkt

Die deutsche Medizintechnikbranche gehört zu den stärksten der Welt. Mit einem Jahresumsatz von rund 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen ist Deutschland nach den USA und China der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der Branche beschäftigt. Deutsche Unternehmen sind führend in Bereichen wie Bildgebung, Kardiologie, Orthopädie, In-vitro-Diagnostik, Dentalmedizin und medizinischer Software. Bedeutende Standorte sind Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen), Nordrhein-Westfalen sowie das Rhein-Main-Gebiet. Tuttlingen gilt als weltweites Zentrum für chirurgische Instrumente.

MDR-Zulassung und CE-Kennzeichen für Medizinprodukte

Medizinprodukte, die in Deutschland und der EU in Verkehr gebracht werden, müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse (I, IIa, IIb oder III) ist eine Konformitätsbewertung durch eine benannte Stelle (Notified Body) erforderlich. In-vitro-Diagnostika (IVD) unterliegen zusätzlich der IVDR 2017/746. Die Marktüberwachung in Deutschland obliegt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Hersteller müssen zudem ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 vorhalten und in der EUDAMED-Datenbank registriert sein.

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Hersteller, Händler und Zulieferer der deutschen Medizintechnik liegen hier mit Profil, Standort und Kontakt vor. Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen suchen gezielt: Welcher Anbieter führt eine bestimmte Produktkategorie? Welcher Partner sitzt in der eigenen Region? Jeder Eintrag enthält Adresse, Telefon, Website und Ansprechpartner.

Innovationsfelder und Zukunftstechnologien

Die deutsche Medizintechnikbranche treibt zahlreiche Zukunftsfelder voran. KI-gestützte Diagnostik und Bildauswertung revolutionieren die Radiologie und Pathologie; Algorithmen zur Früherkennung von Krebs und Herzerkrankungen erhalten zunehmend CE-Zulassungen als Software as a Medical Device (SaMD). Robotergestützte Chirurgiesysteme, allen voran Systeme von Siemens Healthineers, Brainlab und Karl Storz, verbessern die Präzision bei komplexen Eingriffen. Minimalinvasive Technologien, implantierbare Herzschrittmacher und intelligente Prothesen mit sensorischer Rückkopplung zeigen die Bandbreite der Innovation. Point-of-Care-Diagnostik ermöglicht Schnelltests direkt in der Arztpraxis oder am Krankenbett. Telemedizin und digitale Patientenakte fördern die Vernetzung zwischen Medizinprodukt und klinischem Workflow. Das Förderprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt gezielt die Entwicklung innovativer Medizintechnikprodukte durch Kooperationen zwischen Industrie und Hochschulen.

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Instrumenten, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Deutschland ist einer der führenden Standorte weltweit.

Wie werden Medizintechnikprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung (MDR 2017/745) erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist die Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten. EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind alle deutschen Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Was unterscheidet Klasse I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I, niedriges Risiko: Pflaster, Brillenrahmen, oft genügt die Selbsterklärung des Herstellers. Klasse IIa: Hörgeräte, Ultraschallgeräte, eine Benannte Stelle muss beteiligt werden. Klasse IIb: Defibrillatoren, Beatmungsgeräte, mit strengerer Prüfung. Klasse III, höchstes Risiko: Herzklappen, aktive Implantate, vollständige Prüfung der technischen und klinischen Dokumentation durch die Benannte Stelle.

Was ist EUDAMED und warum ist die Datenbank wichtig?

EUDAMED (European Database on Medical Devices) ist die zentrale EU-Datenbank für Medizinprodukte. Sie sammelt Informationen zu Herstellern, Produkten, Benannten Stellen, Konformitätsbescheinigungen und Vigilanzdaten. Seit Mai 2021 ist die Befüllung schrittweise verpflichtend. EUDAMED schafft Transparenz für Behörden, Versorger und Patienten und erleichtert die Marktüberwachung. Hersteller müssen vor Markteintritt einen Unique Device Identifier (UDI) registrieren.

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard, eigens für die Branche entwickelt. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746. Software als Medizinprodukt (SaMD) muss nach IEC 62304 entwickelt sein. Cybersecurity gewinnt an Gewicht: vernetzte Geräte unterliegen IEC 81001-5-1, das BSI veröffentlicht Leitlinien für IT-Sicherheit in Medizinprodukten.

Zuletzt aktualisiert: 17.04.2026 · Kategorie: Medizintechnik