Schuler Präzisionstechnik KG Adresse & Kontakt
Schuler Präzisionstechnik KG im Überblick
Die Schuler Präzisionstechnik KG wurde im Jahr 1984 gegründet und hat sich seitdem als zuverlässiger Partner für medizintechnische Komponenten und chirurgische Instrumente etabliert. Das Unternehmen befindet sich im Herzen von Tuttlingen, dem weltbekannten Zentrum der chirurgischen Präzisionsfertigung. In dieser traditionellen und innovativen Region, die als Wiege der Medizintechnik gilt, sind mehr als 400 Unternehmen ansässig, die einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung und Fertigung von Medizintechnik leisten. Schuler Präzisionstechnik ist als Familienunternehmen durch enge persönliche Bindungen und eine lange Tradition geprägt, was sich auch in der Unternehmenskultur widerspiegelt.
Leistungen und Produkte
Schuler Präzisionstechnik ist spezialisiert auf die Herstellung von hochpräzisen CNC-Dreh- und Frästeilen sowie komplexen Baugruppen aus hochwertigen Werkstoffen wie Edelstahl und Titan. Die hochwertige Verarbeitung dieser Materialien ist entscheidend für die Sicherheit und Langlebigkeit medizinischer Geräte. Die Produktion erfolgt unter strengen Qualitätsstandards, die durch die ISO-Zertifizierung nach ISO 13485 belegt sind, welche speziell für Unternehmen der Medizintechnik gilt. Dabei erreicht die Fertigung Toleranzen im Mikrometer-Bereich, was für die Herstellung von chirurgischen Instrumenten unerlässlich ist.
Ein weiteres Merkmal der Produkte von Schuler Präzisionstechnik ist die Flexibilität, die es ermöglicht, sowohl Kleinserien als auch größere Stückzahlen effizient herzustellen. Dies erlaubt es dem Unternehmen, auf die spezifischen Anforderungen von Kunden und deren Projekte einzugehen. Zu den angebotenen Produkten zählen beispielsweise spezielle Greif- und Halteinstrumente, die für minimalinvasive Eingriffe konzipiert sind, sowie individuelle Lösungen für verschiedene chirurgische Verfahren.
Standort Tuttlingen / Baden-Württemberg
Tuttlingen ist nicht nur die Heimat von Schuler Präzisionstechnik, sondern auch ein pulsierendes Zentrum für Medizintechnik mit einer hohen Dichte an Fachkenntnissen und innovativen Technologien. Die Region Baden-Württemberg gilt als führend in der Entwicklung von medizintechnischen Produkten, und Tuttlingen ist das Herzstück dieser industriellen Aktivität. Hier profitieren Unternehmen von einem engen Austausch mit anderen Herstellern und Forschungseinrichtungen, was zu einer dynamischen Innovationskultur beiträgt. Schuler Präzisionstechnik ist als Zulieferer und Fertigungspartner tief in dieses einzigartige Industrienetzwerk integriert. Durch strategische Kooperationen und Partnerschaften mit anderen Unternehmen spielt das Unternehmen eine wesentliche Rolle in der Entwicklung neuer Technologien und Produkte.
Die Region, in der Schuler Präzisionstechnik ansässig ist, hat auch einen positiven Einfluss auf die Fachkräfteakquise. Die örtlichen Hochschulen und Fachschulen bieten eine hervorragende Ausbildung im Bereich Maschinenbau und Medizintechnik, wodurch Schuler Präzisionstechnik auf bestens qualifizierte Mitarbeiter zurückgreifen kann. Durch regelmäßige Schulungen und Weiterbildungsmöglichkeiten kommt das Unternehmen den sich ständig verändernden Anforderungen des Marktes nach und sichert somit die langfristige Wettbewerbsfähigkeit.
Insgesamt trägt Schuler Präzisionstechnik mit seiner Spezialisierung auf Qualität und Präzision zur Stärkung des Standortes Tuttlingen bei. Als wichtiger Arbeitgeber in der Region schafft das Unternehmen nicht nur Arbeitsplätze, sondern engagiert sich auch aktiv in der örtlichen Gemeinschaft. Dazu gehören verschiedene soziale Projekte sowie der Austausch mit Schulen und Universitäten, um jungen Menschen Perspektiven und Karrierechancen in der Medizintechnik zu eröffnen.
Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Lohnhersteller | Pharmaunternehmen
Häufige Fragen zu Schuler Präzisionstechnik KG
Was macht Schuler Präzisionstechnik KG?
Schuler Präzisionstechnik KG ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Tuttlingen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.
Wo ist Schuler Präzisionstechnik KG ansässig?
Schuler Präzisionstechnik KG hat seinen Sitz in Tuttlingen. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.
In welchem Bereich der Medizintechnik ist Schuler Präzisionstechnik KG tätig?
Schuler Präzisionstechnik KG ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.
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Medizintechnik nach Standort
Über Medizintechnik
Medizintechnikunternehmen entwickeln, produzieren und vertreiben Medizinprodukte im Sinne der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 – von In-vitro-Diagnostika und bildgebenden Systemen über Implantate und chirurgische Instrumente bis zu medizinischer Software (SaMD). Deutschland ist mit einem Jahresumsatz von ca. 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der deutschen Medizintechnikbranche beschäftigt; rund zwei Drittel aller Produkte gehen in den Export. Bedeutende Cluster befinden sich in Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen) und Nordrhein-Westfalen. Tuttlingen gilt weltweit als Zentrum für chirurgische Instrumente. Hersteller, Händler und Zulieferer aus der gesamten deutschen Medizintechnikbranche sind hier mit CE-Kennzeichen, Risikoklasse und vollständigen Kontaktdaten für Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen erfasst.
Deutschland als Medizintechnik-Leitmarkt
Die deutsche Medizintechnikbranche gehört zu den stärksten der Welt. Mit einem Jahresumsatz von rund 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen ist Deutschland nach den USA und China der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der Branche beschäftigt. Deutsche Unternehmen sind führend in Bereichen wie Bildgebung, Kardiologie, Orthopädie, In-vitro-Diagnostik, Dentalmedizin und medizinischer Software. Bedeutende Standorte sind Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen), Nordrhein-Westfalen sowie das Rhein-Main-Gebiet. Tuttlingen gilt als weltweites Zentrum für chirurgische Instrumente.
MDR-Zulassung und CE-Kennzeichen für Medizinprodukte
Medizinprodukte, die in Deutschland und der EU in Verkehr gebracht werden, müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse (I, IIa, IIb oder III) ist eine Konformitätsbewertung durch eine benannte Stelle (Notified Body) erforderlich. In-vitro-Diagnostika (IVD) unterliegen zusätzlich der IVDR 2017/746. Die Marktüberwachung in Deutschland obliegt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Hersteller müssen zudem ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 vorhalten und in der EUDAMED-Datenbank registriert sein.
Medizintechnikunternehmen gezielt finden
Sanoliste erfasst Hersteller, Händler und Zulieferer aus der gesamten deutschen Medizintechnikbranche. Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen können gezielt suchen: Welche Unternehmen bieten CE-zertifizierte Produkte in einer bestimmten Kategorie an? Wo ist der nächste Medizintechnikpartner in meiner Region? Alle Einträge enthalten Adresse, Telefonnummer, Website und Ansprechpartner.
Innovationsfelder und Zukunftstechnologien
Die deutsche Medizintechnikbranche treibt zahlreiche Zukunftsfelder voran. KI-gestützte Diagnostik und Bildauswertung revolutionieren die Radiologie und Pathologie; Algorithmen zur Früherkennung von Krebs und Herzerkrankungen erhalten zunehmend CE-Zulassungen als Software as a Medical Device (SaMD). Robotergestützte Chirurgiesysteme – allen voran Systeme von Siemens Healthineers, Brainlab und Karl Storz – verbessern die Präzision bei komplexen Eingriffen. Minimalinvasive Technologien, implantierbare Herzschrittmacher und intelligente Prothesen mit sensorischer Rückkopplung zeigen die Bandbreite der Innovation. Point-of-Care-Diagnostik ermöglicht Schnelltests direkt in der Arztpraxis oder am Krankenbett. Telemedizin und digitale Patientenakte fördern die Vernetzung zwischen Medizinprodukt und klinischem Workflow. Das Förderprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt gezielt die Entwicklung innovativer Medizintechnikprodukte durch Kooperationen zwischen Industrie und Hochschulen.
Was umfasst die Medizintechnik-Branche?
Die Medizintechnik umfasst die Entwicklung, Herstellung und den Vertrieb von medizinischen Geräten, Instrumenten, Software und Zubehör, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten eingesetzt werden. Deutschland ist einer der führenden Medizintechnik-Standorte weltweit.
Wie werden Medizintechnikprodukte in Deutschland zugelassen?
Medizinprodukte in Deutschland und der EU müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung (MDR 2017/745) erfüllen und mit dem CE-Kennzeichen versehen sein. Je nach Risikoklasse sind Konformitätsbewertungen durch benannte Stellen erforderlich.
Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?
Medizintechnikunternehmen sind über Branchenverbände wie SPECTARIS oder BVMed recherchierbar. Viele Unternehmen sind zudem in der EUDAMED-Datenbank der EU registriert. Auf Sanoliste finden Sie alle deutschen Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt mit vollständigen Kontaktdaten.
Was ist der Unterschied zwischen Klasse I, IIa, IIb und III bei Medizinprodukten?
Die Risikoklasse eines Medizinprodukts bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (niedriges Risiko): z. B. Pflaster, Brillenrahmen – oft Selbsterklärung des Herstellers ausreichend. Klasse IIa: z. B. Hörgeräte, Ultraschallgeräte – Beteiligung einer benannten Stelle erforderlich. Klasse IIb: z. B. Defibrillatoren, Beatmungsgeräte – strengere Prüfung durch benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko): z. B. Herzklappen, aktive Implantate – vollständige Prüfung der technischen und klinischen Dokumentation durch die benannte Stelle.
Was ist EUDAMED und warum ist die Datenbank wichtig?
EUDAMED (European Database on Medical Devices) ist die zentrale EU-Datenbank für Medizinprodukte. Sie enthält Informationen zu Herstellern, Produkten, Benannten Stellen, Konformitätsbescheinigungen und Vigilanzdaten. Die schrittweise Befüllung durch Hersteller ist seit Mai 2021 verpflichtend. EUDAMED verbessert die Transparenz für Behörden, Gesundheitsdienstleister und Patienten und erleichtert die Marktüberwachung. Hersteller, die ihre Produkte in der EU vermarkten, müssen als erstes Schritt einen eindeutigen Gerätekenncode (UDI – Unique Device Identifier) in der Datenbank registrieren.
Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen in Deutschland?
Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 sollten Medizintechnikunternehmen ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 implementieren, das speziell für die Medizinproduktebranche entwickelt wurde. Für IVD-Produkte gilt zusätzlich die IVDR 2017/746. Softwareprodukte (SaMD) müssen nach IEC 62304 entwickelt sein. Cybersecurity-Anforderungen gemäß IEC 81001-5-1 gewinnen zunehmend an Bedeutung, da vernetzte Medizinprodukte Hackingrisiken ausgesetzt sind. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) stellt Leitlinien für IT-Sicherheit in Medizinprodukten bereit.