Medic GmbH Adresse & Kontakt
Medic GmbH: Profil
Die Medic GmbH aus Wesel, Nordrhein-Westfalen, ist auf Medizinprodukte und Verbrauchsmaterialien spezialisiert. Das Unternehmen richtet sein Angebot an Arztpraxen, Pflegeeinrichtungen und kleinere Kliniken im westlichen Ruhrgebiet und am Niederrhein. Der Schwerpunkt liegt auf der Versorgung dieser Einrichtungen mit medizinischem Bedarf.
Leistungen und Produkte
Medic GmbH bietet ein breites Spektrum an medizinischen Verbrauchsmaterialien. Dazu zählen unter anderem:
- Verbandsmittel: Sterile Verbände, Wundauflagen und spezielle Pflaster für chirurgische und nicht-chirurgische Anwendungen.
- Einmalprodukte: Produkte wie Handschuhe, Mundschutz, Kittel und Überzüge, die für Hygienemaßnahmen und Infektionsschutz unerlässlich sind.
- Diagnostikbedarf: Materialien für Blutuntersuchungen, Schnelltests und Diagnosegeräte, die in der täglichen Praxis Verwendung finden.
- Praxisausstattung: Mobiliar, medizinische Geräte und technische Hilfsmittel, die die Effizienz und Sicherheit in der Patientenversorgung erhöhen.
Zum Konzept von Medic GmbH gehört die persönliche Beratung und individuelle Betreuung der Kunden. Die angebotenen Artikel entsprechen den Anforderungen der einschlägigen regulatorischen Normen, sodass eine Nutzung in sensiblen medizinischen Bereichen möglich ist.
Regulatorische Einordnung
Die Produkte der Medic GmbH unterliegen europäischen Richtlinien und Normen im Bereich der Medizinprodukterechtgebung. Das Unternehmen sorgt dafür, dass alle angebotenen Produkte die Anforderungen der EU-Richtlinie 93/42/EWG über Medizinprodukte erfüllen. Damit sind sowohl die Sicherheit der Produkte als auch deren Wirksamkeit im praktischen Einsatz adressiert. Zum Qualitätsmanagement gehören regelmäßige Audits und Schulungen der Mitarbeiter.
Standort Wesel / Nordrhein-Westfalen
Wesel liegt am Niederrhein und ist Teil der regionalen Gesundheitsversorgung. Der Standort der Medic GmbH ermöglicht es, den Bedarf der umliegenden Einrichtungen abzudecken. Zu den Partnern zählen das Marien-Hospital Wesel und das St.-Willibrord-Spital, die eine größere Anzahl an Patienten versorgen. Darüber hinaus beliefert Medic GmbH niedergelassene Ärzte, Zahnarztpraxen und Pflegeheime in der Region.
Die regionale Lage bringt kurze Lieferwege mit sich und ermöglicht eine schnelle Reaktion auf den Bedarf der Kunden. Das Unternehmen nutzt Feedback und Kundeninteraktion für die Entwicklung von Produkten und Dienstleistungen, die auf die Anforderungen der Anwender abgestimmt sind.
Besonderheiten und Entwicklungsansätze
Medic GmbH beobachtet den Markt und technologische Entwicklungen, um das Angebot daran auszurichten. Beispiele hierfür sind die Aufnahme von Telemedizin- oder digitalen Gesundheitslösungen in das Produktportfolio, um auf veränderte Anforderungen im Gesundheitswesen zu reagieren.
Darüber hinaus beteiligt sich das Unternehmen an der Fortbildung medizinischer Fachkräfte in der Region zu aktuellen Entwicklungen und Technologien. Lokale Marktkenntnis und das Produktangebot verbinden sich so im Gesundheitssektor des westlichen Ruhrgebiets.
Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Medizintechnik NRW | Pflegeheime Übersicht
```Häufige Fragen zu Medic GmbH
Was macht Medic GmbH?
Medic GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Wesel. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.
Wo ist Medic GmbH ansässig?
Medic GmbH hat seinen Sitz in Wesel. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.
In welchem Bereich der Medizintechnik ist Medic GmbH tätig?
Medic GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.
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Über Medizintechnik
Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.
Deutschland als Medizintechnik-Standort
Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche
Regionale Cluster und Hochburgen
Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland
Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen
Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED
Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA
Herausforderungen der Branche
Medizintechnikunternehmen gezielt finden
Was umfasst die Medizintechnik-Branche?
Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.
Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?
Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).
Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?
Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.
Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?
Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.
Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?
Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.
Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?
Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.
Was ist EUDAMED?
EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.
Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?
Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).
Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?
Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.
Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?
Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.
Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?
Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.
Relevante Fachbegriffe & Vorschriften
Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.