CAD First Dental Fräszentrum GmbH Adresse & Kontakt
CAD First Dental Fräszentrum GmbH
Die CAD First Dental Fräszentrum GmbH im Landkreis Neuburg-Schrobenhausen in Bayern stellt Zahnrestaurationen auf Basis von CAD/CAM-Technologie her. Der Betrieb verbindet digitale Fertigungsprozesse mit zahntechnischem Fachwissen und richtet sich an Zahnarztpraxen sowie Dentallabore, die digitale Prozessketten nutzen.
Leistungen und Produkte
CAD First produziert eine Vielzahl von Zahnersatzprodukten, die den höchsten medizinischen Standards entsprechen. Zu den Kernprodukten gehören:
- Kronen: Einzelkronen aus Zirkonoxid oder Keramik, die eine natürliche Ästhetik und hohe Festigkeit bieten.
- Brücken: Mehrteilige Brückenkonstruktionen, die für den Ersatz von fehlenden Zähnen entwickelt wurden.
- Inlays: Individuell angefertigte Inlays für eine perfekte Anpassung an den natürlichen Zahn.
- Veneers: Dünne Keramikschalen, die auf die Vorderseite der Zähne aufgebracht werden, um das Erscheinungsbild zu verbessern.
- Implantat-Suprakonstruktionen: Maßgeschneiderte Lösungen für implantatgestützten Zahnersatz, die eine optimale Passform und Funktion gewährleisten.
Die Produktion erfolgt mithilfe hochpräziser CAD/CAM-Fräsmaschinen, die mit modernster Software arbeiten. Zahnarztpraxen und Dentallabore haben die Möglichkeit, digitale Aufträge über Intraoral-Scanner zu übermitteln. Dies verkürzt den Produktionsprozess und steigert die Effizienz, da Rohlinge oder fertige Restaurationen direkt an die Praxis geliefert werden. CAD First hat sich auf die Verarbeitung biokompatibler Materialien spezialisiert, die den Anforderungen der Zahnmedizin entsprechen.
Regulatorische Einordnung
Als Hersteller von dentalen Medizinprodukten unterliegt die CAD First Dental Fräszentrum GmbH strengen gesetzlichen Auflagen. Die Produkte sind gemäß der EU-Verordnung für Medizinprodukte (MDR) zugelassen und müssen regelmäßig auf ihre Sicherheit und Wirksamkeit geprüft werden. Dies stellt sicher, dass alle Herstellungsschritte definierten Qualitätsstandards folgen und die Endprodukte funktionell sowie ästhetisch den Vorgaben entsprechen. Die Einhaltung dieser Vorschriften ist für die Patientensicherheit und die fachliche Einordnung des Unternehmens in der Branche relevant.
Regionale Bedeutung
Die Lage im Landkreis Neuburg-Schrobenhausen bietet strategische Vorteile. In der Region gibt es zahlreiche Zahnarztpraxen und weitere Dentallabore, die auf eine Zusammenarbeit angewiesen sind. Die enge Zusammenarbeit mit Zahnärzten ermöglicht es CAD First, schnell auf individuelle Patientenbedürfnisse zu reagieren und maßgeschneiderte Lösungen zu entwickeln. Darüber hinaus trägt das Unternehmen zur regionalen Wirtschaft bei, indem es Arbeitsplätze schafft und lokale Zulieferer einbezieht.
Besonderheiten
CAD First investiert laufend in neue Technologien und Mitarbeiterschulungen. Durch regelmäßige Fortbildungsmaßnahmen und die Teilnahme an Fachmessen werden aktuelle Entwicklungen in der Zahntechnik in den Betrieb eingebunden. Dies stärkt die Fachkompetenz und unterstützt die Weiterentwicklung des Produktangebots.
Zusätzlich bietet CAD First eine umfassende Beratung für Zahnarztpraxen und Dentallabore, um für jeden individuellen Fall die passende Lösung zu finden. Partnerschaftliche Beziehungen in der dentalen Wertschöpfungskette haben dabei einen hohen Stellenwert.
Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Labore | Pharmaunternehmen
Häufige Fragen zu CAD First Dental Fräszentrum GmbH
Was macht CAD First Dental Fräszentrum GmbH?
CAD First Dental Fräszentrum GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Neuburg-Schrobenhausen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.
Wo ist CAD First Dental Fräszentrum GmbH ansässig?
CAD First Dental Fräszentrum GmbH hat seinen Sitz in Neuburg-Schrobenhausen. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.
In welchem Bereich der Medizintechnik ist CAD First Dental Fräszentrum GmbH tätig?
CAD First Dental Fräszentrum GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.
Weitere Medizintechnik in Neuburg-Schrobenhausen
Medizintechnik in Deutschland
Verwandte Bereiche im Gesundheitswesen
Medizintechnik nach Standort
Über Medizintechnik
Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.
Deutschland als Medizintechnik-Standort
Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche
Regionale Cluster und Hochburgen
Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland
Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen
Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED
Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA
Herausforderungen der Branche
Medizintechnikunternehmen gezielt finden
Was umfasst die Medizintechnik-Branche?
Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.
Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?
Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).
Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?
Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.
Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?
Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.
Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?
Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.
Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?
Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.
Was ist EUDAMED?
EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.
Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?
Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).
Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?
Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.
Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?
Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.
Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?
Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.
Relevante Fachbegriffe & Vorschriften
Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.