Mödl Orthopädie-Technik GmbH Adresse & Kontakt
Mödl Orthopädie-Technik GmbH im Überblick
Die Mödl Orthopädie-Technik GmbH ist ein bedeutendes Unternehmen in der Medizintechnik mit Sitz in Miesbach, Bayern. Das Unternehmen spezialisiert sich auf die Entwicklung und Anpassung orthopädischer Hilfsmittel, einschließlich Prothesen und Orthesen, für eine Vielzahl von Patientengruppen in der malerischen Voralpenregion. Als Teil der Sanitätshausbranche zeichnet sich die Mödl Orthopädie-Technik durch ihre enge Zusammenarbeit mit lokalen Kliniken, Rehabilitationszentren und orthopädischen Fachärzten aus, was eine optimale Patientenversorgung sicherstellt. Mit über 20 Jahren Erfahrung verfügt das Unternehmen über das notwendige Fachwissen, um individuelle Lösungen für die spezifischen Bedürfnisse seiner Klienten zu bieten.
Leistungen und Produkte
Mödl Orthopädie-Technik bietet eine breite Palette von orthopädischen Produkten an, die maßgeschneidert auf jeden einzelnen Patienten abgestimmt sind. Die Produktpalette umfasst:
- Individuelle Prothesen: Die Fertigung erstklassiger Prothesen für obere und untere Extremitäten ist eines der Kernangebote des Unternehmens, das modernste Technologien wie 3D-Scan- und Druckverfahren nutzt, um optimale Ergebnisse zu erzielen.
- Orthesen für Rumpf und Gelenke: Diese Hilfsmittel unterstützen die Stabilisierung und Mobilität in Gelenken und Wirbelsäule und werden speziell auf die Bedürfnisse der Patienten abgestimmt, um sowohl funktionale als auch therapeutische Vorteile zu bieten.
- Diabetische Schutzschuhe und Einlagenversorgung: Hierbei handelt es sich um spezialisierte Produkte zur Prävention und Behandlung von diabetischen Fußsyndromen, die für Patienten unverzichtbar sind, die an Diabetes leiden.
Das Unternehmen legt großen Wert auf persönliche Beratung und bietet einen umfassenden Anpassungsservice an, um sicherzustellen, dass die Produkte perfektioniert werden, um Komfort und Funktionalität für die Patienten zu garantieren. In Kooperation mit Orthopäden, Unfallchirurgen und Rehabilitationsmedizinern wird ein ganzheitlicher Ansatz verfolgt, der die Genesung und Lebensqualität der Patienten nachhaltig verbessert.
Standort Miesbach / Bayern
Miesbach, die idyllische Stadt im oberbayerischen Landkreis Miesbach, bildet den idealen Standort für die Mödl Orthopädie-Technik GmbH. Die Stadt liegt am Fuß der Alpen, was eine hohe Anzahl an Bergsportlern und Skifahrern anzieht, die oft auf orthopädische Hilfsmittel angewiesen sind. Die Nähe zum Klinikum Miesbach und zur Metropolregion München ermöglicht es dem Unternehmen, eine starke regionale Kundenbasis zu bedienen. Zudem profitieren die Einwohner von der angenehmen ländlichen Umgebung, die mit den fortschrittlichen medizinischen Versorgungseinrichtungen leicht zugänglich ist.
Die spezifische Einordnung des Unternehmens als Sanitätshaus zeichnet sich auch durch die Erfüllung strenger regulatorischer Anforderungen aus. Die Mödl Orthopädie-Technik GmbH unterliegt den europäischen Normen für Medizinprodukte, was eine hohe Produktsicherheit und Qualität gewährleistet. Die Einhaltung dieser Standards ist entscheidend, um das Vertrauen der Kunden in die angebotenen Dienstleistungen und Produkte zu stärken.
Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Medizintechnik München | Sanitätshäuser Übersicht
```Häufige Fragen zu Mödl Orthopädie-Technik GmbH
Was macht Mödl Orthopädie-Technik GmbH?
Mödl Orthopädie-Technik GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Miesbach. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.
Wo ist Mödl Orthopädie-Technik GmbH ansässig?
Mödl Orthopädie-Technik GmbH hat seinen Sitz in Miesbach. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.
In welchem Bereich der Medizintechnik ist Mödl Orthopädie-Technik GmbH tätig?
Mödl Orthopädie-Technik GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.
Was ist die EU-Medizinprodukteverordnung (MDR)?
Die MDR (Medical Device Regulation, EU 2017/745) ist seit Mai 2021 die maßgebliche Verordnung für Medizinprodukte in der EU. Sie ersetzt die frühere Richtlinie 93/42/EWG und stellt strengere Anforderungen an klinische Bewertungen, Post-Market-Surveillance und Rückverfolgbarkeit. Unternehmen wie Mödl Orthopädie-Technik GmbH müssen die MDR-Konformität für alle Produkte nachweisen.
Was bedeutet CE-Kennzeichnung bei Medizinprodukten?
Die CE-Kennzeichnung bestätigt, dass ein Medizinprodukt die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung erfüllt. Für Produkte der Risikoklassen Is, Im, Ir, IIa, IIb und III ist die Einschaltung einer Benannten Stelle (Notified Body) erforderlich, die die Konformitätsbewertung durchführt.
Welche Risikoklassen gibt es bei Medizinprodukten?
Medizinprodukte werden in vier Risikoklassen eingeteilt: Klasse I (geringes Risiko, z.B. Verbandmaterial), Klasse IIa (mittleres Risiko, z.B. Hörgeräte), Klasse IIb (erhöhtes Risiko, z.B. Infusionspumpen) und Klasse III (hohes Risiko, z.B. Herzschrittmacher). Die Klassifizierung bestimmt den Umfang der Konformitätsbewertung.
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Über Medizintechnik
Medizintechnik reicht von In-vitro-Diagnostika über bildgebende Systeme und Implantate bis zu chirurgischen Instrumenten und medizinischer Software (SaMD). Geregelt ist das alles in der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Deutschland ist mit rund 36 Milliarden Euro Jahresumsatz und über 1.400 Unternehmen der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023), beschäftigt sind mehr als 150.000 Menschen. Etwa zwei Drittel der Produktion gehen in den Export. Die Cluster sitzen in Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen) und Nordrhein-Westfalen. Tuttlingen gilt weltweit als Hochburg der chirurgischen Instrumente. Im Verzeichnis: Hersteller, Händler und Zulieferer mit CE-Kennzeichen, Risikoklasse und Kontaktdaten für Einkäufer, Kliniken, Praxen und Pflegeeinrichtungen.
Deutschland als Medizintechnik-Leitmarkt
Die deutsche Medizintechnikbranche gehört zu den stärksten der Welt. Mit einem Jahresumsatz von rund 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen ist Deutschland nach den USA und China der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der Branche beschäftigt. Deutsche Unternehmen sind führend in Bereichen wie Bildgebung, Kardiologie, Orthopädie, In-vitro-Diagnostik, Dentalmedizin und medizinischer Software. Bedeutende Standorte sind Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen), Nordrhein-Westfalen sowie das Rhein-Main-Gebiet. Tuttlingen gilt als weltweites Zentrum für chirurgische Instrumente.
MDR-Zulassung und CE-Kennzeichen für Medizinprodukte
Medizinprodukte, die in Deutschland und der EU in Verkehr gebracht werden, müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse (I, IIa, IIb oder III) ist eine Konformitätsbewertung durch eine benannte Stelle (Notified Body) erforderlich. In-vitro-Diagnostika (IVD) unterliegen zusätzlich der IVDR 2017/746. Die Marktüberwachung in Deutschland obliegt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Hersteller müssen zudem ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 vorhalten und in der EUDAMED-Datenbank registriert sein.
Medizintechnikunternehmen gezielt finden
Hersteller, Händler und Zulieferer der deutschen Medizintechnik liegen hier mit Profil, Standort und Kontakt vor. Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen suchen gezielt: Welcher Anbieter führt eine bestimmte Produktkategorie? Welcher Partner sitzt in der eigenen Region? Jeder Eintrag enthält Adresse, Telefon, Website und Ansprechpartner.
Innovationsfelder und Zukunftstechnologien
Die deutsche Medizintechnikbranche treibt zahlreiche Zukunftsfelder voran. KI-gestützte Diagnostik und Bildauswertung revolutionieren die Radiologie und Pathologie; Algorithmen zur Früherkennung von Krebs und Herzerkrankungen erhalten zunehmend CE-Zulassungen als Software as a Medical Device (SaMD). Robotergestützte Chirurgiesysteme, allen voran Systeme von Siemens Healthineers, Brainlab und Karl Storz, verbessern die Präzision bei komplexen Eingriffen. Minimalinvasive Technologien, implantierbare Herzschrittmacher und intelligente Prothesen mit sensorischer Rückkopplung zeigen die Bandbreite der Innovation. Point-of-Care-Diagnostik ermöglicht Schnelltests direkt in der Arztpraxis oder am Krankenbett. Telemedizin und digitale Patientenakte fördern die Vernetzung zwischen Medizinprodukt und klinischem Workflow. Das Förderprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt gezielt die Entwicklung innovativer Medizintechnikprodukte durch Kooperationen zwischen Industrie und Hochschulen.
Was umfasst die Medizintechnik-Branche?
Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Instrumenten, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Deutschland ist einer der führenden Standorte weltweit.
Wie werden Medizintechnikprodukte in Deutschland zugelassen?
Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung (MDR 2017/745) erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist die Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig.
Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?
Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten. EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind alle deutschen Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.
Was unterscheidet Klasse I, IIa, IIb und III?
Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I, niedriges Risiko: Pflaster, Brillenrahmen, oft genügt die Selbsterklärung des Herstellers. Klasse IIa: Hörgeräte, Ultraschallgeräte, eine Benannte Stelle muss beteiligt werden. Klasse IIb: Defibrillatoren, Beatmungsgeräte, mit strengerer Prüfung. Klasse III, höchstes Risiko: Herzklappen, aktive Implantate, vollständige Prüfung der technischen und klinischen Dokumentation durch die Benannte Stelle.
Was ist EUDAMED und warum ist die Datenbank wichtig?
EUDAMED (European Database on Medical Devices) ist die zentrale EU-Datenbank für Medizinprodukte. Sie sammelt Informationen zu Herstellern, Produkten, Benannten Stellen, Konformitätsbescheinigungen und Vigilanzdaten. Seit Mai 2021 ist die Befüllung schrittweise verpflichtend. EUDAMED schafft Transparenz für Behörden, Versorger und Patienten und erleichtert die Marktüberwachung. Hersteller müssen vor Markteintritt einen Unique Device Identifier (UDI) registrieren.
Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?
Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard, eigens für die Branche entwickelt. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746. Software als Medizinprodukt (SaMD) muss nach IEC 62304 entwickelt sein. Cybersecurity gewinnt an Gewicht: vernetzte Geräte unterliegen IEC 81001-5-1, das BSI veröffentlicht Leitlinien für IT-Sicherheit in Medizinprodukten.