Modellbau Wilhelmi GmbH
Die Modellbau Wilhelmi GmbH mit Sitz in Rottweil in Baden-Württemberg fertigt Modelle, Prototypen und anatomische Anschauungsmodelle für Medizin und Medizintechnik. Rottweil liegt in der Schwäbischen Alb nahe Tuttlingen und damit in der Nähe des dortigen Medizintechnikclusters. Das Unternehmen liefert dreidimensionale Modelle für Schulungen und Produktpräsentationen und stellt zudem nachgebildete Modelle für die chirurgische Planung her.
Leistungen und Produkte
Modellbau Wilhelmi produziert anatomische Modelle, Implantat-Demonstrationsobjekte und Trainingsphantome für die Medizin und Medizintechnik. Die Modelle entstehen aus Kunststoffen, Silikonmaterialien und biokompatiblen Werkstoffen. Damit eignen sich die Produkte für Ausbildung und Präsentation und erfüllen die Anforderungen in der Medizintechnik. Anwendungsfelder sind chirurgische Ausbildung, Messeauftritte von Medizintechnikfirmen und Produktentwicklungsprojekte. Dazu gehören insbesondere:
- Trainingsphantome: Sie dienen angehenden Chirurgen und Medizintechnikern dazu, praktische Erfahrungen zu sammeln.
- Prototypenfertigung: Entwicklung und Herstellung von Prototypen für medizinische Geräte.
- Anatomische Modelle: Sie unterstützen die Schulung und das Verständnis komplexer anatomischer Strukturen, oft maßstabsgetreu und medizintechnisch optimiert.
Regulatorische Einordnung
Die Produkte von Modellbau Wilhelmi unterliegen den regulatorischen Vorgaben der Medizintechnikbranche. Für die Herstellung medizintechnischer Produkte ist die Einhaltung der Qualitätsstandards der ISO 13485 erforderlich. Das Unternehmen investiert in Schulungen und Zertifizierungen, damit die Produkte den nationalen und internationalen Standards entsprechen. Dazu zählt auch die Einhaltung der EU-Verordnung über Medizinprodukte (MDR), die Anforderungen an die Sicherheit und Wirksamkeit von Medizinprodukten stellt.
Standort Rottweil / Baden-Württemberg
Rottweil ist die älteste Stadt Baden-Württembergs und liegt in der Schwäbischen Alb zwischen Tuttlingen und Schramberg. Die Region ist auf Medizintechnologie ausgerichtet und damit ein passender Standort für Unternehmen dieses Sektors. Die Nähe zum Tuttlinger Medizintechnikcluster schafft eine direkte Marktverbindung für Modellbau- und Prototypendienstleistungen in der Chirurgieinstrumentenbranche. Durch die Zusammenarbeit mit lokalen Medizintechnikern und Forschungseinrichtungen kann die Modellbau Wilhelmi GmbH Lösungen entwickeln und umsetzen, die den Bedürfnissen der Branche entsprechen.
Besonderheiten der Modellbau Wilhelmi GmbH
Das Unternehmen verbindet Handwerk mit aktueller Technologie. Der Einsatz von CAD-Software und 3D-Drucktechnologien ermöglicht es, präzise Modelle zu entwickeln, die wissenschaftlichen Standards entsprechen. Hinzu kommt die enge Abstimmung mit den Kunden, um Lösungen zu entwickeln, die den jeweiligen Anforderungen gerecht werden.
Ein weiterer Punkt ist die regionale Verankerung in einem der wichtigen Medizintechnikstandorte Europas. Diese Lage verschafft der Modellbau Wilhelmi GmbH Zugang zu Lieferanten und Partnern sowie Nähe zu den Entwicklungen in der Branche.
Weitere Medizintechnikunternehmen in der Region: Medizintechnik in Baden-Württemberg oder alle Medizintechnik in Deutschland auf Sanoliste.
```Häufige Fragen zu Modellbau Wilhelmi GmbH
Was macht Modellbau Wilhelmi GmbH?
Modellbau Wilhelmi GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Rottweil. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.
Wo ist Modellbau Wilhelmi GmbH ansässig?
Modellbau Wilhelmi GmbH hat seinen Sitz in Rottweil. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.
In welchem Bereich der Medizintechnik ist Modellbau Wilhelmi GmbH tätig?
Modellbau Wilhelmi GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.
Weitere Medizintechnik in Rottweil
Medizintechnik in Deutschland
Verwandte Bereiche im Gesundheitswesen
Medizintechnik nach Standort
Über Medizintechnik
Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.
Deutschland als Medizintechnik-Standort
Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche
Regionale Cluster und Hochburgen
Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland
Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen
Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED
Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA
Herausforderungen der Branche
Medizintechnikunternehmen gezielt finden
Was umfasst die Medizintechnik-Branche?
Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.
Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?
Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).
Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?
Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.
Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?
Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.
Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?
Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.
Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?
Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.
Was ist EUDAMED?
EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.
Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?
Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).
Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?
Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.
Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?
Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.
Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?
Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.
Relevante Fachbegriffe & Vorschriften
Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.