MedTec & Science GmbH Adresse & Kontakt
MedTec & Science GmbH im Überblick
MedTec & Science GmbH ist ein Unternehmen aus München in Bayern, das Medizintechnikprodukte und wissenschaftliche Geräte für Forschung und klinische Anwendungen anbietet. Das Unternehmen vermittelt zwischen Herstellern innovativer Medizintechnologien und wissenschaftlichen Einrichtungen, Kliniken und Labors in Deutschland. Die Gründer der MedTec & Science GmbH bringen umfassende Erfahrungen aus den Bereichen Medizintechnik, Ingenieurwissenschaften und Biowissenschaften mit, was dem Unternehmen eine fundierte Basis für die Entwicklung und Implementierung fortschrittlicher Technologien verleiht.
Leistungen und Produkte
Das Angebot umfasst eine Vielzahl von Produkten, die spezifisch auf die Bedürfnisse verschiedener medizinischer Bereiche zugeschnitten sind. Zu den Kernbereichen zählen:
- Laborgeräte: Hochpräzise Instrumente, die in Forschungs- und Routinelaboren zum Einsatz kommen, darunter Mikroskope, Zentrifugen und Analysegeräte.
- Forschungsausrüstungen: Innovative Technologien für die Grundlagenforschung und angewandte Wissenschaft wie Zellkultursysteme und moderne Imaging-Technologien.
- Klinische Diagnosesysteme: Umfassende Lösungen zur Diagnostik von Erkrankungen, die sowohl in klinischen als auch in Forschungseinrichtungen eingesetzt werden.
Darüber hinaus werden Beratungsleistungen angeboten, die den Kunden helfen, die geeigneten medizintechnischen Produkte auszuwählen und deren Integration in wissenschaftliche Arbeitsprozesse zu optimieren. MedTec & Science unterstützt seine Kunden bei der Umsetzung von Forschungsprojekten und klinischen Studien durch die Bereitstellung technischer Expertise und maßgeschneiderter Lösungen. Die Experten des Unternehmens stehen in kontinuierlichem Austausch mit klinischen Forschern, um sicherzustellen, dass aktuellste Forschungsergebnisse in die Produktentwicklung einfließen.
Regulatorische Einordnung
Die Produkte von MedTec & Science GmbH unterliegen strengen regulatorischen Anforderungen, die für Medizintechnik in Europa gelten. Das Unternehmen hält sich an die Richtlinien und Standards der Europäischen Union, einschließlich der Medizinprodukteverordnung (MDR), die Qualität und Sicherheit von Medizintechnikprodukten gewährleistet. Darüber hinaus sind die angebotenen Produkte häufig auch FDA-zugelassen, was ihre Verwendung in internationalen Märkten unterstützt. Diese regulatorischen Voraussetzungen sichern die Qualität und Zuverlässigkeit der Produkte und stärken das Vertrauen der Kunden in die angebotenen Lösungen.
Standort München / Bayern
München ist mit dem LMU Klinikum, dem Klinikum rechts der Isar, dem Deutschen Herzzentrum Bayern und zahlreichen Forschungsinstituten einer der dichtesten Wissenschafts- und Medizinstandorte in Europa. MedTec & Science profitiert als Vermittler zwischen Industrie und Wissenschaft von diesem außergewöhnlichen Forschungsumfeld. Die enge Zusammenarbeit mit renommierten Institutionen ermöglicht es dem Unternehmen, Trends und Entwicklungen in der Medizintechnik frühzeitig zu erkennen und darauf zu reagieren.
Darüber hinaus legen die Verantwortlichen von MedTec & Science großen Wert auf regionale Partnerschaften mit anderen Unternehmen und Start-ups in der Medizintechnologie. Dies fördert Innovationen und sorgt dafür, dass die Produkte und Dienstleistungen stets auf dem neuesten Stand der Technik sind.
Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Medizintechnik Bayern | Labore
```Häufige Fragen zu MedTec & Science GmbH
Was macht MedTec & Science GmbH?
MedTec & Science GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in München. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.
Wo ist MedTec & Science GmbH ansässig?
MedTec & Science GmbH hat seinen Sitz in München. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.
In welchem Bereich der Medizintechnik ist MedTec & Science GmbH tätig?
MedTec & Science GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.
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Über Medizintechnik
Medizintechnikunternehmen entwickeln, produzieren und vertreiben Medizinprodukte im Sinne der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 – von In-vitro-Diagnostika und bildgebenden Systemen über Implantate und chirurgische Instrumente bis zu medizinischer Software (SaMD). Deutschland ist mit einem Jahresumsatz von ca. 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der deutschen Medizintechnikbranche beschäftigt; rund zwei Drittel aller Produkte gehen in den Export. Bedeutende Cluster befinden sich in Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen) und Nordrhein-Westfalen. Tuttlingen gilt weltweit als Zentrum für chirurgische Instrumente. Hersteller, Händler und Zulieferer aus der gesamten deutschen Medizintechnikbranche sind hier mit CE-Kennzeichen, Risikoklasse und vollständigen Kontaktdaten für Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen erfasst.
Deutschland als Medizintechnik-Leitmarkt
Die deutsche Medizintechnikbranche gehört zu den stärksten der Welt. Mit einem Jahresumsatz von rund 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen ist Deutschland nach den USA und China der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der Branche beschäftigt. Deutsche Unternehmen sind führend in Bereichen wie Bildgebung, Kardiologie, Orthopädie, In-vitro-Diagnostik, Dentalmedizin und medizinischer Software. Bedeutende Standorte sind Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen), Nordrhein-Westfalen sowie das Rhein-Main-Gebiet. Tuttlingen gilt als weltweites Zentrum für chirurgische Instrumente.
MDR-Zulassung und CE-Kennzeichen für Medizinprodukte
Medizinprodukte, die in Deutschland und der EU in Verkehr gebracht werden, müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse (I, IIa, IIb oder III) ist eine Konformitätsbewertung durch eine benannte Stelle (Notified Body) erforderlich. In-vitro-Diagnostika (IVD) unterliegen zusätzlich der IVDR 2017/746. Die Marktüberwachung in Deutschland obliegt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Hersteller müssen zudem ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 vorhalten und in der EUDAMED-Datenbank registriert sein.
Medizintechnikunternehmen gezielt finden
Sanoliste erfasst Hersteller, Händler und Zulieferer aus der gesamten deutschen Medizintechnikbranche. Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen können gezielt suchen: Welche Unternehmen bieten CE-zertifizierte Produkte in einer bestimmten Kategorie an? Wo ist der nächste Medizintechnikpartner in meiner Region? Alle Einträge enthalten Adresse, Telefonnummer, Website und Ansprechpartner.
Innovationsfelder und Zukunftstechnologien
Die deutsche Medizintechnikbranche treibt zahlreiche Zukunftsfelder voran. KI-gestützte Diagnostik und Bildauswertung revolutionieren die Radiologie und Pathologie; Algorithmen zur Früherkennung von Krebs und Herzerkrankungen erhalten zunehmend CE-Zulassungen als Software as a Medical Device (SaMD). Robotergestützte Chirurgiesysteme – allen voran Systeme von Siemens Healthineers, Brainlab und Karl Storz – verbessern die Präzision bei komplexen Eingriffen. Minimalinvasive Technologien, implantierbare Herzschrittmacher und intelligente Prothesen mit sensorischer Rückkopplung zeigen die Bandbreite der Innovation. Point-of-Care-Diagnostik ermöglicht Schnelltests direkt in der Arztpraxis oder am Krankenbett. Telemedizin und digitale Patientenakte fördern die Vernetzung zwischen Medizinprodukt und klinischem Workflow. Das Förderprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt gezielt die Entwicklung innovativer Medizintechnikprodukte durch Kooperationen zwischen Industrie und Hochschulen.
Was umfasst die Medizintechnik-Branche?
Die Medizintechnik umfasst die Entwicklung, Herstellung und den Vertrieb von medizinischen Geräten, Instrumenten, Software und Zubehör, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten eingesetzt werden. Deutschland ist einer der führenden Medizintechnik-Standorte weltweit.
Wie werden Medizintechnikprodukte in Deutschland zugelassen?
Medizinprodukte in Deutschland und der EU müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung (MDR 2017/745) erfüllen und mit dem CE-Kennzeichen versehen sein. Je nach Risikoklasse sind Konformitätsbewertungen durch benannte Stellen erforderlich.
Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?
Medizintechnikunternehmen sind über Branchenverbände wie SPECTARIS oder BVMed recherchierbar. Viele Unternehmen sind zudem in der EUDAMED-Datenbank der EU registriert. Auf Sanoliste finden Sie alle deutschen Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt mit vollständigen Kontaktdaten.
Was ist der Unterschied zwischen Klasse I, IIa, IIb und III bei Medizinprodukten?
Die Risikoklasse eines Medizinprodukts bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (niedriges Risiko): z. B. Pflaster, Brillenrahmen – oft Selbsterklärung des Herstellers ausreichend. Klasse IIa: z. B. Hörgeräte, Ultraschallgeräte – Beteiligung einer benannten Stelle erforderlich. Klasse IIb: z. B. Defibrillatoren, Beatmungsgeräte – strengere Prüfung durch benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko): z. B. Herzklappen, aktive Implantate – vollständige Prüfung der technischen und klinischen Dokumentation durch die benannte Stelle.
Was ist EUDAMED und warum ist die Datenbank wichtig?
EUDAMED (European Database on Medical Devices) ist die zentrale EU-Datenbank für Medizinprodukte. Sie enthält Informationen zu Herstellern, Produkten, Benannten Stellen, Konformitätsbescheinigungen und Vigilanzdaten. Die schrittweise Befüllung durch Hersteller ist seit Mai 2021 verpflichtend. EUDAMED verbessert die Transparenz für Behörden, Gesundheitsdienstleister und Patienten und erleichtert die Marktüberwachung. Hersteller, die ihre Produkte in der EU vermarkten, müssen als erstes Schritt einen eindeutigen Gerätekenncode (UDI – Unique Device Identifier) in der Datenbank registrieren.
Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen in Deutschland?
Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 sollten Medizintechnikunternehmen ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 implementieren, das speziell für die Medizinproduktebranche entwickelt wurde. Für IVD-Produkte gilt zusätzlich die IVDR 2017/746. Softwareprodukte (SaMD) müssen nach IEC 62304 entwickelt sein. Cybersecurity-Anforderungen gemäß IEC 81001-5-1 gewinnen zunehmend an Bedeutung, da vernetzte Medizinprodukte Hackingrisiken ausgesetzt sind. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) stellt Leitlinien für IT-Sicherheit in Medizinprodukten bereit.