Greiner & Sohn Augenprothesen und Gesichtsepithetik GmbH Adresse & Kontakt
Greiner & Sohn Augenprothesen und Gesichtsepithetik GmbH
Die Greiner & Sohn Augenprothesen und Gesichtsepithetik GmbH in Hannover (Niedersachsen) fertigt individuelle Augenprothesen und Gesichtsepithesen. Das Unternehmen versorgt Patienten nach Augenenukleation oder -eviszeration sowie Menschen mit Gesichtsdefekten. Die Tätigkeit reicht über mehrere Jahrzehnte zurück.
Leistungen und Produkte
Greiner & Sohn fertigt Glasaugenprothesen und Kunststoffaugenprothesen für oncologische, traumatische und kongenitale Indikationen. Jede Prothese wird auf den einzelnen Patienten abgestimmt. Daneben stellt das Unternehmen Gesichtsepithesen aus Silikon her, die für Nasen, Ohren und als Orbitaprothesen nach plastisch-chirurgischen Eingriffen vorgesehen sind. Verwendet werden medizinisch verträgliche Materialien. Vor der Fertigung erfolgen detaillierte Messungen und Farbanpassungen, um eine natürliche Ästhetik und einen guten Tragekomfort zu erreichen.
- Glasaugenprothesen: realistische Nachbildungen für Patienten, die eine natürliche Optik wünschen.
- Kunststoffaugenprothesen: leichtere und oft flexiblere Alternativen, ausgerichtet auf die Bedürfnisse aktiver Patienten.
- Gesichtsepithesen: angepasste Lösungen für Nasen-, Ohren- und Gesichtsteile nach chirurgischen Eingriffen.
- Regelmäßige Nachsorge: Anpassungen und Reparaturen der Prothesen.
Regulatorische Einordnung
Die Produkte von Greiner & Sohn unterliegen den Anforderungen der Medizinprodukteverordnung (MDR) der Europäischen Union. Als Hersteller stellt das Unternehmen sicher, dass die Prothesen die geltenden Standards der medizinischen Versorgung erfüllen. Die Produkte sind CE-zertifiziert und genügen damit den europäischen Sicherheits- und Gesundheitsanforderungen. Zudem hält sich das Unternehmen an die Richtlinien zur Risikominderung.
Regionale Bedeutung
Hannover ist die Landeshauptstadt von Niedersachsen und ein Standort des Gesundheitswesens in der Region. Durch die Nähe zur Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) hat Greiner & Sohn Zugang zu aktuellen medizinischen Erkenntnissen und Techniken. Häufig werden Patienten direkt von Fachärzten der MHH aus den Bereichen Augenheilkunde und Kieferchirurgie überwiesen. Diese Zusammenarbeit unterstützt den fachlichen Austausch im Bereich der Augen- und Gesichtstechnik. Daneben ist das Unternehmen Anlaufpunkt für Fachärzte und Kliniken aus dem norddeutschen Raum, die in der Augenprothesik mit Greiner & Sohn zusammenarbeiten.
Besonderheiten des Unternehmens
Greiner & Sohn verbindet handwerkliche Fertigung mit digitalen Verfahren. Das Unternehmen setzt 3D-Drucktechnologien und digitale Scanningmethoden ein, um die Präzision bei der Herstellung der Prothesen zu erhöhen. Diese Verfahren ermöglichen eine schnellere Produktion und eine höhere Passgenauigkeit, was für den Tragekomfort der Patienten relevant ist. Darüber hinaus engagiert sich Greiner & Sohn in der Aufklärung Betroffener durch Informationsveranstaltungen und Kooperationen mit Selbsthilfegruppen und trägt so zum Bewusstsein für die Folgen von Gesichts- und Augenverlusten bei.
Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Sanitätshäuser | Labore
```Häufige Fragen zu Greiner & Sohn Augenprothesen und Gesichtsepithetik GmbH
Was macht Greiner & Sohn Augenprothesen und Gesichtsepithetik GmbH?
Greiner & Sohn Augenprothesen und Gesichtsepithetik GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Hannover. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.
Wo ist Greiner & Sohn Augenprothesen und Gesichtsepithetik GmbH ansässig?
Greiner & Sohn Augenprothesen und Gesichtsepithetik GmbH hat seinen Sitz in Hannover. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.
In welchem Bereich der Medizintechnik ist Greiner & Sohn Augenprothesen und Gesichtsepithetik GmbH tätig?
Greiner & Sohn Augenprothesen und Gesichtsepithetik GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.
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Über Medizintechnik
Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.
Deutschland als Medizintechnik-Standort
Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche
Regionale Cluster und Hochburgen
Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland
Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen
Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED
Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA
Herausforderungen der Branche
Medizintechnikunternehmen gezielt finden
Was umfasst die Medizintechnik-Branche?
Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.
Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?
Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).
Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?
Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.
Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?
Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.
Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?
Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.
Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?
Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.
Was ist EUDAMED?
EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.
Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?
Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).
Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?
Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.
Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?
Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.
Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?
Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.
Relevante Fachbegriffe & Vorschriften
Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.