Petermann GmbH

Medizintechnik · Ansbach

Petermann GmbH ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Ansbach, Bayern. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Petermann GmbH Adresse & Kontakt

Telefon

Website

Öffnungszeiten

Montag bis Donnerstag: von 08:00 – 17:00 Uhr

Freitag: von 08:00 – 15:00 Uhr

Adresse

Waldweg 3
91601 Ansbach

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Petermann GmbH im Überblick

Die Petermann GmbH ist ein Medizintechnikunternehmen aus Ansbach, Bayern, das sich auf die Herstellung und den Vertrieb medizinischer Geräte und Hilfsmittel spezialisiert hat. Gegründet im Jahr 1998, hat sich das Unternehmen in der Region Mittelfranken einen Namen gemacht und setzt auf hohe Qualitätsstandards sowie innovative Lösungen in der Medizintechnik. In der heutigen Zeit ist die Petermann GmbH ein wichtiger Partner für Kliniken, Rehabilitationszentren und niedergelassene Ärzte und trägt zur Verbesserung der Patientenversorgung in der Region bei.

Leistungen und Produkte

Das Produktportfolio der Petermann GmbH umfasst eine Vielzahl von medizintechnischen Geräten, darunter chirurgische Instrumente, Diagnostikgeräte, sowie Verbrauchsmaterialien wie OP-Bedarf und sterile Produkte. Besondere Schwerpunkte liegen in den Bereichen der Wundversorgung und der Patientenmobilisation. Das Unternehmen hält sich an strenge regulatorische Vorgaben, wie die Richtlinien der Europäischen medizinischen Geräteverordnung (MDR), um höchste Sicherheits- und Qualitätsstandards zu gewährleisten.

Zusätzlich zum Produktvertrieb bietet die Petermann GmbH umfangreiche technische Service- und Wartungsleistungen für medizinische Geräte an. Dies umfasst die regelmäßige Inspektion, Kalibrierung und gegebenenfalls Reparatur der Geräte, wodurch die langfristige Funktionsfähigkeit und Sicherheit der Produkte sichergestellt wird. Die Kundenbasis besteht überwiegend aus Einrichtungen des bayerischen Gesundheitswesens in der Region Mittelfranken, was das Unternehmen zu einem regionalen Pionier in der Medizintechnik macht.

Regulatorische Einordnung

Die Petermann GmbH unterliegt den strengen Richtlinien der europäischen Medizinprodukteverordnung (MDR) und ist durch das entsprechende Benannte Unternehmen zertifiziert. Dadurch ist sichergestellt, dass alle Produkte den hohen Sicherheitsstandards entsprechen und umfassend getestet werden, bevor sie auf den Markt gelangen. Diese regulatorische Einordnung ist nicht nur gesetzlich vorgeschrieben, sondern stärkt auch das Vertrauen der Kunden in die Produkte und Dienstleistungen des Unternehmens.

Standort Ansbach / Bayern

Ansbach ist die Kreisstadt des gleichnamigen Landkreises in Mittelfranken und Sitz des Bezirksklinikums Ansbach sowie mehrerer Fachkliniken. In dieser dynamischen und wachsenden Stadt hat sich die Petermann GmbH als unverzichtbarer Partner im regionalen Gesundheitsnetzwerk etabliert. Mit einer idealen Lage zwischen Nürnberg und Augsburg ist das Unternehmen strategisch positioniert, um schnell auf die Bedürfnisse der gesundheitsorientierten Einrichtungen in der Umgebung zu reagieren.

Darüber hinaus profitiert die Petermann GmbH von einem guten Netzwerk zu lokalen Gesundheitsdienstleistern und den ständigen Austausch mit Wissenschaft und Forschung, insbesondere durch Partnerschaften mit Hochschulen und Fachinstitutionen. Dies ermöglicht es dem Unternehmen, stets auf dem neuesten Stand der Technik zu bleiben und innovative Lösungen zu entwickeln, die den Anforderungen des Gesundheitsmarktes gerecht werden.

Besonderheiten

Ein herausragendes Merkmal der Petermann GmbH ist die enge Zusammenarbeit mit den Anwendern ihrer Produkte. Kundenumfragen und Feedbackrunden sind integrale Bestandteile der Produktentwicklung. Dadurch wird sichergestellt, dass die Geräte und Hilfsmittel nicht nur den gesetzlichen Anforderungen entsprechen, sondern auch die praktischen Bedürfnisse der medizinischen Fachkräfte während der Anwendung berücksichtigen.

Zusätzlich setzt das Unternehmen auf nachhaltige Praktiken in der Herstellung und dem Vertrieb seiner Produkte. Der Einsatz umweltfreundlicher Materialien und der Fokus auf effiziente Produktionsprozesse helfen, die ökologischen Auswirkungen zu minimieren und tragen zur Verantwortung gegenüber der Umwelt bei. Dies ist besonders in der heutigen Zeit von großer Bedeutung, da immer mehr medizinische Einrichtungen Wert auf nachhaltige Lieferketten legen.

Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Medizintechnik Bayern | Sanitätshäuser Übersicht

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Häufige Fragen zu Petermann GmbH

Was macht Petermann GmbH?

Überblick über Petermann GmbH Petermann GmbH ist ein führendes und renommiertes Unternehmen, das sich auf die Bereitstellung fortschrittlicher und innovativer Lösungen für verschi

Wo befindet sich Petermann GmbH?

Petermann GmbH hat seinen Sitz in Ansbach (Bayern). Detaillierte Kontaktdaten, Adresse und Telefonnummer finden Sie auf dieser Seite.

In welchem Bereich ist Petermann GmbH tätig?

Petermann GmbH ist in der Medizintechnik-Branche tätig und bietet spezialisierte Produkte und Dienstleistungen für das deutsche Gesundheitswesen an.

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Über Medizintechnik

Medizintechnik reicht von In-vitro-Diagnostika über bildgebende Systeme und Implantate bis zu chirurgischen Instrumenten und medizinischer Software (SaMD). Geregelt ist das alles in der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Deutschland ist mit rund 36 Milliarden Euro Jahresumsatz und über 1.400 Unternehmen der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023), beschäftigt sind mehr als 150.000 Menschen. Etwa zwei Drittel der Produktion gehen in den Export. Die Cluster sitzen in Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen) und Nordrhein-Westfalen. Tuttlingen gilt weltweit als Hochburg der chirurgischen Instrumente. Im Verzeichnis: Hersteller, Händler und Zulieferer mit CE-Kennzeichen, Risikoklasse und Kontaktdaten für Einkäufer, Kliniken, Praxen und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Leitmarkt

Die deutsche Medizintechnikbranche gehört zu den stärksten der Welt. Mit einem Jahresumsatz von rund 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen ist Deutschland nach den USA und China der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der Branche beschäftigt. Deutsche Unternehmen sind führend in Bereichen wie Bildgebung, Kardiologie, Orthopädie, In-vitro-Diagnostik, Dentalmedizin und medizinischer Software. Bedeutende Standorte sind Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen), Nordrhein-Westfalen sowie das Rhein-Main-Gebiet. Tuttlingen gilt als weltweites Zentrum für chirurgische Instrumente.

MDR-Zulassung und CE-Kennzeichen für Medizinprodukte

Medizinprodukte, die in Deutschland und der EU in Verkehr gebracht werden, müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse (I, IIa, IIb oder III) ist eine Konformitätsbewertung durch eine benannte Stelle (Notified Body) erforderlich. In-vitro-Diagnostika (IVD) unterliegen zusätzlich der IVDR 2017/746. Die Marktüberwachung in Deutschland obliegt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Hersteller müssen zudem ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 vorhalten und in der EUDAMED-Datenbank registriert sein.

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Hersteller, Händler und Zulieferer der deutschen Medizintechnik liegen hier mit Profil, Standort und Kontakt vor. Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen suchen gezielt: Welcher Anbieter führt eine bestimmte Produktkategorie? Welcher Partner sitzt in der eigenen Region? Jeder Eintrag enthält Adresse, Telefon, Website und Ansprechpartner.

Innovationsfelder und Zukunftstechnologien

Die deutsche Medizintechnikbranche treibt zahlreiche Zukunftsfelder voran. KI-gestützte Diagnostik und Bildauswertung revolutionieren die Radiologie und Pathologie; Algorithmen zur Früherkennung von Krebs und Herzerkrankungen erhalten zunehmend CE-Zulassungen als Software as a Medical Device (SaMD). Robotergestützte Chirurgiesysteme, allen voran Systeme von Siemens Healthineers, Brainlab und Karl Storz, verbessern die Präzision bei komplexen Eingriffen. Minimalinvasive Technologien, implantierbare Herzschrittmacher und intelligente Prothesen mit sensorischer Rückkopplung zeigen die Bandbreite der Innovation. Point-of-Care-Diagnostik ermöglicht Schnelltests direkt in der Arztpraxis oder am Krankenbett. Telemedizin und digitale Patientenakte fördern die Vernetzung zwischen Medizinprodukt und klinischem Workflow. Das Förderprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt gezielt die Entwicklung innovativer Medizintechnikprodukte durch Kooperationen zwischen Industrie und Hochschulen.

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Instrumenten, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Deutschland ist einer der führenden Standorte weltweit.

Wie werden Medizintechnikprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung (MDR 2017/745) erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist die Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten. EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind alle deutschen Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Was unterscheidet Klasse I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I, niedriges Risiko: Pflaster, Brillenrahmen, oft genügt die Selbsterklärung des Herstellers. Klasse IIa: Hörgeräte, Ultraschallgeräte, eine Benannte Stelle muss beteiligt werden. Klasse IIb: Defibrillatoren, Beatmungsgeräte, mit strengerer Prüfung. Klasse III, höchstes Risiko: Herzklappen, aktive Implantate, vollständige Prüfung der technischen und klinischen Dokumentation durch die Benannte Stelle.

Was ist EUDAMED und warum ist die Datenbank wichtig?

EUDAMED (European Database on Medical Devices) ist die zentrale EU-Datenbank für Medizinprodukte. Sie sammelt Informationen zu Herstellern, Produkten, Benannten Stellen, Konformitätsbescheinigungen und Vigilanzdaten. Seit Mai 2021 ist die Befüllung schrittweise verpflichtend. EUDAMED schafft Transparenz für Behörden, Versorger und Patienten und erleichtert die Marktüberwachung. Hersteller müssen vor Markteintritt einen Unique Device Identifier (UDI) registrieren.

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard, eigens für die Branche entwickelt. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746. Software als Medizinprodukt (SaMD) muss nach IEC 62304 entwickelt sein. Cybersecurity gewinnt an Gewicht: vernetzte Geräte unterliegen IEC 81001-5-1, das BSI veröffentlicht Leitlinien für IT-Sicherheit in Medizinprodukten.

Zuletzt aktualisiert: 07.05.2026 · Kategorie: Medizintechnik