ORANGE Engineering Ost GmbH & Co. KG

Medizintechnik · Zwickau

ORANGE Engineering Ost GmbH & Co. KG ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Zwickau, Sachsen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

ORANGE Engineering Ost GmbH & Co. KG Adresse & Kontakt

Adresse

Gewerbestrasse 19
08115 Zwickau

Profil der ORANGE Engineering Ost GmbH & Co. KG

Die ORANGE Engineering Ost GmbH & Co. KG wurde 2005 in Zwickau, Sachsen, gegründet. Das Ingenieurbüro plant und realisiert Projekte in der Medizintechnik sowie im Krankenhausbau. Die Gründung fiel in eine Phase, in der sich Zwickau, geprägt von seiner Automobilindustrie, auch dem medizintechnischen Sektor öffnete. Das Unternehmen konzentriert sich auf die technischen Anforderungen im Gesundheitswesen und arbeitet für medizinische Einrichtungen.

Leistungen und Produkte

Das Leistungsspektrum von ORANGE Engineering richtet sich an den Gesundheitssektor. Zu den Kernleistungen zählen:

  • Technische Gebäudeausrüstung: Die Planung und Umsetzung der technischen Infrastruktur in Klinikgebäuden, einschließlich Heizungs-, Lüftungs- und Klimaanlagen, sowie Sanitärinstallation.
  • Elektroplanung: Konzepterstellung für die elektrische Versorgung von medizinischen Einrichtungen, die eine zuverlässige Energieversorgung erfordert, insbesondere zur Unterstützung kritischer medizinischer Geräte.
  • Projektmanagement: Begleitung von Klinikbauprojekten in allen Phasen, von der ersten Entwurfsplanung über die Ausschreibung bis hin zur Inbetriebnahme und Übergabe an den Kunden.
  • Beratung zur Energieoptimierung: Entwicklung von Betriebskonzepten, die ökologische und ökonomische Gesichtspunkte berücksichtigen und so zur Kostenreduktion und Effizienzsteigerung in der Energienutzung beitragen.

Im Zuge der Digitalisierung im Gesundheitswesen bietet ORANGE Engineering zudem Lösungen zur Integration digitaler Technologien in die Medizintechnik. Dazu zählen die Planung von IT-Infrastruktur und die Implementierung von Datenmanagementsystemen für den Ablauf in Kliniken und Laboren. Diese Aspekte zeigen, dass Gesundheitsdienste neben physischen auch digitale und vernetzte Lösungen erfordern.

Regulatorische Einordnung und Qualitätsstandards

Die Medizintechnik ist ein streng reguliertes Umfeld. ORANGE Engineering arbeitet gemäß den Richtlinien der DIN EN ISO 13485, die die Anforderungen an ein Qualitätssystem für die Herstellung von Medizinprodukten festlegen. Darüber hinaus sind alle Planungsprozesse an die Normen des deutschen Bau- und Gesundheitssektors angepasst. Das dient der Sicherheit der Patienten sowie der Konformität mit den gesetzlichen Vorgaben in diesem sensiblen Bereich.

Bedeutung für die Region Zwickau

Die ORANGE Engineering Ost GmbH & Co. KG ist Teil der regionalen Wirtschaftsstruktur. Mit ihrer Tätigkeit im Bereich Medizintechnik bietet sie Arbeitsplätze und arbeitet mit anderen regionalen Anbietern und Dienstleistern im Gesundheitssektor zusammen. Das in Zwickau ansässige Heinrich-Braun-Klinikum, als Hauptkrankenhaus der Region, ist ein zentraler Auftraggeber und trägt zur Vernetzung der Gesundheitsinfrastruktur bei. Über solche Projekte wirkt ORANGE Engineering an der Versorgungsqualität im Gesundheitswesen mit. Die Verbindung zwischen Planung, Bau und medizinischen Einrichtungen prägt die Entwicklung des Gesundheitssektors in Sachsen.

Weitere Medizintechnikunternehmen in der Region: Medizintechnik in Sachsen oder alle Medizintechnik in Deutschland auf Sanoliste.

Häufige Fragen zu ORANGE Engineering Ost GmbH & Co. KG

Was macht ORANGE Engineering Ost GmbH & Co. KG?

ORANGE Engineering Ost GmbH & Co. KG ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Zwickau. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist ORANGE Engineering Ost GmbH & Co. KG ansässig?

ORANGE Engineering Ost GmbH & Co. KG hat seinen Sitz in Zwickau. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist ORANGE Engineering Ost GmbH & Co. KG tätig?

ORANGE Engineering Ost GmbH & Co. KG ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Standort

Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche

Regionale Cluster und Hochburgen

Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland

Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen

Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED

Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA

Herausforderungen der Branche

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.

Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?

Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).

Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?

Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.

Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.

Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.

Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?

Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.

Was ist EUDAMED?

EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.

Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?

Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.

Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?

Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Relevante Fachbegriffe & Vorschriften

Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.

Zuletzt aktualisiert: 23.06.2026 · Kategorie: Medizintechnik