Harmonic Drive

Medizintechnik · Limburg-Weilburg

Harmonic Drive ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Limburg-Weilburg, Hessen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Harmonic Drive Adresse & Kontakt

Adresse

Hoenbergstrasse 14
65555 Limburg-Weilburg

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Harmonic Drive AG: Präzisionsgetriebe aus Hessen

Harmonic Drive aus dem Landkreis Limburg-Weilburg in Hessen stellt Präzisionsgetriebe her, die unter anderem in der Medizintechnik und Robotik eingesetzt werden. Das Wave Generator Prinzip ermöglicht spielfreie, hochpräzise Kraftübertragung in kompakten Bauformen und eignet sich damit für chirurgische Roboter, Exoskelette und Präzisionsinstrumente. Die zugrundeliegende Technologie wurde über Jahrzehnte entwickelt und verfeinert.

Leistungen und Produkte

Harmonic Drive produziert Wellgetriebe, Planetengetriebe und Antriebsmodule für diverse Industrien, darunter Robotik, Aerospace, Werkzeugmaschinen und Medizintechnik. In der Medizintechnik finden die Getriebe Anwendung in chirurgischen Robotern (z.B. bei DaVinci-ähnlichen Systemen), Endoskopen, Reha-Exoskeletten und bildgebenden Geräten. Kennzeichnend sind Präzision, Tragfähigkeit und Kompaktheit der Produkte sowie ihre Lebensdauer und ihre Funktion auch in extremen Umgebungen. Damit erfüllen die Getriebe die Anforderungen der Medizintechnik an Sicherheit und Zuverlässigkeit.

  • Wellgetriebe: Diese zeichnen sich durch eine hohe Klemmkraft und geringes Gewicht aus und eignen sich für präzise Anwendungen, in denen Platz eine entscheidende Rolle spielt.
  • Planetengetriebe: Diese Getriebe bieten ein hohes Drehmoment bei gleichzeitig geringem Platzbedarf und werden häufig in der Automatisierungstechnik eingesetzt.
  • Antriebsmodule: Diese integrierten Lösungen kombinieren Motoren mit Getrieben und Sensoren zu einer vollständigen Antriebseinheit für anspruchsvolle Anwendungen.

Regulatorische Einordnung und Qualitätsstandards

Die Produkte von Harmonic Drive sind nach ISO 9001 und ISO 13485 zertifiziert und entsprechen damit den internationalen Standards für Qualitätsmanagement sowie den Anforderungen der Medizintechnik. Im Rahmen dieser Zertifizierungen durchlaufen die Produkte definierte Tests. Die Produktentwicklung ist zudem mit den Vorgaben der Medizinprodukteverordnung (MDR) und der Richtlinie über aktive implantierbare medizinische Geräte (AIMDD) abgestimmt, sodass die gesetzlichen Anforderungen erfüllt werden.

Regionale Bedeutung

Der Landkreis Limburg-Weilburg liegt in Mittelhessen an der Lahn, zwischen Frankfurt und Koblenz. Über die A3 und A45 ist der Standort an die deutschen Industriezentren angebunden. Das erleichtert die Anbindung für Lieferketten und Kunden sowie die Zusammenarbeit mit anderen Unternehmen in der Region. Harmonic Drive pflegt Partnerschaften mit Hochschulen und Forschungseinrichtungen und engagiert sich in lokalen Ausbildungs- und Forschungsinitiativen.

Besonderheiten der Harmonic Drive AG

Harmonic Drive investiert kontinuierlich in Forschung und Entwicklung und arbeitet an Lösungen für die Anforderungen der Medizintechnik. Daneben setzt das Unternehmen auf eine nachhaltige Produktion und reduzierte Umweltauswirkungen. Engineering, lokale Präsenz sowie der Fokus auf Qualität und Weiterentwicklung prägen die Position des Unternehmens im Markt für Präzisionsantriebe.

Weitere Medizintechnikunternehmen in der Region: Medizintechnik in Hessen oder alle Medizintechnik in Deutschland auf Sanoliste.

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Häufige Fragen zu Harmonic Drive

Was macht Harmonic Drive?

Harmonic Drive ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Limburg-Weilburg. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist Harmonic Drive ansässig?

Harmonic Drive hat seinen Sitz in Limburg-Weilburg. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist Harmonic Drive tätig?

Harmonic Drive ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Standort

Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche

Regionale Cluster und Hochburgen

Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland

Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen

Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED

Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA

Herausforderungen der Branche

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.

Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?

Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).

Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?

Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.

Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.

Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.

Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?

Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.

Was ist EUDAMED?

EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.

Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?

Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.

Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?

Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Relevante Fachbegriffe & Vorschriften

Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.

Zuletzt aktualisiert: 23.06.2026 · Kategorie: Medizintechnik