Ortho Select GmbH Adresse & Kontakt
Ortho Select GmbH im Überblick
Die Ortho Select GmbH aus Tuttlingen in Baden-Württemberg ist ein innovativer Hersteller und Händler von orthopädischen Implantaten und Instrumenten. Gegründet vor über zwei Jahrzehnten, hat das Unternehmen seine Expertise kontinuierlich ausgebaut und ist nun international anerkannt für die Entwicklung und den Vertrieb von Implantat-Systemen für den Knie-, Hüft- und Schultergelenkersatz. Die Produkte finden Anwendung in orthopädischen Kliniken und Gelenkzentren auf der ganzen Welt, wo sie Patienten mit modernen und bewährten Lösungen zur Seite stehen.
Leistungen und Produkte
Ortho Select bietet ein breites Sortiment an Totalendoprothesen, die speziell für Knie (TKA), Hüfte (THA) und Schulter entwickelt wurden. Das dazugehörige Instrumentarium beinhaltet alles, was Chirurgen benötigen, um präzise Eingriffe durchzuführen. Das Unternehmen hat sich besonders auf kosteneffiziente Implantat-Lösungen spezialisiert, die sich besonders für mittlere und kleinere Orthopädie-Kliniken eignen. Dies ermöglicht es diesen Einrichtungen, hochwertige Produkte anzubieten, ohne hohe Investitionen tätigen zu müssen.
Ebenfalls relevant ist die OEM-Fertigung, die Ortho Select für internationale Distributoren anbietet. Durch die Herstellung von Produkten unter verschiedenen Marken hat das Unternehmen starke Partnerschaften weltweit aufgebaut und damit seine Präsenz auf internationalen Märkten gestärkt. Diese Flexibilität in der Produktion sowie die Berücksichtigung strenger internationaler Qualitätsstandards ermöglichen es Ortho Select, Produkte zu liefern, die sowohl innovativ als auch patientensicher sind.
Regulatorische Einordnung
Alle Produkte der Ortho Select GmbH unterliegen strengen regulatorischen Vorgaben. Das Unternehmen arbeitet gemäß den Richtlinien der Europäischen Union für Medizinprodukte (MDR) und besitzt die erforderlichen Zulassungen für den europäischen Markt. Zudem werden die Implantate in Übereinstimmung mit den internationalen Normen ISO 13485 und ISO 14644 hergestellt, die für Qualität und Reinheit in der Medizintechnik entscheidend sind. Die kontinuierliche Weiterbildung der Mitarbeiter im Hinblick auf regulatorische Änderungen und Qualitätssicherungsprozesse ist ein fester Bestandteil der Unternehmenskultur, um stets den höchsten Standards gerecht zu werden.
Standort Tuttlingen / Baden-Württemberg
Tuttlingen hat sich als bedeutender Standort in der Medizintechnik etabliert, insbesondere für chirurgische Instrumente. Die Ortho Select GmbH hat in diesem innovativen Cluster eine zentrale Rolle eingenommen und sich als Implantat-Spezialist positioniert. Die geografische Lage der Stadt ermöglicht eine enge Zusammenarbeit mit zahlreichen Zulieferern, die Titan- und CoCr-Materialien bereitstellen, sowie mit spezialisierten Lohnherstellern. Diese branchennahe Vernetzung fördert nicht nur Effizienz und Kosteneffektivität, sondern auch innovative Entwicklungen und Produktverbesserungen.
Ortho Select trägt zur regionalen Wirtschaft bei und ist ein wichtiger Arbeitgeber in Tuttlingen und Umgebung. Das Unternehmen engagiert sich zudem für die Förderung des Medizintechnik-Nachwuchses, indem es Ausbildungsplätze anbietet und Kooperationen mit Hochschulen sowie Forschungseinrichtungen pflegt. Diese Synergien stärken nicht nur die Innovationskraft des Unternehmens, sondern auch die Wettbewerbsfähigkeit des Standortes Tuttlingen im internationalen Markt.
Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Lohnhersteller | Pharmaunternehmen
```Häufige Fragen zu Ortho Select GmbH
Was macht Ortho Select GmbH?
Ortho Select GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Tuttlingen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.
Wo ist Ortho Select GmbH ansässig?
Ortho Select GmbH hat seinen Sitz in Tuttlingen. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.
In welchem Bereich der Medizintechnik ist Ortho Select GmbH tätig?
Ortho Select GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.
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Über Medizintechnik
Medizintechnikunternehmen entwickeln, produzieren und vertreiben Medizinprodukte im Sinne der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 – von In-vitro-Diagnostika und bildgebenden Systemen über Implantate und chirurgische Instrumente bis zu medizinischer Software (SaMD). Deutschland ist mit einem Jahresumsatz von ca. 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der deutschen Medizintechnikbranche beschäftigt; rund zwei Drittel aller Produkte gehen in den Export. Bedeutende Cluster befinden sich in Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen) und Nordrhein-Westfalen. Tuttlingen gilt weltweit als Zentrum für chirurgische Instrumente. Hersteller, Händler und Zulieferer aus der gesamten deutschen Medizintechnikbranche sind hier mit CE-Kennzeichen, Risikoklasse und vollständigen Kontaktdaten für Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen erfasst.
Deutschland als Medizintechnik-Leitmarkt
Die deutsche Medizintechnikbranche gehört zu den stärksten der Welt. Mit einem Jahresumsatz von rund 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen ist Deutschland nach den USA und China der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der Branche beschäftigt. Deutsche Unternehmen sind führend in Bereichen wie Bildgebung, Kardiologie, Orthopädie, In-vitro-Diagnostik, Dentalmedizin und medizinischer Software. Bedeutende Standorte sind Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen), Nordrhein-Westfalen sowie das Rhein-Main-Gebiet. Tuttlingen gilt als weltweites Zentrum für chirurgische Instrumente.
MDR-Zulassung und CE-Kennzeichen für Medizinprodukte
Medizinprodukte, die in Deutschland und der EU in Verkehr gebracht werden, müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse (I, IIa, IIb oder III) ist eine Konformitätsbewertung durch eine benannte Stelle (Notified Body) erforderlich. In-vitro-Diagnostika (IVD) unterliegen zusätzlich der IVDR 2017/746. Die Marktüberwachung in Deutschland obliegt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Hersteller müssen zudem ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 vorhalten und in der EUDAMED-Datenbank registriert sein.
Medizintechnikunternehmen gezielt finden
Sanoliste erfasst Hersteller, Händler und Zulieferer aus der gesamten deutschen Medizintechnikbranche. Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen können gezielt suchen: Welche Unternehmen bieten CE-zertifizierte Produkte in einer bestimmten Kategorie an? Wo ist der nächste Medizintechnikpartner in meiner Region? Alle Einträge enthalten Adresse, Telefonnummer, Website und Ansprechpartner.
Innovationsfelder und Zukunftstechnologien
Die deutsche Medizintechnikbranche treibt zahlreiche Zukunftsfelder voran. KI-gestützte Diagnostik und Bildauswertung revolutionieren die Radiologie und Pathologie; Algorithmen zur Früherkennung von Krebs und Herzerkrankungen erhalten zunehmend CE-Zulassungen als Software as a Medical Device (SaMD). Robotergestützte Chirurgiesysteme – allen voran Systeme von Siemens Healthineers, Brainlab und Karl Storz – verbessern die Präzision bei komplexen Eingriffen. Minimalinvasive Technologien, implantierbare Herzschrittmacher und intelligente Prothesen mit sensorischer Rückkopplung zeigen die Bandbreite der Innovation. Point-of-Care-Diagnostik ermöglicht Schnelltests direkt in der Arztpraxis oder am Krankenbett. Telemedizin und digitale Patientenakte fördern die Vernetzung zwischen Medizinprodukt und klinischem Workflow. Das Förderprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt gezielt die Entwicklung innovativer Medizintechnikprodukte durch Kooperationen zwischen Industrie und Hochschulen.
Was umfasst die Medizintechnik-Branche?
Die Medizintechnik umfasst die Entwicklung, Herstellung und den Vertrieb von medizinischen Geräten, Instrumenten, Software und Zubehör, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten eingesetzt werden. Deutschland ist einer der führenden Medizintechnik-Standorte weltweit.
Wie werden Medizintechnikprodukte in Deutschland zugelassen?
Medizinprodukte in Deutschland und der EU müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung (MDR 2017/745) erfüllen und mit dem CE-Kennzeichen versehen sein. Je nach Risikoklasse sind Konformitätsbewertungen durch benannte Stellen erforderlich.
Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?
Medizintechnikunternehmen sind über Branchenverbände wie SPECTARIS oder BVMed recherchierbar. Viele Unternehmen sind zudem in der EUDAMED-Datenbank der EU registriert. Auf Sanoliste finden Sie alle deutschen Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt mit vollständigen Kontaktdaten.
Was ist der Unterschied zwischen Klasse I, IIa, IIb und III bei Medizinprodukten?
Die Risikoklasse eines Medizinprodukts bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (niedriges Risiko): z. B. Pflaster, Brillenrahmen – oft Selbsterklärung des Herstellers ausreichend. Klasse IIa: z. B. Hörgeräte, Ultraschallgeräte – Beteiligung einer benannten Stelle erforderlich. Klasse IIb: z. B. Defibrillatoren, Beatmungsgeräte – strengere Prüfung durch benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko): z. B. Herzklappen, aktive Implantate – vollständige Prüfung der technischen und klinischen Dokumentation durch die benannte Stelle.
Was ist EUDAMED und warum ist die Datenbank wichtig?
EUDAMED (European Database on Medical Devices) ist die zentrale EU-Datenbank für Medizinprodukte. Sie enthält Informationen zu Herstellern, Produkten, Benannten Stellen, Konformitätsbescheinigungen und Vigilanzdaten. Die schrittweise Befüllung durch Hersteller ist seit Mai 2021 verpflichtend. EUDAMED verbessert die Transparenz für Behörden, Gesundheitsdienstleister und Patienten und erleichtert die Marktüberwachung. Hersteller, die ihre Produkte in der EU vermarkten, müssen als erstes Schritt einen eindeutigen Gerätekenncode (UDI – Unique Device Identifier) in der Datenbank registrieren.
Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen in Deutschland?
Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 sollten Medizintechnikunternehmen ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 implementieren, das speziell für die Medizinproduktebranche entwickelt wurde. Für IVD-Produkte gilt zusätzlich die IVDR 2017/746. Softwareprodukte (SaMD) müssen nach IEC 62304 entwickelt sein. Cybersecurity-Anforderungen gemäß IEC 81001-5-1 gewinnen zunehmend an Bedeutung, da vernetzte Medizinprodukte Hackingrisiken ausgesetzt sind. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) stellt Leitlinien für IT-Sicherheit in Medizinprodukten bereit.