PrismaPlus GmbH

Medizintechnik · Sömmerda

PrismaPlus GmbH ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Sömmerda, Thüringen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

PrismaPlus GmbH Adresse & Kontakt

Adresse

Unterm Ringelberg 1
99189 Sömmerda

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PrismaPlus GmbH: Profil

Die PrismaPlus GmbH mit Sitz in Sömmerda in Thüringen stellt optische Komponenten und Prismen für Medizintechnik und Industrie her. Der Schwerpunkt liegt auf Glaspräzisionsteilen wie Prismen, Linsen und Spiegeln für Anwendungen wie Endoskope, Operationsmikroskope und Lasersysteme. Neben der Fertigung optischer Elemente liefert das Unternehmen kundenspezifische Produkte nach individuellen Vorgaben.

Leistungen und Produkte

PrismaPlus fertigt optische Produkte nach den Vorgaben der Kunden. Zu den Kernkompetenzen des Unternehmens zählt die Herstellung von:

  • Prismen: Präzise Kanten und Oberflächenveredelungen für hohe Lichtdurchlässigkeit, eingesetzt in einer Vielzahl medizinischer Geräte.
  • Linsen: Kundenspezifische Linsensysteme, die durch Vergütungstechniken auf hohe Lichtausbeute ausgelegt sind.
  • Spiegel: Hochreflektierende Spiegel, die vor allem in bildgebenden Diagnoseverfahren Anwendung finden.

Diese Produkte werden in starren Endoskopen und Operationsleuchten sowie in diagnostischen Bildgebungssystemen wie der Magnetresonanztomographie (MRT) und der Computertomographie (CT) eingesetzt. PrismaPlus arbeitet mit Endoskopie-Herstellern und Optik-Systemintegratoren zusammen. Darüber hinaus erfüllt PrismaPlus die für die Herstellung medizintechnischer Produkte relevanten ISO-Normen.

Regulatorische Einordnung

PrismaPlus ist nach den Richtlinien der Medical Device Regulation (MDR) der Europäischen Union zertifiziert. Die Auflagen der MDR stellen sicher, dass die Produkte den Anforderungen der klinischen Anwendung entsprechen. Das Unternehmen unterliegt zudem der DIN EN ISO 13485, die die Qualitätssicherung in der Medizinprodukteindustrie regelt. Diese Zertifizierungen bilden die Grundlage für die Produktqualität.

Standort Sömmerda / Thüringen

Sömmerda hat eine lange Tradition in der Feinmechanik und Optik. Die Region knüpft an ihre Geschichte in der Rüstungs- und Präzisionsindustrie an, die die Grundlage für viele heutige Technologien bildete. Die Nähe zu Jena, einem Zentrum der deutschen Optik mit Unternehmen wie Carl Zeiss und SCHOTT, unterstützt die Position von PrismaPlus in der optischen Präzisionsfertigung. Die Lage erleichtert den Austausch von Technologien, Fachwissen und Ressourcen für die Weiterentwicklung der Produkte.

Besonderheiten von PrismaPlus

Ein Merkmal von PrismaPlus ist der Schwerpunkt auf Forschung und Entwicklung. Das Unternehmen arbeitet an der Verbesserung der Fertigungstechniken und an der Entwicklung neuer Materialien, um den Anforderungen der Medizintechnik zu entsprechen. PrismaPlus beschäftigt ein Team aus Ingenieuren und Wissenschaftlern, die an Lösungen in den Bereichen Optik und Bildgebung arbeiten. Diese Verbindung aus technischer Expertise und Entwicklungsarbeit prägt die Ausrichtung des Unternehmens in der Medizintechnik.

Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Lohnhersteller | Labore

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Häufige Fragen zu PrismaPlus GmbH

Was macht PrismaPlus GmbH?

PrismaPlus GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Sömmerda. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist PrismaPlus GmbH ansässig?

PrismaPlus GmbH hat seinen Sitz in Sömmerda. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist PrismaPlus GmbH tätig?

PrismaPlus GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Standort

Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche

Regionale Cluster und Hochburgen

Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland

Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen

Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED

Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA

Herausforderungen der Branche

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.

Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?

Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).

Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?

Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.

Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.

Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.

Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?

Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.

Was ist EUDAMED?

EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.

Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?

Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.

Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?

Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Relevante Fachbegriffe & Vorschriften

Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.

Zuletzt aktualisiert: 22.06.2026 · Kategorie: Medizintechnik