Knorre & Molder Medizintechnik GmbH

Medizintechnik · Sömmerda

Knorre & Molder Medizintechnik GmbH ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Sömmerda, Thüringen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Knorre & Molder Medizintechnik GmbH Adresse & Kontakt

Adresse

Fichtenweg 41
99198 Sömmerda

Profil der Knorre & Molder Medizintechnik GmbH

Die Knorre & Molder Medizintechnik GmbH wurde im Jahr 2003 gegründet und ist im Bereich Medizintechnik-Service und Gerätewartung tätig. Das familiengeführte Unternehmen mit Sitz in Sömmerda, Thüringen, betreut Kunden individuell und arbeitet eng mit klinischen Einrichtungen und Arztpraxen in Mittelthüringen zusammen. Ziel ist, dass medizinische Geräte einsatzbereit und entsprechend den geltenden Sicherheitsstandards gewartet sind.

Leistungen und Produkte

Das Leistungsspektrum von Knorre & Molder umfasst sicherheitstechnische Kontrollen und die Wartung von medizintechnischen Geräten sowie die Durchführung von STK-Prüfungen (Sicherheits-Technische Kontrollen). Diese Prüfungen sind gesetzlich vorgeschrieben und stellen sicher, dass medizinische Geräte die erforderlichen Sicherheitsanforderungen erfüllen. Daneben bietet das Unternehmen Reparaturservices mit Zugang zu Ersatzteilen an, um Ausfallzeiten für Kliniken und Arztpraxen zu verringern.

Zum Angebot gehört außerdem die Beratung bei der Beschaffung neuer Medizintechniksysteme. Das Unternehmen unterstützt Kunden bei der Auswahl von Geräten, die den Anforderungen der jeweiligen Einrichtung entsprechen. Grundlage ist eine Analyse der Bedürfnisse und des vorhandenen Equipments, auf deren Basis passende Lösungen vorgeschlagen werden.

Ergänzend zu Prüfungen und Reparaturen führt Knorre & Molder Schulungen für medizinisches Personal durch, die den sicheren und effizienten Umgang mit den Geräten vermitteln. Die Schulungen erweitern die Kenntnisse der Mitarbeiter und unterstützen die Sicherheit in der Patientenversorgung.

Standort Sömmerda / Thüringen

Sömmerda liegt in Mittelthüringen zwischen Erfurt und Weimar. Die Nähe zu medizinischen Einrichtungen wie dem Helios Klinikum Erfurt und den Universitätskliniken Jena ermöglicht Knorre & Molder regionale Kooperationen und einen stabilen Kundenstamm. Die Konzentration auf Gesundheitsdienstleister in der Region erlaubt es dem Unternehmen, zeitnah und flexibel auf Kundenanfragen zu reagieren.

Durch die regionale Verankerung ist Knorre & Molder in die Gesundheitsversorgung in Thüringen eingebunden. Die medizinische Versorgung wirkt sich auf die Lebensqualität der Bevölkerung aus, und die Dienstleistungen des Unternehmens tragen zur Einhaltung der Standards in der Medizintechnik bei.

Das Unternehmen trägt in seiner Region dazu bei, die Funktionsfähigkeit und Sicherheit medizintechnischer Geräte zu erhöhen. Dies wirkt sich auf die jeweiligen Einrichtungen und auf die Patientenversorgung aus. Über die Teilnahme an regionalen Gesundheitsinitiativen und Netzwerktreffen beteiligt sich Knorre & Molder zudem an der Entwicklung der Medizintechnikbranche in Thüringen.

Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Pharmaunternehmen | Labore

Häufige Fragen zu Knorre & Molder Medizintechnik GmbH

Was macht Knorre & Molder Medizintechnik GmbH?

Knorre & Molder Medizintechnik GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Sömmerda. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist Knorre & Molder Medizintechnik GmbH ansässig?

Knorre & Molder Medizintechnik GmbH hat seinen Sitz in Sömmerda. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist Knorre & Molder Medizintechnik GmbH tätig?

Knorre & Molder Medizintechnik GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Standort

Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche

Regionale Cluster und Hochburgen

Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland

Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen

Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED

Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA

Herausforderungen der Branche

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.

Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?

Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).

Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?

Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.

Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.

Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.

Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?

Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.

Was ist EUDAMED?

EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.

Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?

Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.

Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?

Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Relevante Fachbegriffe & Vorschriften

Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.

Zuletzt aktualisiert: 23.06.2026 · Kategorie: Medizintechnik