ORALIA medical GmbH Adresse & Kontakt
ORALIA medical GmbH aus Konstanz
Die ORALIA medical GmbH mit Sitz in Konstanz entwickelt Medizintechnik für die orale Gesundheit. Der Standort am Bodensee dient dem Unternehmen als Ausgangspunkt für den Vertrieb auf nationalen und internationalen Märkten. Der Name ORALIA verweist auf den Tätigkeitsschwerpunkt in der oralen Medizin, insbesondere in der Zahnmedizin und der Mund-Rachen-Diagnostik. In Zusammenarbeit mit medizinischen und wissenschaftlichen Institutionen arbeitet das Unternehmen an der Weiterentwicklung seiner Produkte.
Leistungen und Produkte
Das Portfolio von ORALIA medical umfasst Diagnostik- und Behandlungstechnologien für die orale Gesundheit. Zu den Hauptprodukten gehören:
- Dentalröntgen- und Bildgebungsgeräte: Systeme zur bildlichen Darstellung von Zähnen und Kieferstrukturen als Grundlage für die Diagnose.
- Implantatsysteme: Lösungen zur Zahnimplantation auf Basis biokompatibler Materialien.
- Instrumente und Geräte für die Oralchirurgie: Werkzeuge für chirurgische Eingriffe.
- Praxishardware und Softwarelösungen: Digitale Werkzeuge zur Patientenverwaltung und zur Workflow-Gestaltung in Zahnarztpraxen.
Das Unternehmen tritt sowohl als Hersteller als auch als Vertriebspartner auf. Neben dem Verkauf der Produkte bietet ORALIA medical Beratung und Schulungen für Zahnärzte, Oralchirurgen und Fachkräfte in Kliniken an. Die Schulungen unterstützen die Anwender bei der Einführung der Geräte in den Praxisalltag.
Regulatorische Einordnung
Die Produkte von ORALIA medical unterliegen den Anforderungen der europäischen Medizinprodukteverordnung (MDR). Jedes Produkt durchläuft Prüfprozesse, um die Sicherheits- und Qualitätsanforderungen zu erfüllen. Das Unternehmen ist nach ISO 13485 zertifiziert, was das Qualitätsmanagementsystem im Bereich Medizintechnik betrifft. Diese Zertifizierung ist eine Voraussetzung für die Zulassung der Produkte auf internationalen Märkten.
Regionale Bedeutung
Konstanz ist Teil der Bioregion Bodensee, eines Netzwerks von Unternehmen und Forschungseinrichtungen mit Schwerpunkt auf biomedizinischen Technologien. Dieses Umfeld ermöglicht den Austausch zwischen Institutionen und Industrie. Die Nähe zur Schweiz und zu Österreich eröffnet zusätzlich Zugang zu weiteren Märkten. Über die Vernetzung mit Hochschulen und Forschungsinstituten in der Region, etwa der Universität Konstanz, hält ORALIA Kontakt zu aktuellen Entwicklungen in der Medizintechnik.
Besonderheiten und Zukunftsperspektiven
ORALIA medical befasst sich neben der Produktion auch mit Forschung und Entwicklung in der Oralmedizin. Das Unternehmen investiert in Lösungen für unterschiedliche Aspekte der Mundgesundheit. Der Aufbau eines eigenen Labors zur Produktforschung und -entwicklung ist ein weiterer Schritt in diese Richtung.
Über Kooperationen mit anderen Medizintechnik-Unternehmen sowie Start-ups im Bereich Health-Tech will ORALIA medical seine Marktposition ausbauen. Außerdem arbeitet das Unternehmen an der Integration digitaler Lösungen, beispielsweise im Bereich Tele-Dentistry, um auf veränderte Anforderungen von Patienten und Gesundheitsdienstleistern zu reagieren.
Weitere Medizintechnikunternehmen in der Region: Medizintechnik in Baden-Württemberg oder alle Medizintechnik in Deutschland auf Sanoliste.
```Häufige Fragen zu ORALIA medical GmbH
Was macht ORALIA medical GmbH?
Überblick über ORALIA medical GmbH Die ORALIA medical GmbH ist ein medizinisches Versorgungsunternehmen, das sich auf die Bereitstellung qualitativ hochwertiger medizinischer Prod
Wo befindet sich ORALIA medical GmbH?
ORALIA medical GmbH hat seinen Sitz in Konstanz (Baden-Württemberg). Detaillierte Kontaktdaten, Adresse und Telefonnummer finden Sie auf dieser Seite.
In welchem Bereich ist ORALIA medical GmbH tätig?
ORALIA medical GmbH ist in der Medizintechnik-Branche tätig und bietet spezialisierte Produkte und Dienstleistungen für das deutsche Gesundheitswesen an.
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Medizintechnik nach Standort
Über Medizintechnik
Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.
Deutschland als Medizintechnik-Standort
Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche
Regionale Cluster und Hochburgen
Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland
Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen
Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED
Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA
Herausforderungen der Branche
Medizintechnikunternehmen gezielt finden
Was umfasst die Medizintechnik-Branche?
Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.
Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?
Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).
Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?
Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.
Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?
Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.
Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?
Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.
Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?
Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.
Was ist EUDAMED?
EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.
Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?
Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).
Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?
Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.
Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?
Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.
Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?
Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.
Relevante Fachbegriffe & Vorschriften
Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.