Jürgen Puppe GmbH

Medizintechnik · Anhalt-Bitterfeld

Jürgen Puppe GmbH ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Anhalt-Bitterfeld, Sachsen-Anhalt. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Jürgen Puppe GmbH Adresse & Kontakt

Telefon

Website

Öffnungszeiten

Montag: 10:00 Uhr - 12:30 Uhr

Dienstag: 10:00 Uhr - 12:30 Uhr

Mittwoch: 10:00 Uhr - 12:30 Uhr

Donnerstag: 10:00 Uhr - 12:30 Uhr

Freitag: 09:00 Uhr - 12:00 Uhr

Adresse

Coswiger Strasse 18
39261 Anhalt-Bitterfeld

Jürgen Puppe GmbH im Überblick

Die Jürgen Puppe GmbH wurde 2004 gegründet und hat sich in der Region Anhalt-Bitterfeld, Sachsen-Anhalt, als kompetenter Anbieter von medizinischen Hilfsmitteln und Pflegeprodukten etabliert. Mit einem klaren Fokus auf die Bedürfnisse von älteren und pflegebedürftigen Menschen bietet das Unternehmen individuelle Lösungen zur Verbesserung der Lebensqualität seiner Kunden. Im Laufe der Jahre hat sich das Unternehmen nicht nur einen Namen in der Region gemacht, sondern spielt auch eine bedeutende Rolle im Gesundheitswesen Sachsen-Anhalts durch die enge Zusammenarbeit mit Pflegeeinrichtungen, Ärzten und Therapeuten.

Leistungen und Produkte

Das Sortiment der Jürgen Puppe GmbH umfasst eine Vielzahl von hochwertigen Produkten, die speziell auf die Bedürfnisse von Patienten und Pflegepersonal abgestimmt sind. Zu den Hauptprodukten zählen:

  • Rollstühle: Das Unternehmen bietet sowohl manuelle als auch elektrische Rollstühle an, die sich durch ihre Benutzerfreundlichkeit und Robustheit auszeichnen.
  • Rollatoren: Die Rollatoren sind in verschiedenen Ausführungen erhältlich und wurden entwickelt, um die Mobilität im Alltag zu erleichtern und den Patienten ein Gefühl von Sicherheit zu geben.
  • Pflegebetten: Diese Betten sind verstellbar und sorgen für Komfort und eine ergonomische Unterstützung, was besonders wichtig für die Pflege zu Hause oder in Einrichtungen ist.
  • Sanitätsbedarf: Dazu gehören eine breite Palette von Produkten wie Inkontinenzmaterialien, Bandagen und Kompressionsstrümpfe, die alle darauf abzielen, den Heilungsprozess zu unterstützen und die Lebensqualität zu verbessern.

Ein weiteres wichtiges Standbein der Jürgen Puppe GmbH ist die Beratung von Patienten und Angehörigen bei der Auswahl geeigneter Hilfsmittel. Hierbei werden individuelle Lösungen erarbeitet, die sowohl praktischen als auch finanziellen Aspekten gerecht werden. Das Unternehmen übernimmt zudem die komplette Abrechnung mit Pflegekassen und Krankenkassen, was den Bürokratieaufwand für die Kunden erheblich reduziert.

Regulatorische Einordnung und Qualitätssicherung

Die Jürgen Puppe GmbH arbeitet gemäß den strengen Richtlinien der Medizintechnikverordnung (MDR) und erfüllt alle gesetzlichen Anforderungen für den Vertrieb von Medizinprodukten. Jedes Produkt durchläuft einen umfassenden Qualitätsprüfungsprozess, um sicherzustellen, dass es den hohen Standards der medizinischen Versorgung entspricht. Das Unternehmen legt großen Wert auf die Schulung seiner Mitarbeiter in Bezug auf die neuesten regulatorischen Änderungen und Produktinnovationen, um sicherzustellen, dass die Kunden stets die bestmögliche Beratung und Produkte erhalten.

Bedeutung für die Region

Die Jürgen Puppe GmbH hat sich nicht nur als Anbieter von medizinischen Hilfsmitteln etabliert, sondern spielt auch eine entscheidende Rolle in der regionalen Gesundheitsversorgung. Durch die enge Zusammenarbeit mit lokalen Pflegeeinrichtungen und Ärzten trägt das Unternehmen zur Verbesserung der Versorgungsstruktur in Anhalt-Bitterfeld bei. Diese Kooperationen ermöglichen es, maßgeschneiderte Lösungen anzubieten, die auf die spezifischen Bedürfnisse der Bevölkerung abgestimmt sind. Zudem schafft die Jürgen Puppe GmbH Arbeitsplätze in der Region und unterstützt lokale Initiativen zur Gesundheitsförderung.

Insgesamt ist die Jürgen Puppe GmbH ein wichtiger Partner für die Gesundheitsversorgung in Sachsen-Anhalt, der sich durch Qualität, Kundenorientierung und ein tiefes Verständnis für die Bedürfnisse von Patienten und Pflegekräften auszeichnet.

Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Sanitätshäuser | Pflegeheime

Häufige Fragen zu Jürgen Puppe GmbH

Was macht Jürgen Puppe GmbH?

Jürgen Puppe GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Anhalt-Bitterfeld. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist Jürgen Puppe GmbH ansässig?

Jürgen Puppe GmbH hat seinen Sitz in Anhalt-Bitterfeld. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist Jürgen Puppe GmbH tätig?

Jürgen Puppe GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

✓ Profil vollständig ☎ Telefon 🌐 Website Logo

Über Medizintechnik

Medizintechnikunternehmen entwickeln, produzieren und vertreiben Medizinprodukte im Sinne der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 – von In-vitro-Diagnostika und bildgebenden Systemen über Implantate und chirurgische Instrumente bis zu medizinischer Software (SaMD). Deutschland ist mit einem Jahresumsatz von ca. 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der deutschen Medizintechnikbranche beschäftigt; rund zwei Drittel aller Produkte gehen in den Export. Bedeutende Cluster befinden sich in Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen) und Nordrhein-Westfalen. Tuttlingen gilt weltweit als Zentrum für chirurgische Instrumente. Hersteller, Händler und Zulieferer aus der gesamten deutschen Medizintechnikbranche sind hier mit CE-Kennzeichen, Risikoklasse und vollständigen Kontaktdaten für Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen erfasst.

Deutschland als Medizintechnik-Leitmarkt

Die deutsche Medizintechnikbranche gehört zu den stärksten der Welt. Mit einem Jahresumsatz von rund 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen ist Deutschland nach den USA und China der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der Branche beschäftigt. Deutsche Unternehmen sind führend in Bereichen wie Bildgebung, Kardiologie, Orthopädie, In-vitro-Diagnostik, Dentalmedizin und medizinischer Software. Bedeutende Standorte sind Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen), Nordrhein-Westfalen sowie das Rhein-Main-Gebiet. Tuttlingen gilt als weltweites Zentrum für chirurgische Instrumente.

MDR-Zulassung und CE-Kennzeichen für Medizinprodukte

Medizinprodukte, die in Deutschland und der EU in Verkehr gebracht werden, müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse (I, IIa, IIb oder III) ist eine Konformitätsbewertung durch eine benannte Stelle (Notified Body) erforderlich. In-vitro-Diagnostika (IVD) unterliegen zusätzlich der IVDR 2017/746. Die Marktüberwachung in Deutschland obliegt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Hersteller müssen zudem ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 vorhalten und in der EUDAMED-Datenbank registriert sein.

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Sanoliste erfasst Hersteller, Händler und Zulieferer aus der gesamten deutschen Medizintechnikbranche. Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen können gezielt suchen: Welche Unternehmen bieten CE-zertifizierte Produkte in einer bestimmten Kategorie an? Wo ist der nächste Medizintechnikpartner in meiner Region? Alle Einträge enthalten Adresse, Telefonnummer, Website und Ansprechpartner.

Innovationsfelder und Zukunftstechnologien

Die deutsche Medizintechnikbranche treibt zahlreiche Zukunftsfelder voran. KI-gestützte Diagnostik und Bildauswertung revolutionieren die Radiologie und Pathologie; Algorithmen zur Früherkennung von Krebs und Herzerkrankungen erhalten zunehmend CE-Zulassungen als Software as a Medical Device (SaMD). Robotergestützte Chirurgiesysteme – allen voran Systeme von Siemens Healthineers, Brainlab und Karl Storz – verbessern die Präzision bei komplexen Eingriffen. Minimalinvasive Technologien, implantierbare Herzschrittmacher und intelligente Prothesen mit sensorischer Rückkopplung zeigen die Bandbreite der Innovation. Point-of-Care-Diagnostik ermöglicht Schnelltests direkt in der Arztpraxis oder am Krankenbett. Telemedizin und digitale Patientenakte fördern die Vernetzung zwischen Medizinprodukt und klinischem Workflow. Das Förderprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt gezielt die Entwicklung innovativer Medizintechnikprodukte durch Kooperationen zwischen Industrie und Hochschulen.

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Die Medizintechnik umfasst die Entwicklung, Herstellung und den Vertrieb von medizinischen Geräten, Instrumenten, Software und Zubehör, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten eingesetzt werden. Deutschland ist einer der führenden Medizintechnik-Standorte weltweit.

Wie werden Medizintechnikprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte in Deutschland und der EU müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung (MDR 2017/745) erfüllen und mit dem CE-Kennzeichen versehen sein. Je nach Risikoklasse sind Konformitätsbewertungen durch benannte Stellen erforderlich.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Medizintechnikunternehmen sind über Branchenverbände wie SPECTARIS oder BVMed recherchierbar. Viele Unternehmen sind zudem in der EUDAMED-Datenbank der EU registriert. Auf Sanoliste finden Sie alle deutschen Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt mit vollständigen Kontaktdaten.

Was ist der Unterschied zwischen Klasse I, IIa, IIb und III bei Medizinprodukten?

Die Risikoklasse eines Medizinprodukts bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (niedriges Risiko): z. B. Pflaster, Brillenrahmen – oft Selbsterklärung des Herstellers ausreichend. Klasse IIa: z. B. Hörgeräte, Ultraschallgeräte – Beteiligung einer benannten Stelle erforderlich. Klasse IIb: z. B. Defibrillatoren, Beatmungsgeräte – strengere Prüfung durch benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko): z. B. Herzklappen, aktive Implantate – vollständige Prüfung der technischen und klinischen Dokumentation durch die benannte Stelle.

Was ist EUDAMED und warum ist die Datenbank wichtig?

EUDAMED (European Database on Medical Devices) ist die zentrale EU-Datenbank für Medizinprodukte. Sie enthält Informationen zu Herstellern, Produkten, Benannten Stellen, Konformitätsbescheinigungen und Vigilanzdaten. Die schrittweise Befüllung durch Hersteller ist seit Mai 2021 verpflichtend. EUDAMED verbessert die Transparenz für Behörden, Gesundheitsdienstleister und Patienten und erleichtert die Marktüberwachung. Hersteller, die ihre Produkte in der EU vermarkten, müssen als erstes Schritt einen eindeutigen Gerätekenncode (UDI – Unique Device Identifier) in der Datenbank registrieren.

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 sollten Medizintechnikunternehmen ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 implementieren, das speziell für die Medizinproduktebranche entwickelt wurde. Für IVD-Produkte gilt zusätzlich die IVDR 2017/746. Softwareprodukte (SaMD) müssen nach IEC 62304 entwickelt sein. Cybersecurity-Anforderungen gemäß IEC 81001-5-1 gewinnen zunehmend an Bedeutung, da vernetzte Medizinprodukte Hackingrisiken ausgesetzt sind. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) stellt Leitlinien für IT-Sicherheit in Medizinprodukten bereit.

Zuletzt aktualisiert: 17.04.2026 · Kategorie: Medizintechnik