PÜG Prüf- und Überwachungsgesellschaft

Medizintechnik · Böblingen

PÜG Prüf- und Überwachungsgesellschaft ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Böblingen, Baden-Württemberg. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

PÜG Prüf- und Überwachungsgesellschaft Adresse & Kontakt

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Öffnungszeiten

Ausbildung Leitender Auditor 9001:2015

Termin: 02.11. - 06.11.2026

Adresse

Hämmerlestraße 14 + 16
71126 Böblingen

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PÜG Prüf- und Überwachungsgesellschaft: Prüfung und Zertifizierung in der Medizintechnik

Die PÜG Prüf- und Überwachungsgesellschaft mit Sitz in Böblingen ist ein unabhängiges Prüf- und Zertifizierungsunternehmen für den Bereich Medizintechnik. Das Leistungsspektrum reicht von sicherheitstechnischen Prüfungen über elektrische Sicherheitstests bis zu Konformitätsbewertungen. Die PÜG arbeitet mit Herstellern von Medizinprodukten, Kliniken und weiteren Gesundheitseinrichtungen zusammen, um die geltenden Standards in der Medizintechnik einzuhalten.

Leistungen und Produkte

Das Dienstleistungsangebot der PÜG richtet sich an Kunden in der Medizintechnik:

  • Sicherheitstechnische Kontrollen (STK): Diese Prüfungen dienen dazu, die Sicherheit medizinischer Geräte vor dem Einsatz zu kontrollieren.
  • Messtechnische Kontrollen (MTK): Hierbei werden die funktionalen Eigenschaften der Geräte geprüft, um die Einhaltung der erforderlichen Anforderungen und Normen festzustellen.
  • DGUV V3-Prüfungen: Diese Prüfungen sind in Deutschland Pflicht für elektrotechnische Anlagen und Geräte und dienen dazu, Gefahren durch elektrischen Strom zu minimieren.
  • Kalibrierdienste: Diese Dienstleistungen stellen sicher, dass medizintechnische Geräte präzise messen und arbeiten, was für die Patientensicherheit und die Qualität der medizinischen Versorgung wichtig ist.
  • Bewertung von Medizinprodukten: Die Unterstützung bei der Zertifizierung von Medizinprodukten gemäß der Verordnung über Medizinprodukte (EU-MDR) ist ein weiterer Schwerpunkt, da diese Verordnung Anforderungen an die Dokumentation und Nachverfolgbarkeit von Produkten stellt.

Regulatorische Einordnung

Die PÜG Prüf- und Überwachungsgesellschaft arbeitet im Rahmen der regulatorischen Anforderungen, die für den Bereich der Medizintechnik in Europa und besonders in Deutschland gelten. Die Einhaltung der europäischen Normen (EN) und internationaler Standards (ISO) bildet die Grundlage aller durchgeführten Prüfungen. Das Unternehmen ist dafür akkreditiert, Prüfungen und Zertifizierungen gemäß den EU-Richtlinien durchzuführen, sodass die Produkte der Kunden die Anforderungen an Sicherheit und Qualität erfüllen. Die Zusammenarbeit mit der zuständigen Zulassungsstelle ist Bestandteil des Zertifizierungsprozesses, der die Vermarktung und den Einsatz von Medizinprodukten in der EU ermöglicht.

Standort Böblingen / Baden-Württemberg

Böblingen liegt im gleichnamigen Landkreis in einem wirtschaftsstarken Ballungsraum Baden-Württembergs. Die Nähe zu Stuttgart mit seinen medizinischen Einrichtungen und Industrieunternehmen prägt das regionale Umfeld der PÜG. Das Klinikum Sindelfingen-Böblingen sowie zahlreiche Praxen und Forschungseinrichtungen bilden ein passendes Umfeld für technische Prüfdienstleister. Die dichte Industrieinfrastruktur erleichtert den Austausch zwischen Forschung, Entwicklung und praktischer Anwendung.

Zudem ist die PÜG Prüf- und Überwachungsgesellschaft mit anderen Unternehmen und Institutionen in der Medizintechnik vernetzt. Veranstaltungen, Workshops und Fachmessen bieten Gelegenheit zum Austausch über aktuelle Entwicklungen, regulatorische Änderungen und neue Technologien.

Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Labore | Pharmaunternehmen

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Häufige Fragen zu PÜG Prüf- und Überwachungsgesellschaft

Was macht PÜG Prüf- und Überwachungsgesellschaft?

PÜG Prüf- und Überwachungsgesellschaft ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Böblingen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist PÜG Prüf- und Überwachungsgesellschaft ansässig?

PÜG Prüf- und Überwachungsgesellschaft hat seinen Sitz in Böblingen. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist PÜG Prüf- und Überwachungsgesellschaft tätig?

PÜG Prüf- und Überwachungsgesellschaft ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Standort

Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche

Regionale Cluster und Hochburgen

Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland

Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen

Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED

Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA

Herausforderungen der Branche

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.

Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?

Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).

Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?

Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.

Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.

Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.

Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?

Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.

Was ist EUDAMED?

EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.

Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?

Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.

Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?

Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Relevante Fachbegriffe & Vorschriften

Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.

Zuletzt aktualisiert: 22.06.2026 · Kategorie: Medizintechnik