rmcStolze GmbH

Medizintechnik · Burgenlandkreis

rmcStolze GmbH ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Burgenlandkreis, Sachsen-Anhalt. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

rmcStolze GmbH Adresse & Kontakt

Telefon

Website

Öffnungszeiten

Mo – Fr: 09.00 – 12.30 Uhr + 13.00 – 20.00 Uhr

Sa: 09.00 – 14.00 Uhr

Adresse

Am Hohen Stein 35
06618 Burgenlandkreis

Profil der rmcStolze GmbH

Die rmcStolze GmbH wurde 2005 gegründet und hat ihren Sitz im Burgenlandkreis in Sachsen-Anhalt. Das Unternehmen ist auf Medizintechnik-Service und Gerätewartung spezialisiert und betreut Kliniken, Arztpraxen und Pflegeeinrichtungen in der Region Halle/Saale sowie in Naumburg. Die Dienstleistungen werden von einem Team aus Fachkräften erbracht.

Leistungen und Produkte

Die rmcStolze GmbH führt die gesetzlich vorgeschriebenen STK-Prüfungen (Sicherheits- und Funktionsprüfungen) sowie Reparaturen an medizintechnischen Geräten durch. Hinzu kommt die technische Beratung bei der Beschaffung neuer Geräte, bei der das Unternehmen Kunden bei der Auswahl passender Lösungen unterstützt. Über Wartungsverträge lässt sich eine regelmäßige Überprüfung und Pflege der Geräte vereinbaren, um Ausfallzeiten zu verringern.

Eine kurze Reaktionszeit ist in der ländlich geprägten Region relevant, da häufig kleine und mittlere Einrichtungen auf flexible Dienstleistungen angewiesen sind. Die Mitarbeiter werden fortlaufend geschult, um den geltenden technischen Standards und regulatorischen Anforderungen zu entsprechen.

Regulatorische Einordnung

Im Bereich der Medizintechnik unterliegt die rmcStolze GmbH gesetzlichen Regelungen. Die rechtlichen Grundlagen für medizinische Dienstleistungen in Deutschland sind in Normen wie dem Medizinproduktegesetz (MPG) und den Richtlinien der European Medicines Agency (EMA) festgelegt. Das Unternehmen richtet seine Prüfungen und Wartungsarbeiten nach den aktuellen gesetzlichen Bestimmungen aus. Dazu gehören die Dokumentation aller Vorgänge sowie die Nachverfolgbarkeit von Wartungs- und Reparatureingriffen.

Bedeutung für die Region

Die rmcStolze GmbH ist im Gesundheitssektor der Region Burgenlandkreis und darüber hinaus tätig. Durch die Zusammenarbeit mit lokalen Kliniken und Arztpraxen trägt das Unternehmen zur medizinischen Versorgung bei. Die Dienstleistungen sichern die Verfügbarkeit medizinischer Technik und wirken sich auf die Wirtschaftlichkeit der Gesundheitseinrichtungen aus.

Zudem erhält rmcStolze lokale Arbeitsplätze. Durch Schulungen und Weiterbildung der Mitarbeiter leistet das Unternehmen einen Beitrag zur Fachkräfteentwicklung in einer Region, die vom Fachkräftemangel im Gesundheitswesen betroffen ist. Darüber hinaus beteiligt sich die rmcStolze GmbH an regionalen Projekten und sozialen Initiativen.

Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Pharmaunternehmen | Sanitätshäuser

Häufige Fragen zu rmcStolze GmbH

Was macht rmcStolze GmbH?

rmcStolze GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Burgenlandkreis. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist rmcStolze GmbH ansässig?

rmcStolze GmbH hat seinen Sitz in Burgenlandkreis. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist rmcStolze GmbH tätig?

rmcStolze GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Standort

Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche

Regionale Cluster und Hochburgen

Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland

Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen

Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED

Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA

Herausforderungen der Branche

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.

Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?

Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).

Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?

Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.

Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.

Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.

Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?

Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.

Was ist EUDAMED?

EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.

Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?

Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.

Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?

Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Relevante Fachbegriffe & Vorschriften

Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.

Zuletzt aktualisiert: 22.06.2026 · Kategorie: Medizintechnik