Karl SPÄH GmbH & Co. KG

Medizintechnik · Sigmaringen

Karl SPÄH GmbH & Co. KG ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Sigmaringen, Baden-Württemberg. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Karl SPÄH GmbH & Co. KG Adresse & Kontakt

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Öffnungszeiten

Mo.-Do. 8:00 – 16:00 Uhr

Fr. 8:00 – 13:00 Uhr

Adresse

Industriestraße 4-12
72516 Sigmaringen

Karl SPÄH GmbH & Co. KG im Überblick

Die Karl SPÄH GmbH & Co. KG hat eine lange Geschichte, die im Jahr 1965 begann, als der Gründer Karl Späh das Unternehmen ins Leben rief. Mit dem Ziel, innovative Kunststoff-Formteile zu entwickeln, hat sich das Unternehmen bereits frühzeitig einen Namen gemacht. Über die Jahre hinweg hat sich Karl SPÄH auf die Fertigung von qualitativ hochwertigen Spritzgussbauteilen spezialisiert und ist mittlerweile ein gefragter Partner innerhalb der Medizintechnikbranche. Durch die kontinuierliche Weiterentwicklung der Produkte und Prozesse hat sich das Unternehmen als einer der führenden Hersteller in diesem Sektor etabliert.

Leistungen und Produkte

Karl SPÄH produziert eine Vielzahl an Spritzgussteilen aus hochentwickelten technischen Kunststoffen, die in unterschiedlichen Bereichen Anwendung finden, darunter Medizintechnik, Automotive und Konsumgüter. Im Speziellen liefert das Unternehmen maßgeschneiderte Lösungen im Bereich der Medizintechnik. Dazu gehören:

  • Gehäuse für Diagnosegeräte: Diese Gehäuseteile sind für eine Vielzahl von Medizingeräten konzipiert, die in der Diagnostik eingesetzt werden. Hierzu zählen unter anderem MRT- und Ultraschallgeräte, die höchste Anforderungen an Präzision und Zuverlässigkeit stellen.
  • Gehäuse für Therapiegeräte: Im Bereich der Therapie wird ein breites Spektrum an Geräten beliefert, darunter sowohl stationäre als auch tragbare Lösungen, die für die Behandlung unterschiedlichster Krankheitsbilder notwendig sind.
  • Griffschalen für chirurgische Instrumente: Diese speziellen Komponenten werden exakt auf die Bedürfnisse der Chirurgen angepasst, um eine ergonomische Handhabung zu gewährleisten und die Ergonomie während der Operation zu optimieren.
  • Verpackungskomponenten für Sterilgut: Im Zuge der strengen Anforderungen an die Sterilität in der Medizintechnik stellt Karl SPÄH auch Verpackungslösungen her, die die Sicherheit und Hygiene der Produkte gewährleisten.

Die Prozesse bei Karl SPÄH sind durch hohe Qualitätsstandards und moderne Fertigungstechnologien gekennzeichnet. Das Unternehmen arbeitet kontinuierlich daran, Innovationen in der Produktionstechnologie zu integrieren, um effizientere und präzisere Produkte zu schaffen. Diese Innovationskraft wird durch ein Team von erfahrenen Ingenieuren und Fachkräften unterstützt, die an der Schnittstelle zwischen Technik und medizinischer Anwendung operieren.

Standort Sigmaringen / Baden-Württemberg

Sigmaringen ist nicht nur die Heimat der Karl SPÄH GmbH & Co. KG, sondern auch ein strategisch günstiger Standort in der Schwäbischen Alb, der sich zwischen Stuttgart und Tuttlingen befindet. Die Region ist bekannt für ihre starke Präsenz in der Medizintechnik, was Sigmaringen zu einem attraktiven Standort für Unternehmen der Branche macht. Die Nähe zum Medizintechnikcluster in Tuttlingen ermöglicht eine enge Kooperation mit anderen Zulieferern und Herstellern, was sowohl für die Entwicklung neuer Produkte als auch für die Optimierung bestehender Fertigungsprozesse von Vorteil ist.

Darüber hinaus nutzt Karl SPÄH die Synergien der Region, indem es aktiv Partnerschaften mit Forschungsinstitutionen sowie Branchenverbänden eingeht. Dies hat nicht nur zur Stärkung des eigenen Innovationspotenzials beigetragen, sondern hat auch Auswirkungen auf die regionale Wirtschaft, indem es Arbeitsplätze schafft und den Standort insgesamt stärkt.

Insgesamt ist die Karl SPÄH GmbH & Co. KG ein wertvoller Akteur in der Medizintechnikbranche, der sowohl lokal als auch überregional einen bedeutenden Einfluss ausübt. Ihr Engagement für Qualität, Innovation und soziale Verantwortung hebt das Unternehmen als einen der Schlüsselakteure im Bereich der Kunststoffverarbeitung und Medizintechnik hervor.

Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Lohnhersteller | Pharmaunternehmen

Häufige Fragen zu Karl SPÄH GmbH & Co. KG

Was macht Karl SPÄH GmbH & Co. KG?

Karl SPÄH GmbH & Co. KG ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Sigmaringen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist Karl SPÄH GmbH & Co. KG ansässig?

Karl SPÄH GmbH & Co. KG hat seinen Sitz in Sigmaringen. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist Karl SPÄH GmbH & Co. KG tätig?

Karl SPÄH GmbH & Co. KG ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnik reicht von In-vitro-Diagnostika über bildgebende Systeme und Implantate bis zu chirurgischen Instrumenten und medizinischer Software (SaMD). Geregelt ist das alles in der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Deutschland ist mit rund 36 Milliarden Euro Jahresumsatz und über 1.400 Unternehmen der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023), beschäftigt sind mehr als 150.000 Menschen. Etwa zwei Drittel der Produktion gehen in den Export. Die Cluster sitzen in Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen) und Nordrhein-Westfalen. Tuttlingen gilt weltweit als Hochburg der chirurgischen Instrumente. Im Verzeichnis: Hersteller, Händler und Zulieferer mit CE-Kennzeichen, Risikoklasse und Kontaktdaten für Einkäufer, Kliniken, Praxen und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Leitmarkt

Die deutsche Medizintechnikbranche gehört zu den stärksten der Welt. Mit einem Jahresumsatz von rund 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen ist Deutschland nach den USA und China der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der Branche beschäftigt. Deutsche Unternehmen sind führend in Bereichen wie Bildgebung, Kardiologie, Orthopädie, In-vitro-Diagnostik, Dentalmedizin und medizinischer Software. Bedeutende Standorte sind Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen), Nordrhein-Westfalen sowie das Rhein-Main-Gebiet. Tuttlingen gilt als weltweites Zentrum für chirurgische Instrumente.

MDR-Zulassung und CE-Kennzeichen für Medizinprodukte

Medizinprodukte, die in Deutschland und der EU in Verkehr gebracht werden, müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse (I, IIa, IIb oder III) ist eine Konformitätsbewertung durch eine benannte Stelle (Notified Body) erforderlich. In-vitro-Diagnostika (IVD) unterliegen zusätzlich der IVDR 2017/746. Die Marktüberwachung in Deutschland obliegt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Hersteller müssen zudem ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 vorhalten und in der EUDAMED-Datenbank registriert sein.

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Hersteller, Händler und Zulieferer der deutschen Medizintechnik liegen hier mit Profil, Standort und Kontakt vor. Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen suchen gezielt: Welcher Anbieter führt eine bestimmte Produktkategorie? Welcher Partner sitzt in der eigenen Region? Jeder Eintrag enthält Adresse, Telefon, Website und Ansprechpartner.

Innovationsfelder und Zukunftstechnologien

Die deutsche Medizintechnikbranche treibt zahlreiche Zukunftsfelder voran. KI-gestützte Diagnostik und Bildauswertung revolutionieren die Radiologie und Pathologie; Algorithmen zur Früherkennung von Krebs und Herzerkrankungen erhalten zunehmend CE-Zulassungen als Software as a Medical Device (SaMD). Robotergestützte Chirurgiesysteme, allen voran Systeme von Siemens Healthineers, Brainlab und Karl Storz, verbessern die Präzision bei komplexen Eingriffen. Minimalinvasive Technologien, implantierbare Herzschrittmacher und intelligente Prothesen mit sensorischer Rückkopplung zeigen die Bandbreite der Innovation. Point-of-Care-Diagnostik ermöglicht Schnelltests direkt in der Arztpraxis oder am Krankenbett. Telemedizin und digitale Patientenakte fördern die Vernetzung zwischen Medizinprodukt und klinischem Workflow. Das Förderprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt gezielt die Entwicklung innovativer Medizintechnikprodukte durch Kooperationen zwischen Industrie und Hochschulen.

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Instrumenten, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Deutschland ist einer der führenden Standorte weltweit.

Wie werden Medizintechnikprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung (MDR 2017/745) erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist die Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten. EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind alle deutschen Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Was unterscheidet Klasse I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I, niedriges Risiko: Pflaster, Brillenrahmen, oft genügt die Selbsterklärung des Herstellers. Klasse IIa: Hörgeräte, Ultraschallgeräte, eine Benannte Stelle muss beteiligt werden. Klasse IIb: Defibrillatoren, Beatmungsgeräte, mit strengerer Prüfung. Klasse III, höchstes Risiko: Herzklappen, aktive Implantate, vollständige Prüfung der technischen und klinischen Dokumentation durch die Benannte Stelle.

Was ist EUDAMED und warum ist die Datenbank wichtig?

EUDAMED (European Database on Medical Devices) ist die zentrale EU-Datenbank für Medizinprodukte. Sie sammelt Informationen zu Herstellern, Produkten, Benannten Stellen, Konformitätsbescheinigungen und Vigilanzdaten. Seit Mai 2021 ist die Befüllung schrittweise verpflichtend. EUDAMED schafft Transparenz für Behörden, Versorger und Patienten und erleichtert die Marktüberwachung. Hersteller müssen vor Markteintritt einen Unique Device Identifier (UDI) registrieren.

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard, eigens für die Branche entwickelt. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746. Software als Medizinprodukt (SaMD) muss nach IEC 62304 entwickelt sein. Cybersecurity gewinnt an Gewicht: vernetzte Geräte unterliegen IEC 81001-5-1, das BSI veröffentlicht Leitlinien für IT-Sicherheit in Medizinprodukten.

Zuletzt aktualisiert: 17.04.2026 · Kategorie: Medizintechnik